Alternative Lenkgetriebe Spurstangen Spurstangenköpfe

  • WSC hatte auch mal selbstnachstellende für den 601er in den 90zigern geliefert. Gab es da vielleicht zum Ende hin eine Sereienänderung am 601er?

    Das Leben ist zu kurz, um langweilige Autos zu fahren!

  • Ja, genau.

    Aber "wartungsfrei" ist eine Illusion, es braucht auch gelegentlich frisches Fett. Nur eben nicht über einen Schmiernippel, sondern du musst die Schutzkappe auf dem freien Ende der Zahnstange abziehen und dort kräftig nachfetten.

  • Was auch irgendwie logisch ist, zumal die Dinger am Ende ja alle 30 Jahre alt sind. Insofern ist "wartungsfrei" immer für die ursprünglich geplante Grenznutzungsdauer des Fahrzeugs zu sehen (und selbst da nur eingeschränkt), aber sicher nicht für Jahrzehnte alte Oldtimer.

  • Ok, der Aufwand hält sich in Grenzen.

    Und dass so alte Teile einmal saubergemacht und mit frischem Fett versehen werden müssen, ist klar.


    Wenn man sich nun allerdings die zukünftige Wartungsarmut mit anderen Problemen erkauft, wie hier zu lesen ist, stellt sich dennoch die Frage, ob sich das lohnt.

    Ich persönlich würde lieber alle zwei Jahre mein Lenkkgetriebe einstellen (Aufwand 15-30 Minuten), anstatt eine nicht selbsttätig zurückstellende Lenkung zu haben.


    Aber du lässt uns sicher dran teilhaben, Steffen, ob und wie du das gelöst bekommst.



    Gruß

    Benjamin

    Fährt und schraubt gern IFA *Simson S50B1* *Schwalbe KR51/1* *Trabant 601 LX '88* :love:

  • Wegen der Nachstellerei würde ich es auch nicht tauschen. Zumal man auch ein 601er-Lenkgetriebe durchaus so spielfrei einstellen kann, daß es da kaum nenneswerten Komfortverlust gibt.


    Viel häßlicher ist wirklich, daß selbst neue Paßfedern in Kombination mit einer neuen Zahnstange teilweise soviel Spiel haben, daß es keinen Spaß macht und auch nagelneu montierte Lenkgetriebe einfach klappern. Und das Problem löst das 1.1er-Lenkgetriebe leider auch nicht.

  • 24,50€ ist auch ein stolzer Preis für das bißchen Alu Buchse.

    Hegau - Buchse ausgeschlagen und Zahnstange noch gut?

    Bei den neuen wo das Ritzel mit Federkraft in die Zahnstange gedrückt wird hats den Vorteil, daß es kaum eine Rolle spielt wie verschlissen die Zahnstange ist. Man erkauft sich das aber dadurch das die Lenkung generell schwerer geht.

  • Was da genau kaputt ist weiß ich noch nicht. Die Exzenterbuchse aber ganz sicher.

    Toll, was da so alles an Meinungen kommt, seid ihr sowas schon selber gefahren? Also nicht nur mal zur Probe sondern dauerhaft.

  • Ich habe noch mehrere neue konventionelle LG liegen und musste mir noch keine Gedanken machen um Alternativen.

    In meinem P50K sind in dem alten Gehäuse auch neue 601 Innereien drin, aber theoretisch ist das Gehäuse auch irgendwann mal am Ende, d. h. Die Zahnstange klappert drinne rum.

  • Wenn es denn irgendwann nötig werden sollte, so kann man das LG-Gehäuse sicher auch ausbuchsen, ähnlich wie die DK-Wellenbohrung am Vergaser.

  • Wenn es denn irgendwann nötig werden sollte, so kann man das LG-Gehäuse sicher auch ausbuchsen, ähnlich wie die DK-Wellenbohrung am Vergaser.

    Einen ausgebuchsten Exzenter habe Ich schon gehabt bei einen alten LG, ebendso kann man sich auch die Passfeder Passgenau anfertigen (lassen), das das Spiel an dieser Stelle minimiert wird.

  • Es ging da ja auch eher um die Verwendung dieses LG im 601,da der ja vorne leichter ist und die Rückstellkräfte anders sind.

  • ... ist das Gehäuse auch irgendwann mal am Ende, d. h. Die Zahnstange klappert drinne rum.

    Es gibt (gab) Zahnstangen mit Übermaß. Wie viele Stufen? Das weiß ich leider nicht. Man kann also nicht alles kombinieren.

    Problematisch ist auf jeden Fall, dass sich die Zahnstange an den Zähnen der Mittelstellung am stärksten abnutzen. Da kann man am "normalen" Lenkgetriebe auch nichts sinnvolles mehr nachstellen. An der Stelle sehe ich Vorteile beim "wartungsfreien".
    Das Spiel zwischen Zahnstange und Passfeder ist schwer in den Griff zu bekommen. Allerdings habe ich an Neuteilen schon Mängel an den Gleitflächen bemerkt, die anfangs nur eine Schwergängigkeit erzeugen, dann aber zu erhöhten Verschleiß führen dürften. Wahrscheinlich wurden die Zahnstangen nach der Fertigung übereinander in Kisten geworfen. Dadurch entstanden Unebenheiten, die zum Klemmen im Gehäuse oder an der Passfeder führen.

    Edited once, last by V603 ().

  • Sebastian, das weiss ich... :-)


    Nein Krapproter, ich wolle das von 1.1-Fahrern hören. Wenn das da auch so ähnlich ist wie bei mir, dann lasse ich alles wie es ist.

    Inzwischen habe ich mich auch schon ganz gut mit der leichten Schwergängigkeit arrangiert. Oder es ist etwas besser geworden.

    LG wurden schon früher regeneriert. Dabei hat man die Gehäuse vermutlich etwas ausgetrieben. Ich habe eine Zahnstange im Bestand die 3/10mm dicker ist.

    Fü die Exzenterbuchse bieten sich DU-Buchsen an.

  • In den Exzenter den Ich hatte waren Bronzebuchsen drin.