Kurioses bei E*** Teil 2

  • warum schwarzmalerei? guckt aus dem Fenster. Was denkt Ihr wie lange das so weitergeht?

    Und ja, lieber Rate bezahlen als Miete. Das sollte klar sein.


    Egal, Ich investiere auch in Meine Zukuft, diese findet aber nicht im Bunzelland statt.

  • Niedrige Zinsen gut und schön, dafür schießen die Immobilienpreise in die Höhe und machen den Zinsvorteil zunichte... Mieter zu sein hat nicht nur Nachteile, gerade in der heutigen Zeit. Stichwort Flexibilität.

    Die Alten sagen, nichts im Leben ist for free
    Ich will’s nicht glauben
    Seh da drin kein’ Sinn
    Ich bin so high wie nie

    Türen aus Glas
    Sehen mich kommen
    Machen sich auf

    Slideshow
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    Und da steht sie
    Dieses sweete Thing
    Die Verkäuferin
    Ja ja
    Die Verkäuferin

  • Niedrige Zinsen gut und schön, dafür schießen die Immobilienpreise in die Höhe und machen den Zinsvorteil zunichte... Mieter zu sein hat nicht nur Nachteile, gerade in der heutigen Zeit. Stichwort Flexibilität.

    Nicht nur die Immobilienpreise. Auch Baumaterial und die angeschlossenen Gewerke haben den Zinsvorteil mehr als vollständig auf sich umgelegt.

  • Ich habe ja anfangs erwähnt, wenn die Rahmenbedingungen passen.........

    Das dies nicht immer der Fall sein wird, ist vollkommen unbestritten.


    Wenn es aber passt, dann ist es durchaus eine gute Altersvorsorge. Und das passende Objekt findet man ja auch nicht heute oder morgen und es muß ja auch nicht immer neu sein. Auch der Weg zur Arbeit ist beim Kauf manchmal ein Kompromiss. Etwas weiter weg, dafür günstiger.

    Ich könnte dazu stundenlang referieren, da ich mich damit etwas intensiver beschäftigt habe.


    Fakt bleibt, dass es gerade in Ballungsgebieten heute kaum noch einen Unterschied macht, ob man kauft oder mietet. Kann natürlich in 10 Jahren schon wieder anders aussehen,

    Gut ist immer, wenn man die Möglichkeit hat sich privat und unabhängig beraten zu lassen, von jemandem der keinen finanziellen Gewinn im Hinterkopf hat.

  • Man muß es differenziert betrachten.

    Auf jeden Fall ist es bei der heutzutage erwarteten Flexibilität am Arbeitsplatz, schwierig.

    Jedenfalls, wenn man relativ jung ist.i

    Anders sieht das vielleicht im letzten Drittel seines Arbeitslebens aus, da hat sich womöglich

    eine gewisse Stabilität bei den Lebensumständen eingestellt.


    Auch der Wohnort spielt eine entscheidende Rolle. Ballungszentrum oder Provinz !

  • Es wird immer schwieriger sich dauerhaft irgendwo anzusiedeln. Erfahre das gerade selbst wieder, da ich demnächst wohl umziehen werde. Nix mit Trabant zusammenbauen in diesem Jahr. :sady:

  • ja, die eigentlichen Tugenden des sesshaften und familiären Umfeldes werden durch das Hamsterrad systematisch ausgedünnt. Dies gilt aber nur für diejenigen die voller Tatendrang im Rad mitrennen.

  • Jeder, wie er will. Ich habe ein mal die Adresse gewechselt. Da war ich etwa ein Jahr alt. Wenn man der Mär der grenzenlosen Selbstentwickelei nicht zu viel Beachtung schenkt, entwickelt sich's auch sesshaft und provinziell ganz angenehm. Und recht entspannt.

    Herr gib Regen und Sonnenschein, für Reuß - Greiz, Schleiz und Lobenstein,
    und woll'n die annern auch was haam, so soll'n 'se es dir selber saa'n!

  • Jeder wie er mag... Ich bin durchaus froh, die südniedersächsische Provinz vorläufig verlassen zu haben. Und auch Halle wird mittelfristig nicht meine Heimat bleiben.


    Neue Eindrücke, Orte und Menschen erweitern den Horizont schon ungemein. Das hat mich auch reifer gemacht, zumindest habe ich den Eindruck, wenn ich die "Daheimgebliebenen" so ansehe.

    Die Alten sagen, nichts im Leben ist for free
    Ich will’s nicht glauben
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    Ja ja
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  • Warts ab, dass kommt mit dem Alter. Wir hatte alle unsere Sturm und Drang Zeiten. Mit dem Alter wirst du ruhiger und in der Regel entwickelt sich auch der Wunsch zur dauerhaften Sesshaftigkeit. Wenn man die hatt, dann fährt man im Urlaub halt zur Nah- und Fernzielen, denn dann kann man Flexibilität wohin man selber will ausleben und muß nicht weil es die Arbeit so will ;)

    Liegt in der Natur und ja, Ausnahmen bestätigen die Regel.


    Besonders dann interessant, wenn man mal Rentner ist und Zeit hat dahin zu reisen wo man Lust hat. Wenn man dann keine Miete mehr zahlen muss, kann man dafür sogar mehr Mittel einplanen ;)

  • Na das nenn ich mal ne Sturm und Drang Zeit, wenn man seine Heimat 200 km hinter sich lässt:D Im Gegensatz zu meiner Freundin, die schon ein Jahr in Spanien und Norwegen gelebt hat und gefühlt 50% der Studierenden, die alle schon mal auf eigene Faust über einen längeren Zeitraum im Ausland waren, fühle ich mich richtig "spießig".


    Aber irgendwie meiner Meinung nach immer noch besser, als diejenigen, die mit Mitte 20 noch immer bei Mutti wohnen, die Taschen voller Geld und Garage mit finanzierter Protzkarre aber nem Horizont, der gerademal bis Hannover im Norden und Göttingen im Süden reicht.


    Da bin ich froh, dass ich damals ins kalte Wasser geworfen wurde in einer fremden Großstadt, ohne Freunde, ohne Wohnung.

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  • Es gibt auch 40 und 50 jährige die noch bei Mama wohnen, die Protzkarre ist dann aber meist bar bezahlt...

    Das Leben ist zu kurz, um langweilige Autos zu fahren!

  • Dieses übern Kamm geschere...


    Ich hab auch bis 25 noch zuhause gewohnt, war aber dienstlich in der Woche in München stationiert.

    Dafür hatte ich nichts, aber auch gar nichts auf Pump gekauft und alles übrige Geld angespart. Heraus kam eine satte Summe zur Anzahlung meines Vierseitenhofes, den ich gemeinsam mit meiner Frau ausbaue und mit Leben befüllen möchte. Eine Jahresreserve blieb dabei auch noch drin.

    Protzkarre, wer braucht sowas?


    Ich weiß nicht, wieso ich in der Weltgeschichte herumreisen sollte.

    Den Arbeitsweg 50km / 40 Minuten nehme ich dafür in Kauf und sollte was sein, gibt es in den drei übrigen Himmelsrichtungen auch Arbeitgeber.


    Also bitte jeder wie er mag.



    Gruß

    Benjamin

    Fährt und schraubt gern IFA *Simson S50B1* *Schwalbe KR51/1* *Trabant 601 LX '88* :love:

  • Als ob bei dir eine Schublade reichen würde Steffen8o

  • Ich kann dich beruhigen, Ennatz, ich war auch noch nie länger im Ausland als es der Urlaub zugelassen hat.


    Habe es aber auch nie vermisst. Erstens hatte ich zu Hause immer genug Arbeit liegen (u.a. schöne Arbeit) und zweitens bin ich nicht der Typ für dieses "dahinreisen".


    Natürlich sind andere Kulturen interessant und die Natur aufregend. Aber im Endeffekt gehen die Menschen dort auch nur ihrer Arbeit/ ihrem Alltag nach. Dieser ganze pseudoalternative Roadtrip-Vanlife-Hype geht mir sowieso auf den Senkel. Das Leben nur durch die (Handy-)Kameralinse genießen, um die beste und tollste Szene für Instagram zu erstellen, halte ich für fragwürdig. Dazu dieser fancy Partylifestyle in irgendwelchen Metropolen fernab von der bitteren Realität und Armut. Das hat nichts mit wirklichem Reisen oder Kultur zutun.


    In Deutschland habe ich beruflich schon drei mal den Standort gewechselt, davon zwei mal knapp unter einem Jahr Aufenthalt. Also alles nur kurzfristig, aber zum Glück planbar. In 2 Jahren gehts wieder woanders hin. Dann wahrscheinlich für längere Zeit. Wir werden sehen. Es stört mich im Moment noch nicht. Da Nachwuchs in naher Zukunft (2-3 Jahre) auf dem "Plan" steht (klingt blöd, aber ihr wisst was ich meine), wünsche ich mir natürlich, dass es weniger wird.

  • Wer sich den Stiefel anzieht:D:rolleyes:


    Hannover im Norden und Gö im Süden lässt arg darauf schließen, dass ich Menschen meine, die ich auch kenne. Nämlich die, mit denen ich z.B. zur Schule gegangen bin.

    Die Alten sagen, nichts im Leben ist for free
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    Ja ja
    Die Verkäuferin

  • Ein Mensch hat Wurzeln, und diese liegen in der Heimat. Für Mich als Thüringer wird Thüringen immer mein Wunschort bleiben! Ich vereise im Normalfall nie, außer es geht zu Kumpels die weiter weg leben.


    Die systematische Lösung von Heimatgefühlen durch systembedingte Vorgänge werden ja fleißig gefördert, denn nur Menschen ohne Heimatgefühl können gelenkt werden.


    Eigenheim, Freundeskreis, Zufriedenheit und Heimatzugehörigkeit ist bis auf Einzelne das gesteckte Endziel von jedem normalen Menschen.

    Ich sehe allerdings die Zukunft sehr sehr düster, was auch der Grund ist warum ich noch keine Kinder habe. Meine Zukunft beginnt in wenigen Jahren auf einem anderen Kontinent, denn Mir vergeht die Sesshaftigkeit wenn Ich im Bunzelland aus dem Fenster schaue.

  • Sehr interessante Beiträge hier, aber ich habe mir gerade nochmal die Überschrift vom Thread durchgelesen und die letzten 20 Posts haben nichts mehr mit kuriosen Dingen bei eBay zu tun. Ich wollte es nur mal anmerken. ;)