Dokumentation 50PS Motor

  • Ich schreib's anders. Habe das so angesteuert, dass das PJ bei Volllast funktioniert. Signal liefert eine bestimmte Drehzahl. Was ist daran schwierig ?

  • Naja, nur Drehzahlabhängig fände ich es halt schwierig da eine sinnvolle Logik zu finden. Wenn du es an die Volllast und die Drehzahl geknüpft hast, kann ich es mir zumindest brauchbar vorstellen. :)

  • Die Logik von dem System ist doch, dass man den Vergaser für den Betrieb in den unteren,bzw. mittleren Drehzahlbereiche von der Bedüsung her optimaler abstimmen kann.

  • Den PJ braucht man aber wenn Ich Last abfordere und das bei jeder Drehzahl und nicht bei einer bestimmten. Ich will bei Standgas, wenn Ich voll rein latsche das der PJ Sprit rein pumpt genauso wie bei jeder anderen Drehzahl, also wäre es nur Lastabhängig sinnvoll.

  • Ich würde aber auch ein weniger fettes Gemisch haben wollen, wenn ich dabei nur in der Teillast bin. Ich kenne den Minkuni nicht, vielleicht kann man den mechanisch bereits einwandfrei abstimmen, bis auf die Gemischanfettung bei Volllast und hohen Drehzahlen. Dann würde es natürlich so reichen wie du es umgesetzt hast. Zunächst hattest du ja aber auch noch nix von der Verknüpfung mit der Volllast geschrieben. Das stelle ich mir dann schon recht suboptimal vor: bei hohen Drehzahlen immer schön fett.


    Wenn ich mir die Lambdawerte beim 28H1-1 anschaue, dann würde ich gern im gesamten Drehzahl- und Lastbereich die Möglichkeit haben, das Gemisch durch elektronische Regeleingriffe nachzubessern. Zum Beispiel sehe ich da, dass im mittleren Drehzahlbereich das Gemisch magerer ist als an den Drehzahbandrändern. Das ist natürlich unpraktisch, weil dort ja nun gerade die Füllung maximal ist.


    Gruß, Felix

  • Ich war der Meinung, dass das PJ Funktionsprinzip bekannt ist. Es bedeutet nicht, dass in jedem Drehzahlbereich "Sprit ´reingepumpt werden" kann/soll.

    Den Vergaser, auf den ich mich beziehe, kann man prima in allen System abstimmen. Aber leider auch nicht optimal für das gesamte Band. Also stimmt man für die unteren, mittleren Drehzahlbereiche weniger "fett" ab. Den Volllastbereich, nicht wie Du schreibst "bei hohen Drehzahlen immer schön" fett, sondern mit PJ fast optimal. Ohne PJ bedeutet das evtl. "Motor fest" oder anderherum, zu "fette" Abstimmung über den gesamten nutzbaren Drehzahlbereich, bedeutet Leistungsverlust.

  • Also tut mir leid, dass ich konnte ich aus deinem ersten Beitrag dazu wirklich nicht rauslesen:

    Habe das elektronische PJ am TMX38 mit dem zusätzliche Schaltmodul der MBZA-R drehzahlabhängig angesteuert.

    So wie du es jetzt beschreibst, kann ich mir den Einsatz auch gut vorstellen, aber eben nicht rein drehzahlabhängig, wie du zunächst geschrieben hattest. Da bin ich dann eben davon ausgegangen, du öffnest einfach ab einer Grenzdrehzahl eine zusätzliche Düse.


    Aber gut, da haben wir dann aneinander vorbei geredet. Alles wird gut. :)


    Wie ich weiter vorne bereits geschrieben habe, ist mir der Begriff PowerJet durchaus bekannt. Nur leider ist er eben nicht besonders eindeutig. Jede Beschleunigerpumpe ist demnach ein PJ-System, aber auch die Zusatzdüse beim 28H1-1 kann man so bezeichnen. Beides sind aber vollkommen unterschiedliche Systeme. Ich habe keine Ahnung was bei Mikuni mit Powerjet exakt bezeichnet wird. Ich vermute es handelt sich um eine Zusatzdüse parallel zur Hauptdüse die man elektronisch angesteuer öffnen und schließen kann? Gibt es mehr als die zwei Zustände offen und geschlossen? Also kann man damit auch in einem gewissen Rahmen dosieren?


    Und kapern wir mit dem Thema Powerjet hier nicht gerade den Thread vom 50PS-Motor? Sollte das vielleicht von einem Moderator rausgelöst werden?


    Gruß, Felix

  • Kuck mal hier: RS1000

    Hier sieht man gut wann und wie die PJ arbeitet.

  • Also tut mir leid, dass ich konnte ich aus deinem ersten Beitrag dazu wirklich nicht rauslesen:

    So wie du es jetzt beschreibst, kann ich mir den Einsatz auch gut vorstellen, aber eben nicht rein drehzahlabhängig, wie du zunächst geschrieben hattest. Da bin ich dann eben davon ausgegangen, du öffnest einfach ab einer Grenzdrehzahl eine zusätzliche Düse.

    Muss dir nicht leid tun, habe mich nicht deutlich ausgedrückt. Aber im Grunde ist das dennoch so. Bei einer bestimmten Drehzahl (...die man in der Zündung festlegen kann...) wird per Schaltmodul das elrktr. PJ Ventil angesteuert..). Letztendlich wird einfach eine Düse zur HD hinzugeschaltet. Das Ganze funktioniert auch mit Unterdruckansteuereung (Video). Denke zumindest bei dem elektr. PJ gibt nur "AUF" oder "ZU". Dosierung erfolgt auch über verschiedene Düsengrößen.

    Hatte damals keine Möglichkeit die genauen Einsatzdrehzahl, zBp. per Lambdamessung, zu ermitteln. Habe das mit Messungen der beiden Abgastemperaturen gemacht. Nicht perfekt und relativ riskant, war halt das was im Rahmen des Möglichen lag.

    4T-Motorradvergaser mit Beschleunigerpumpe (war glaub ich von BING) hatte ich auch mal versucht. Funktionsprinzip sehr ähnlich, außer das eine Membranpumpe per Vergaserschieber betätigt wurde. Habe ich nie richtig zum Laufen/Einstellen bekommen.


    Im Video sieht es so aus, als wenn das Unterdruck PJ sehr früh einsetzt, strömt teilweise vor die Schieber, oder ?

  • man sollte auch klar unterscheiden zwischen Rennmotor und Sportmotor. Bei den letzten Rennmotoren war es definitiv schwierig bzw unmöglich einen sauberen Leerlauf mit einer fetten Teillast zu finden. Gerade in der Teillast gibt es in letzter Zeit häufiger Motor Schäden.

    Biete Serienmotoren, Sportmotoren, Rennmotoren, Sport-VSD, Vergaserumbauten, Regenerierung Drehschieberflächen, Gehäusereparaturen, Aluschweißen, Sandstrahlen mit verschied.Material auf Anfrage

  • Fg601  


    Nur zum Verständnis für mich. Liegt es daran, das im Teillastbereich trotz der vergleichsweise hohen Drehzahlen, das Gemisch zu sehr abmagert und eine Mangelschmierung auftritt?


    Die thermische Belastung wird bei Rennmotoren ja doch deutlich höher ausfallen.


    Viele Grüße


    Kai

  • Hier wirds wohl ehr die Kolben durchbrennen oder?

  • Kuck mal hier: RS1000

    Hier sieht man gut wann und wie die PJ arbeitet.

    Hmm, also das Video ist schön, aber ich erkenne da nicht vollständig wie das genau aufgebaut ist. Aber im Grunde reicht schon die Info, dass es das gleiche Grundkonzept wie beim 28H1-1 ist - eine Düse die parallel zur HD geöffnet wird.

    Muss dir nicht leid tun, habe mich nicht deutlich ausgedrückt. Aber im Grunde ist das dennoch so. Bei einer bestimmten Drehzahl (...die man in der Zündung festlegen kann...) wird per Schaltmodul das elrktr. PJ Ventil angesteuert..). Letztendlich wird einfach eine Düse zur HD hinzugeschaltet. Das Ganze funktioniert auch mit Unterdruckansteuereung (Video). Denke zumindest bei dem elektr. PJ gibt nur "AUF" oder "ZU". Dosierung erfolgt auch über verschiedene Düsengrößen.

    Danke für die Erklärungen. Damit kann man natürlich schon einiges auf die Beine stellen. Wenn man das jetzt noch frei dosieren könnte ... :

    4T-Motorradvergaser mit Beschleunigerpumpe (war glaub ich von BING) hatte ich auch mal versucht. Funktionsprinzip sehr ähnlich, außer das eine Membranpumpe per Vergaserschieber betätigt wurde. Habe ich nie richtig zum Laufen/Einstellen bekommen.

    Eine Beschleunigerpumpe erfüllt aber auch einen ganz anderen Zweck als diese Zusatzdüsen. Die Beschleunigerpumpe soll eigentlich nur das Loch beim spontanen Gasgeben aus dem Leerlauf heraus ausgleichen. Daher ist es ja auch als Pumpe bzw. Membrandose ausgelegt und nicht als simple öffnende Düse. In dem Moment reicht der Unterdruck einfach nicht aus um spontan Kraftstoff aus einem leeren Düsensystem zu ziehen. Die Pumpe, bzw. Membrandose hält den Kraftstoff aber direkt vor und gibt ihn direkt frei, wenn die DK aufgerissen wird. Das auf den Motor abzustimmen ist vermutlich wirklich nicht so leicht. Aber unter Volllast nützt es dir dann eben auch nix mehr.


    Gruß, Felix

  • Hier wirds wohl ehr die Kolben durchbrennen oder?


    Passiert dies eben nicht auch bei einer zu hohen Verbrennungstemperatur?

  • natürlich, je mehr Leistung der Motor hat um so schwieriger lässt er sich im max Md bei Teillast abstimmen. Man hat dann die Wahl zwischen nassen Kerzen im Leerlauf oder Loch im Kolben.

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  • mangelschmierung ist ein problem, vor allem bei den sparvergasern. meiner verbraucht in der ersten einstellung 14 liter, vorteil ist das die möhre nicht fest geht, egal was man damit macht, nachteil sind die laufenden kosten.

  • Ich behaupte nicht die mangelnde Schmierung, sondern die mangelnde Kühlung ist das Problem. Durch mehr Kraftstoff als Serie, wird der Motor auch nicht besser geschmiert. Aber durch mehr Kraftstoff entsteht eben mehr Verdunstungskälte.


    Gruß, Felix

  • korrekt

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