USB Buchse / Navi bei 6 Volt Bordspannung

  • Hallo zusammen, da wir ja alle man mit Navi fahren wollen, irgendwelche Geräte über USB betreiben oder bei längerer Tour ggf was nachladen müssen, wollte ich mal fragen, ob jemand so was schon (versteckt)eingebaut hat.


    Es gibt Doppel Steckdosen, welche zwar für 12Volt gedacht sind ( Zigarettenanzünder oder einbau) jedoch auch mit 6 Volt zurechtkommen sollen. Funktioniert das?
    Welche kostengünstigen Lösungen hab ihr im Einsatz?
    Ich hatte früher ne Mopedbatterie in Reihe geschalten um auf 12 Volt zu kommen.


    Wäre dankbar für Hilfe, da meine elektronischen Kenntnisse rudimentär sind..

  • Geräte, die über einen USB-Anschluss mit Strom versorgt werden, haben eine Betriebsspannung von 5V. Etwas anderes ist am normalen USB-Anschluss nicht vorgesehen.


    Die Adapterkabel für den Kfz-Anschluss derartiger Geräte beinhalten in der Regel einen DC-DC-Wandler mit einem breiten Eingangsbereich. 9 ... 15 V dürften auf jeden Fall gehen, und ich würde sehr stark vermuten, dass es bei 6 V auch noch funktioniert (ist ja immer noch mehr als 5 V, sodass immer noch eine Abwärts-Wandlung stattfindet). Eventuell mit Aussetzern, wenn die Bordspannung kurzzeitig zu stark einbricht (beispielsweise beim Starten, da schalten viele moderne Kfz aber auch ihren Zigarrenanzünder sowieso ganz ab).


    Daher würde ich es einfach ausprobieren. Adapter von Zigarrenanzünder auf Handlampendose dazwischen, Einstöpseln und gucken, ob's geht. Oder fehlt bei dir die Handlampendose (heute genannt DIN- oder Kfz-Normsteckdose) ?


    Gruß Steffen.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Fridl ()

  • Nee, funktioniert nicht mehr, hab ich längst probiert. Zumindest beim Smartphone nicht mehr. Ich denke, das Einfachste wäre ein Transverter oder einfach ein Akkupack (Powerbank von Tp—Link). Ich hab ne mittelgroße mit 12000 mAh. Die reicht dicke für 3 Tage.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von heckman ()

  • Mein ca.6 Jahre altes TomTom GO läuft mit der 6V Bordspannung problemlos.
    Aber mein neues TomTom aus der aktuellen Serie wird nicht mehr geladen.


    Dabei hab ich nur ein Adapter von der Bordsteckdose benutzt.

  • Mein Tomtom Via 135 funktioniert, solange der Motor deutlich über Leerlauf dreht. Aber der Spannungsabfall im Leerlauf sorgt dann dafür, daß es sich gleich abschalten will - für das Gerät sieht es jedesmal so aus, als hätte man den Stecker gezogen.


    Naja, für die Strecke braucht man es ja nicht. Und zum Aufsuchen der konkreten Adresse kann man es ja dann kurz vorm Ziel einschalten und im Akkubetrieb laufen lassen.

  • Es ließ mir keine Ruhe, deshalb habe ich mal mit einem Labornetzteil und zwei, respektive vier Geräten experimentiert. Genauer: Zwei Endgeräte mit jeweiligem Kfz-Adapter. Mein grobes Fazit vorweg: Es kann gehen, muss aber nicht.


    Die Prüflinge waren:

    • Navigon 4350max mit originalem Kfz-Anschlusskabel
    • Mobiltelefon Motorola v3i mit Kfz-Adapter aus dem Zubehör (Fabrikat: keine Ahnung... HAMA oder dergleichen)

    Beide Endgeräte sind mit USB-Stromversorgung. Das Test-Setup ermöglichte es leider nicht, die Versorgungsspannung (soll = 5V) direkt am Endgerät zu messen.


    Der Zubehör-Adapter für das Handy ist definitiv nicht für 6V geeignet. Unterhalb 8V "Bordspannung" steigt er nahezu komplett aus, bestenfalls fängt er an zu "pumpen".


    Das Navigon scheint ohne Probleme zu funktionieren. Auch bei einer "Bordspannung" von deutlich unter 6V wird der Akku geladen, sowohl im ein- als auch im ausgeschalteten Zustand des Navis. Dies änderte sich erst beim weiteren Absenken der Spannung auf deutlich unter 5V. Die Standby-Automatik meldete sich erst bei einem weiteren Abfall der Spannung auf unter ca. 2V. Da zeigte dann auch die Betriebs-LED des Adapters nur noch ein leichtes Glimmen :huh: . Bei den genannten Eckwerten war keine nennenswerte Hysterese feststellbar. D.h. ab ca. 2V wacht das Gerät wieder auf, ab knapp 5V beginnt es wieder zu laden.


    Ergo sollte es eigentlich am 6V-Bordnetz auch im Leerlauf funktionieren. Ob das TMC (Antenne im Adapterkabel) auch funktioniert, konnte ich nicht prüfen, da hier in der Wohnung der Empfang zu schlecht ist.


    Eine Anomalie ist mir jedoch aufgefallen: Beim langsamen, schrittweisen Absenken der "Bordspannung" von anfangs ca. 14V stieg die Stromaufnahme zunächst erwartungsgemäß etwa umgekehrt proportional zur Spannung an. Bei knapp 7V stagnierte dies jedoch, und unterhalb ca. 6,5V verringerte sich die Stromaufnahme dann mit sinkender Spannung. In umgekehrter Richtung genau das selbe mit "umgekehrten Vorzeichen". Sieht mir fast so aus, als ob der Adapter da in einen ungeregelten Modus übergeht und die Bordspannung direkt durchschaltet. Nachmessen konnte ich dies, wie oben gesagt, leider nicht. Auf jeden Fall ein Indiz, dass das Teil unterhalb 7V scheinbar nicht mehr im vorgesehenen Arbeitsbereich liegt... aber funktioniert. Ob unter diesen Bedingungen die Laderegelung des Akkus noch zuverlässig (und akkuschonend) arbeiten kann, lässt sich natürlich so nicht sagen.


    Um festzustellen, ob mich nicht die Anzeige des Geräts einfach nur veräppelt hat, habe ich es dann mal eingeschaltet, bei anfangs ohnehin fast entladenem Akku eine Weile liegen lassen. Mit ca. 5,8V "Bordspannung". Ergebnis: der Akku wurde tatsächlich geladen.


    Gruß Steffen

  • Ich benutze seit einem längeren Zeitraum >3 Jahre mein Streicheltelefon einfach so in einer meinen zahlreichen 6V - Fahrtuntersätze - ohne Probleme - inkl. der Tabletten der Nachgewächse.


    Alles chic. Selbst beim Nachladen über Nacht.


    Warum man jetzt noch ein seperates Navi braucht..... :D

  • Was zugegeben aber wirklich so ist. Ich hab mein altes Falk Navi auch schon vor Jahren dem Recycling zugeführt....
    Vermutlich hätte man das noch mit 6V laden können.
    Nunja, das olle 6V Geraffel steht eh immer nur hinterm 12V Blechauto auf'm Hänger ;-)

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von heckman ()

  • Mein Becker hat genau die gleichen Parameter auf dem Stecker stehen und lädt das Teil nicht auf. Das Becker schaltet ständig an und aus.
    Es ist richtig, dass manche funktionieren, einige beginnen bereits bei 3,3 Volt zu laden, allerdings auch nicht im optimalen Bereich. Manche jedoch, und da scheint das des Becker dazuzugehören brauchen irgendwas um die 7-8 Volt um eine Spannung gleichmäßig zu liefern.

  • Ich mache das über transverter und Steckdose. Im 78er gut vetsteckt, in der Winterhure Transverter dort, wo später dann das Zündschloss sitzt und Steckdose am Schwalbenschwanz.

    „Die Zensur ist das lebendige Zeugnis der Großen, dass sie nur verdummte Sklaven treten, aber keine freien Völker regieren können.“

    (Johann Nestroy)


  • Transverter und Steckdose - steht doch da. Und dazu eigenbau Adapterkabel von DIN auf Zigarettenanzünder

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    (Johann Nestroy)


  • Das hab ich schon verstanden... ;)
    nun gibt es ja nicht nur einen Transverter auf dieser Welt. Ich brauche einen, der so um die 2A bei 12V leistet und es gibt Transverter welche bis zu 150Watt machen, dann ist die Batterie schnell alle.


    Ich möchte das mit ner 8Ah Batterie ( IWL) machen und da suche ich einen elektronische Lösung wo ich direkt dahinter das Navi und einen USB anschließen kann. der Baustein sieht ungefähr so aus. dann die Buchse12V und ne USB dahinter
     [IMG:http://i.ebayimg.com/t/30W-DC-3-3V-3-7V-5V-6V-to-12V-Step-Up-Boost-Module-LED-Moter-Router-Power-Supply-/00/s/OTAwWDkwMA==/z/n5EAAOSw~OdVcHkt/%24_35.JPG]

  • ganz normal den Unitra Diora nehme ich dazu, wie er ne Weile auch im Trabant zu finden war... Der pfeift aber schon etwas bei 1A - ist ja auch mit 0,4A Ausgangsstrom angegeben

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    (Johann Nestroy)


    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Toni ()

  • so, die Dinger aus Fernost sind angekommen. Ich hab gestern bissel rumgelötet, die leuchten auch ganz toll bleu, aber 12V kommt nirgends raus und lässt sich auch nicht einstellen. Mist...
    Aber, ich habe mir eine Buchse inkl. USB Ladestecker mitliefern lassen, der funktioniert an 6Volt astrein. Das Navi und das Handy werden geladen.

  • Moin,
    hat schon mal jemand versucht direkt mit den 6V auf den USB Eingang zu gehen? Hält das ein Handy/Navi aus? Hat es eventuell einen Überspannungsschutz?
    Aktuell benutze ich einen 6/12 Volt Wandler von 1971, original DDR.
    Reicht aber bei niedriger Drehzahl nicht aus.

  • Würde ich nicht riskieren, da es ja nicht 6V sind die da Anliegen, sondern meistens 7 bis 7,4. Das macht bis zu (fast) 50% Überschuss.

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  • Meinem USB-Kfz-Ladegerät ist es Wuest ob es bei einem 12V oder 6V Auto drinsteckt. Fürs Handy respektive Navi reichts.


    Das Getröte mit dem Transverter habe ich mir ganz schnell wieder abgewöhnt...... unnützer Kram....

  • Ist halt nur die Frage wieviel Ampere rauskommen.


    Erst wenn meiner mal auf der Straße steht beschäftige ich mich damit und ich werd testen ob ich damit einen USB-Bluetooth-Lautsprecher geladen bekomme.


    Für mich in Verbindung mit nem Handy die einfachste Möglichkeit etwas Musik hineinzubekommen ohne großen Aufwand zu betreiben.