Bremsleitungen

  • Hallo!


    Gibt's beim Biegen von Kupferbremsleitungen was zu beachten?? Nicht, dass das Material geschwächt wird und die Dinger dann brechen; wäre ja schade drum. :verwirrter:


    Gruß
    Gunnar

    sapere aude! incipe! (Horaz)
    (bzw. frei nach F. v. Schiller: "Erdreiste Dich zu denken!")

  • Hi Gunnar,


    Ne, eigendlich nicht, nur halt drauf Achten das die Biegeradien nicht zu klein werden :winker:

  • Gunnar
    Ist Kupfer in Deutschland für Bremsleitungen zugelassen? Eben wegen der Brüchigkeit. Ich denke das richtige Material heisst KuNiFer (KupferNickelStahl), beim Fachhandel erhältlich.
    kurt

  • kurt :


    In Dänemark wo Ich herkomme, hat mann schon Mindestens die letzten 30 Jahre Bremsleitungen aus Kupfer Nachgerüstet und Ich habe noch nie von brüchen gehört! In DK ist es fast pflicht Kupferleitungen nachzurüsten wegen der Rost anfälligkeit von Stahlleitungen bei unsere Agressiven Wetterlage im Norden:heuli2:


    Mann muss nur halt drauf Achten das mann die Leitungen nicht in zu engen Radien biegen damit die leitungen nicht zumachen:top:


    Aber ob es bei Euch in D für Bremsleitungen Zugelassen ist, weiss Ich leider nicht :hä:


    Aber wenn du es herraus findest, kannst du es ja im Forum schreiben :winker:

  • GTO-trabi
    Vor 30 Jahren und mehr wahren Kupfer-Bremsleitungen Standart. Stahl hat man nur wegen des günstigeren Preises verwendet. Kupfer ist bei uns in der Schweiz bei NICHT Oldtimern, nicht mehr zugelassen. Als Ersatz dient „Kunifer“, eine nicht rostende Legierung. Warum genau? Weiss nicht, Brüchigkeit war auch ein Thema. Möchte mich da aber auf keine Diskussion einlassen, ist eben so. Ich denke Gründe müssten da schon vorliegen, man ist hier in Sachen Bremsen sehr sicherheitsbewusst und empfindlich. Bedenke unser Land ist sehr gebirgig und das Klima ist auch nicht ohne. Salzig ist es hier auch. Nicht von Natur, sondern bei minus Temperaturen durch Menschenhand gemacht.
    MfG: kurt

  • kurt :


    Alles i.O. :winker:


    Wollte auch keine Diskussion Anfangen, hab ja nur aus Neugierde gefragt :grinsi:


    Na ja, diese Leitungen aus Legierungsmetalle wird auch bei uns mehr und mehr gebraucht, aber Kupfer ist immernoch Standart.


    Bei uns sind die TüVler auch immer sehr empfindlich im Sache Bremsen/Leitungen. Nicht weil es bei uns sehr gebirgig ist, aber weil es bei uns auch zig Tausend Tonnen Salz im Winter gestreut wird :schock: Mit der folge das die Karren uns unterm Ars*h wegrosten :zornig:


    Hab garnicht gesehen das du aus der Schweiz kommt :respekt: (Gebirgsfahrt mit nur 26 PS)

  • GTO-trabi
    Nein über die grossen Pässe werde ich hier zu lande mit meinem Trabi nicht fahren. Nicht wegen den „nur“ 26 PS, sondern wegen dem Bergabfahren da der Motor beim bremsen keine grosse Hilfe ist. Werde mich daher auf die voralpine Gegend beschränken. Hab noch einen anderen Oldtimer der für Passfahrten besser geeignet ist (Bild in meiner Galerie).
    MfG: Kurt

  • hallo,
    Kupferbremsleitungen waren auch in der BRD bis ca. 1985 optional verwendbar,
    zum Biegen sollte ein spezielles Biegegerät verwendet werden, um haarfeinen Brüchen vorzubeugen. Wegen der heutzutage eng gebauten Karossen und damit verbundenen Radien ist KuNiFer das Material der Wahl!

  • kurt :


    Ein Schöner Wagen hast du da - Und der Wolseley sieht auch ganz Gut aus :grinsi: :grinser: :grinsi:


    War nicht Ernst gemeint, Der Wolseley sieht Toll aus, Erzähle mal was davon. ?Baujahr, Motor, Typ... etc.? Hast du den selber Aufgebaut?



    Fritz :


    Alles i.O. Danke für die Info´s. Ist ja immer ganz Interessant zu wissen wie ihr es bei euch macht. :winker:

  • ...ideal wären KuNiFer mit
    Kunststoffummantelung (gab´s bei VW als "HeavyDuty für extreme Wetterbedingungen"), dann speziell auf Länge gefertigt.....
    fragt sich bloss, ob das heutzutage ein Bremsendienst<überhaupt noch anbietet....

  • Fritz :


    Und wenn schon, währe dann bestimmt Sau Teuer!

  • Fritz :


    Danke :winker:



    So eine HP habe Ich schon lange gesucht - Super Tipp, nochmals Danke :top:

  • GTO-trabi :
    der Katalog ist auch empfehlenswert: gute Beschreibungen über Rostschutzmittel und mögliche Anwendungsbereiche!
    Leider fehlt der Hinweis auf die meines Erachtens beste Rostschutzgrundierung ,die es noch gibt (das schöne, gute Zinkchromat ist ja leider verboten, weil hochgiftig): die gute alte Bleimennige!!!
    >>www.Bleimennige.de<<
    ist leider immer noch Kunstharzbasis, das heißt, zum Überlackieren muss deckend "isolierung" drüber! Zum Beispiel "Allgrund" , Hersteller: Südwest


    Grüsse Fritz

  • Fritz :


    Danke für den Tipp :top:


    Ich kann mich noch ganz gut daran erinnern wie meiner Opa in den 80´ern 1-2 mal im Jahr zum Hafen fuhr, wenn einen Russischer Frachtschiff angelegt hatte, um da ´nem Eimer Richtiger Bleimennig gegen West Zigaretten und Bier oder ein wenig Dänisches Kleingeld zu Tauschen. Die Russische Seeleute hatten Ja genug Mennig anbord um ein Paar Eimer Unterwegs zu Tauschen gegen "benötigte" gegendstände :grinser:


    Russischer Wodka hatte meiner Opa auch, merkwürdiger weise, immer! :grinser: :grinsi: :grinser: Hab damals öfters "Matroschka" auf den Russischen Schiffe gespielt, während meiner Opa einen Glas Wodka mit den Russischen Seeleute getrunken habe um den Handel abzuschliessen :grinsi:


    Nach dem Tauschhandel ging es dann wieder Rictung Garage, wo der Manta erstmal hochgebockt wurde, und dann ´nem Frishen Anstrich Bleimennig erhielt! :tkopf:
    Als der Manta 88 gegen eine Kadett getauscht wurde, war der Unterboden, Schweller, Radkästen etc. wie Neu dank das Russische (Hochgiftige :kopf: :schock:) Bleimennig! :lach:


    Danach kam ja die Politische wende im Osten und die Russen kamen nicht so oft mehr und der Kadett erhielt dann nur noch normaler Unterbodenschutz. Nach nicht einmal 10 Jahre war der Kadett dann durchgegammelt! :heuli2:
    Mann sieht dann den unterschied den das Bleimennig macht! :top:

    MfG
    GTO-Trabi/DANMARK :nochenwikinger:

    Edited once, last by GTO-trabi ().

  • Wie sieht es jetzt rechtlich mit Kupferbremsleitungen aus? Hab mir erst letztens einen ganzen Satz zugelegt :staun:
    Hat jemand Erfahrungen was der TÜV-Süd dazu sagt?


    Wenn sie nicht zulässig sind, finde ich es eine Frechheit, dass Händler diese überhaupt noch in Deutschland verkaufen.

  • Wieso? Kannst eine ganze Menge Zeugs kaufen, daß 'im Bereich der STVZO unzulässig' ist. Die Unverschämtheit ist, nicht darauf hinzuweisen, gerade bei Bremsenteilen.

  • Uhm nochmal: Mittlerweile geht es nicht mehr darum, wie kupferne Bremsleitung gebogen werden, sonder ob sie im deutschen Straßenverkehr zulässig sind?


    Dachte das passt noch ganz gut in den thread mit rein. Manch einer ist bei dem Gedankensprung nicht ganz mitgekommen :verwirrt: