• Ansonsten, bei den alten mit den nicht abschraubbaren Deichseln, auf dem Zugrohr.

  • Okay, danke, aber ich finde weder am Rahmen noch auf dem Zugrohr was, kann vielleicht bitte jemand mit Bilder von der Stelle aushelfen?


    Unter vielen Farbschichten auf dem Zugrohr scheint die FIN zu sein

    Denke nie gedacht zu haben, denn das Denken der Gedanken ist gedankenloses Denken

    Edited once, last by Anne: Ein Beitrag von ibart601 mit diesem Beitrag zusammengefügt. ().

  • Das wäre der nächste Hinweis gewesen: Oft sind die FIN´s mit Farbe zugeschmiert. Sie sollten für die HU aber zu lesen sein.

    Jetzt wo ich tot bin ist alles soviel leichter,
    ihr müsst alle aufstehen und ich schlaf einfach weiter.


    Nicht lange raten, recherchieren! Original-Trabant.de

  • Auch hier ein Neulings Moin in die Runde :),


    Wir haben einen CT 6-2 Deluxe kurz vor unserem Trabant 601 Kombi (29 PS) gekauft .

    Die guten Dinger kannte ich vorher so garnicht, meine Frau hatte die mal in einem Bericht gesehen und war total begeistert.

    Nu ist aber unsere Überlegung, da an dem Trabbi noch gebastelt wird und wir den erstmal leider noch nicht auf die Straße bekommen (Schweller müssen gemacht werden) :(, kann die kleine Pappe denn den Zeltanhänger auch ziehen oder ist das eher ein Modell für einen Wartburg?

    Wir würden tatsächlich unfassbar gerne mal son schönen Trabbi / Klappfix Urlaub machen :) ( z.B. Süd Frankreich od. Portugal)


    Beste Grüsse


    Marcel

  • Hi Marcel und nochmal willkommen im Forum!


    In der hier im Forum von Anne und Mossi erstellte Liste, ist der CT 6-2 als Trabanttauglich eingestuft.

    Wenn du eine ungebremste Variante hast, dann kannst du natürlich nichts mehr zuladen und beim bremsen schiebt der ziemlich aber grundsätzlich geht das.

    Eine gebremste Variante ist natürlich besser, auch wenn sich hier die mögliche Zuladung auch in engen Grenzen hält.


    MfG

    Matze



    P.S. für nen schönen Trabi+Klappfix Urlaub muss man nicht nach Südfrankreich oder Portugal fahren. Das geht an der Ostsee und in vielen anderen Gegenden Deutschlands auch sehr gut.



    MfG

    Matze

  • ...Portugal.... Ganz schön ambitioniert für den Anfang! Aber: Zulässig, technisch machbar und wenn man das will ist das kein Problem. Allerdings kenne ich in diese Richtung die geographischen Gegebenheiten nicht umfänglich. Vom hohen Norden z.B. würde ich mit Serienbremsanlage am Trabant selbst mit gebremstem Anhänger abraten.


    Freu mich schon auf einen Reisebericht!:)

  • Wir hatten 1982 einen gebremsten CT-5 am Trabi auf der Fahrt von Berlin nach Ungarn. Zwei Erwachsene, zwei Kinder und jede Lücke im Anhänger mit Dosen und sonstiger Nahrung aufgefüllt um das Problem mit der begrenzten Umtauschmöglichkeit von Mark zu Forint zu mildern. Ach ja, 40l Benzin in Kanistern waren auch noch dabei.

    Als Kind war es ein tolles Abenteuer für mich, aber damals hatte ich auch noch keine Trabibremse zerlegt und mich im Nachhinein gefragt, wie diese Fuhre bergab überhaupt zum Stehen kam.

    Der erste Berg auf tschechischer Seite wurde souverän im ersten Gang gemeistert.

    Liegen geblieben sind wir auch, zum Glück erst auf dem Rückweg. Radbremszylinder fest, die Plastekappe an der Felge tropfte fast herunter. Unvergessen der Kommentar meines Vaters, als der Gestank nach Plaste schon nicht mehr zu leugnen war: "Hier ist bestimmt ein Reifenwerk in der Nähe." :D


    Wie gesagt, es war ein super Urlaub, aber ich bin mir sicher, dass ich so eine Tour nicht noch einmal unternehmen würde.

  • Warum nicht?

  • Man muss halt nur etwas mehr Fahrzeit einplanen, technisch gesehen spricht da nichts dagegen. Ob der Erholungsfaktor des Urlaubs dann gegeben ist liegt im Auge des Betrachters.

  • Weil das für viele heute dann doch zu weit geht und zuviel des Guten ist.


    Trabant haben und einfach fahren ja gerne, aber die Gegebenheiten und Widrigkeiten im Urlaub von damals heute neu simulieren muss nicht jeder haben ;)


    Da reicht dann oft die Erinnerungan an das damals erlebte vollkommen aus. :)

  • Mossi: Mir wäre das im tschechischen Gebirge schlicht zu heiß, jetzt wo ich die Bremsen des Trabi kenne. Vielleicht werde ich inzwischen ängstlich? :/^^ Prinzipiell würde es natürlich gehen.

    In der Ebene von Berlin bis zur Ostsee oder nach Polen würde ich es vielleicht sogar noch mal versuchen.

    Aber eigentlich habe ich inzwischen ein anderes Camping-Hobby gefunden, meinen Intercamp 355. Den muss ich zwar mit dem Blechauto ziehen, aber zwischen den vielen 8m langen Megawohnwagen ist man auch so der Exot. 8)



  • Nun ja, der (belächelte) Exot ist man mit einem 61er Campifix und 311er.... 😉


    Intercamp ist eher die arme-Leute-Variante von Berger....


    Und wenn man das ehrlich betrachtet: die Unterschied sind keine grundsätzlichen Dinge, wie Heizung, Wasser, Liegeflächen und Isolierung sondern Sanitärnische und der verfügbare Platz....


    Ein 440N hätte letztgenanntes sogar auch.... 😉

    Wozu Ventile? 0,6 EDS Hemi


    Seine Freunde nennen ihn Mossi, die Anderen sprechen nur vom "dicken Typ mit der Zigarre".


    www.trabant-original.de

    Edited once, last by Mossi ().

  • Mit gebremstem CT5 am Trabant 601 geht das doch ziemlich entspannt. Das Bremsen empfinde ich jedenfalls nicht als Problem.


    Dieses Jahr erst gemacht. Incl. Dachzelt.



    Daß er am Berg nicht mehr aus dem Knick kommt, steht auf einem anderen Blatt.

  • Mit dem Bremsen hatte ich mit dem Trabi bisher auch nie wirklich Probleme und bin oft mit teilweise viel zu schweren Hänger unterwegs gewesen. Die wirklichen Grenzen zeigt einem halt der Motor, oder so wie jetzt an meinem P50K das Getriebe und Antriebe. Wichtig ist immer das man bei einem schweren Hänger auch das Auto ausreichend beladen hat, damit das Gleichgewicht stimmt und das Gespann eine stabile Straßenlage hat.

  • Wobei man der Fairness halber anmerken muss, dass beispielsweise das Bergabstück von Zinnwald in Richtung Tschechien für die Flachlandfahrerbremse schon eine etwas andere Belastungsdimension darstellt.


    Da ist dann ein ungebremster Anhänger die deutlich schlechtere Wahl.

  • ich werf mal noch Reitzenhain - Chomoutov in die Runde. Dort braucht es nicht mal einen Trabant, um das Gefälle zu unterschätzen, denn die Straße war schon früher breit und gerade. Im Shiguli hat uns da mal die Bremsflüssigkeit gekocht. Zum Glück war damals die Bremserei am Wohnwagen noch so scharf eingestellt, dass ein hartes Runterschalten reichte, um etwas Zeit zu schinden, bis das Bremspedal wieder benutzbar war.

  • Wir waren auch im Trabant Kombi mit und ohne Anhänger im gesamten Ostblock. Erste Prüfung war meist besagte Abfahrt nach Chomutov - nur war das weniger der Abenteuerlust als der Notwendigkeit geschuldet. Andere Möglichkeiten gab es nicht und selbst diese waren schon "privilegiert". Auch kann man die Art und Dichte des Verkehrs von damals nicht mehr vergleichen. Wenn man weiss was man tut - warum also nicht.

  • Moin zusammen :)


    Ja, das stimmt schon, Portugal ist für den Anfang zu dolle und war auch nich als erstes Ziel geplant.

    Zuanfang wirds wohl auch eher Nord-/Ostsee. Wobei wir als langjährige Wild und Minicamper diese Art des Reisenden schon gewohnt sind, das mit Trabbi und Klappfix is aber schon was Neues (Anderes) ;).

    Wir überlegen nur was so als Möglichkeiten drin ist und was "Erfahrene" so dazu sagen. Schnelles Reisetempo haben wir noch nie gehabt, konstant zwischen 80 und 100 wenns sehr schnell ist, ansonsten so gemütlich wie möglich die Landschaft genießen.


    Sehr schöne Bilder im Übrigen, die machen Lust im Frühjahr endlich mal das erste Mal damit los zu können...Wenn es dann wieder möglich is.


    Veilen Dank für die hilfreichen Antworten und Tips. Bevor es nach Süd Frankreich oder Portugal geht, wirds wohl tatsächlich die Ostsee :)


    Beste Grüsse und einen schönen Wochenstart


    Marcel