Ungebrauchte E-Karosse

  • Da die Karo eine Fahrgestellnummer hat, sehe Ich nix, was dagegensprechen sollte.

  • Wär mal interessant, ob man sowas jetzt noch zugelassen bekommt oder ob das nur Museumswert hat.

  • Die Frage ist für mich eher, warum man solch eine Karosse verwenden sollte...


    Alle vom Werk verursachten Schwachstellen sind noch da - z.B. das nur grundierte Gerippe unter den Pappen, was wieder rosten wird.
    Um das zu verhindern, müßte man sie also zerlegen, strahlen, grundieren, lackieren und auch konservieren.


    Man spart sich also bestenfalls das Klempnern einer Altkarosse - alles andere ist trotzdem nötig.


    Dann muß man einen finden, der die FIN-Änderung mitmacht. Versucht mal einen Prüfer oder eine Zulassungsstellenmutti zu finden, die noch wissen daß es die Karosse als Ersatzteil gab und das mit den E-Nummern machen wollen...
    Es läuft darauf hinaus, daß die meisten eher die FIN des Altfahrzeuges und dessen Papiere nehmen werden...


    Alles in allem:
    Für 290,-€ macht man sicher nichts falsch - aber man sollte wissen, daß "neu" und neu zwei verschiedene Dinge sind.

  • Bekommst du. Ist doch nur ein Ersatzteil. Eigentlich wie bei einem Motorradrahmen. Oder ein ewig stillgelegtes Kfz....


    Sich das klempnern sparen...
    ja wenn das für den einen oder anderen nix is.. ;-)

    Edited 2 times, last by heckman ().

  • Das ewig stillgelegte KFZ war aber schon mal zugelassen. Hier baut man ja quasi aus einer jungfräulichen Karosse ein neues Fahrzeug mit neuer Identität, dass nach aktuellen Bestimmungen nicht mehr zulassungsfähig ist.
    Dass die Karosse ursprünglich als Ersatzteil gefertigt wurde, dürfte doch keinen mehr interessieren? Oder legt man sich die FIN des Organspenders anschließend ins Portemonnaie?

  • Wie ist es dann bei Fahrzeugen, die schon zu DDR Zeiten Stillgelegt wurden, Ich glaube kaum, das da noch irgendwelche Daten beim KBA existieren, die werden doch auch mit fiktiver EZ zugelassen. Es muss halt nur noch die Typplakette rein mit nen Bj drauf, aber auch ohne sollte es gehen.

  • Das Ding muß recht alt sein......(schmale B-Säule usw.) und wenn mans untenrum sieht.....wird nicht weniger Abreit machen als einen guten gebrauchten zu sanieren.
    Der Preis insgesamt ist ok.

  • Oder legt man sich die FIN des Organspenders anschließend ins Portemonnaie?


    Richtig.


    3500? Hmmm...
    für jemanden mit dicker Brieftasche ok. Neu ist neu.
    Ich würde mir die Karosserie Sachen selbst zusammensuchen, die gemacht werden müssen.

  • Das Ding in Anklam mag ungebraucht gewesen sein, aber aus sämtlichen Falzen kroch der Rost........da kann sie 10mal neu sein wenn sie ungünstig gelagert war.......gerade Kombi.....

  • Da muss ich Tim recht geben, wir haben uns die Karosse zusammen angeschaut, die war nicht besser als ein gepflegter Gebrauchter. Die Karosse aus Anklam müsste man genauso von den Kotflügeln befreien wie eine gebrauchte, dann strahlen Lackieren usw.. Bei dem Preis also kein wirklicher Vorteil:-)

  • Interessante Aufteilung.....


    Für die, die Schweißen können, ist es den Aufwand nicht wert....


    Für jemanden, der nicht schweißen kann oder will, ist es ideal. Vordemontiert, mit Transportlack, sofern die Beplankungsfluchten stimmen - perfekt.


    Über die Problematik mit den Nummern mag ich nichts mehr sagen.... ausser: was in den 90ern diesbezüglich passiert ist, würde manchen hier weinen lassen.....
    Und bei einem Fahrfahrzeug bliebe meine Haube zu...
    Punkt, aus, fertig......



    PS: Was kostet ein halbwegs passables Schweißgerät? Wieviel Lehrgeld ist jeder zu zahlen bereit, der nur ein Auto wieder fahrbereit haben möchte?

    Wozu Ventile? 0,6 EDS Hemi


    Seine Freunde nennen ihn Mossi, die Anderen sprechen nur vom "dicken Typ mit der Zigarre".


    www.trabant-original.de

  • So meinte ich das. Für nen absolut fairen Kurs ne 1a Karosse mit vergleichsweise geringem Aufwand.

  • Schaut mal auf das Einstelldatum, da wird sich viel erübrigen.

    Wenn ich einen See seh, brauch ich kein Meer mehr. :winker: