• So schlimm fand ich das gar nicht. Sie haben eben gefilmt, was geboten wurde. Und mit oder ohne TV waren die Pannen eben Thema des Tages. Hilft ja nix.

  • Natürlich war das alles straff am Drehbuch! Sonst würde mein Bengel doch nicht dauernd popeln! Kein echtes Kind macht sowas!

    Und Kohle gibt's auch reichlich! Deswegen hab' ich ihn doch mitgeschickt. Dann kann ich meine alten Karren endlich mal verschrotten und mir was schönes neues kaufen! :bäh:

    Herr gib Regen und Sonnenschein, für Reuß - Greiz, Schleiz und Lobenstein,
    und woll'n die annern auch was haam, so soll'n 'se es dir selber saa'n!

  • Wie auch immer - wer´s mag (oder eben er/vertragen kann), möge gerne weiter gucken. Mir haben die ersten 1,5 Folgen jedenfalls auch gut ausgereicht und somit habe ich heute die Zeit weitaus sinnvoller genutzt, indem ich zum See Baden gefahren bin. :)

    (mit einem funktionierenden Trabant, versteht sich... ;))

  • Dann hast du ja heute das Abseilen vom F60 verpasst!

    Und die Schienentrabis!

    Und alles Pannenfrei!

    Ich kenn' die Reise ja nur aus Fynns und Judys Erzählungen. Bis auf den Scheiß am Anfang, war alles richtig cool. Ich bleib gespannt.

    Herr gib Regen und Sonnenschein, für Reuß - Greiz, Schleiz und Lobenstein,
    und woll'n die annern auch was haam, so soll'n 'se es dir selber saa'n!

  • Folge 3 war besser als die Folgen 1 und 2.

    Aber spätestens bei den Aussagen des Kombifahrers zur Steigfähigkeit des Trabant mit Anhänger war es doch einfach nur wieder Tinnef.

  • So, nun habt ihr mich soweit, Ich ziehe mir die verpassten Folgen in der Mediathek rein, um mir auch mal ein Urteil bilden zu können. Hoffentlich kann man da gescheit vorspulen, wenn es psychisch zu belastend wird.


    Von der heutigen Folge habe ich bereits die letzten 15 Minuten im TV sehen können, und fand, dass es halbwegs ging. Die blöden Soap-Einlagen (abends im Zelt etc.) mal außen vor. Das mit der Steigfähigkeit des Trabant mit Anhänger ist mir auch aufgefallen. Es ging da irgendwie um 8-12% Steigung und eine maximal erreichbare Geschwindigkeit von 10-20km/h. Der Ganghebel stand dabei die ganze Zeit nach oben ;-)


    Danach habe ich dann mit meinen Eltern telefoniert, und zufällig kam das Gespräch darauf, dass sie den ersten Teil der Serie gesehen hatten. Mein Vater (wird demnächst 80) ist zwar nicht besonders Trabant-affin, hat aber ein gesundes technisches Verständnis, was dazu langte, zu DDR-Zeiten seine Fahrzeuge immer in Schuss zu halten und ggf. zu reparieren, und auch mir dabei zu helfen. Er war von der ersten Folge einfach nur entsetzt, wie die Heulsuse versucht hat, ein Problem mit stotterndem Motor zu lösen. Und so wie ich bisher verstanden habe, wurde die Heulsuse ja als erfahrene Trabantfahrerin und -Schrauberin verkauft.


    Im Gegensatz dazu hat mir der Umschau-Beitrag am Dienstag sehr gut gefallen. Die genannten Fakten habe ich natürlich nicht nachgeprüft, klang aber alles plausibel. Mir fiel dabei nur ein Punkt auf: Ganz am Anfang wurden mal kurz Tschaikas erwähnt, die dazu eingeblendeten Fahrzeuge waren doch aber SIL? Oder irre ich mich da?


    So, und nun ziehe ich mir die Mediathek rein. Hoffentlich halte ich es aus ;-)


    Gruß Steffen

  • So,, Folge 1 und 2 überlebt. Mehr geht heute nicht mehr. Verstehe nun auch alles, was bisher dazu geäußert wurde.


    Andererseits muss man auch mal klarstellen: Der MDR bezeichnet die Sendung freiwillig als "Doko Soap". Also normalerweise ein Synonym für "Letzter Dreck". Dafür wäre die Sendung ja schon fast sowas wie gut. Und schließlich ist sie ja auch informativ. Gerade was die geographischen und touristischen Besonderheiten angeht.


    Daher werde ich die anderen Teile auch noch nach und nach anschauen,


    Gruß Steffen

  • Vielleicht können wir die Kirche auch einfach mal im Dorf lassen. Das ist keine Reportage über den Trabant, sondern eine Dokusoap über einen Roadtrip durch den Osten der Republik.

    Wenn dabei ein Trabi zwei Tage lang versucht Rost und Schmodder durch die Düsen zu zutschen, weil keiner auf die Idee kommt, den Tank auch mal mit zu reinigen, dann war das eben so. Und wenn da ein Kombi mit fertigem Motor mitfuhr, ist es doch schön, dass er nicht auch noch ausfiel.

    Herr gib Regen und Sonnenschein, für Reuß - Greiz, Schleiz und Lobenstein,
    und woll'n die annern auch was haam, so soll'n 'se es dir selber saa'n!

  • Vielleicht siehst Du die Sache aufgrund persönlicher Bindungen zu diesem Projekt auch nicht ganz objektiv? Könnte ja sein... :zwinkerer:


    Für mich bleibt es dabei:
    Diese Doku-Seife ist schlecht gemacht und geht voll auf Kosten des Trabant. Und damit erreicht sie genau das Gegenteil von dem, was möglicherweise gewollt war.

    Das Image des Oldtimers Trabant wird so nicht besser, sondern schlechter. Und sein Ruf als grottige, pannenanfällige Aushilfsschaukel verfestigt sich bei den Leuten noch mehr.

  • Keine Frage, Du hast Recht Deluxe, es geht zu Lasten des Trabant. Ich kann mich aber gar nicht erinnern, wann das mal nicht der Fall war. Irgendwann in jedem Bericht und jeder Doku kommt es letztendlich immer mindestens zur Sprache, wie rückständig der kleine Kerl denn schon ab Beginn der 70er war.


    Ich kann mich da noch an die 90er Berichterstattung über das ITT erinnern, die vielfach als Verballhornung zu bezeichnen ist. Gleiches gilt mMn für die GTG-Filme (auch wenn ich hier an einem Kult kratze). Oder dieser unselige Prof. Danner (die Älteren wissen wer das ist), mit seiner Anti-Trabant-Propaganda Anfang der 90er (Crash-Tests mit nem P50, Abgasverhalten) in den Printmedien, wie zB Autobild oder Superillu [!!] (er wurde ja noch widerlegt). Gut weg gekommen ist der Trabant dabei nie. Dagegen ist diese Seifenoper noch Kinkikram. Aber auch das ist vmtl. Ansichtssache.


    Aber ja, wünschenswert wäre mal eine richtig gut recherchierte Doku über die heutige Ostmobilszene mit all ihren Facetten und unter Beratung derselben. Aber vlt. ist das den Produktionsfirmen einfach zu kostenintensiv, weil zB zeitaufwändiger. Schade ist es zB, dass Eure Tour, Deluxe, mit dem Niva nach Togliatti nicht filmisch-dokumentarisch begleitet wurde. Obwohl natürlich auch belastend für die Fahrer/Mitfahrer und birgt eben als Roadtripdoku auch Gefahren für die Ostmobilszene.


    Welche nachhaltige Wirkung wird diese Seifenoper denn überhaupt haben? Auf die Welt außerhalb der Szene hat das Ganze vmtl. eine geringe Halbwertszeit. Und innerhalb? Im Moment große Aufregung. Aber bald hat keiner mehr die Muße, sich weiter aufzuregen. Unsere duroplastene und blechernen Schützlinge und der ganz normale Alltagswahnsinn benötigen die Zeit viel dringender.

  • Ich besitze seit meinem 12. Lebensjahr Trabanten und bin weder nach "Go Trabi Go" noch nach den mittlerweile gefühlt 3.589 mal wiederholten und vom Informationsgehalt nahezu gegen null konvergierenden Trabant-Reportagen auf Phönix, n-tv oder nach "Mein Sommer im Trabant" "im Dorf" auf meine Fahrzeuge aus dem Osten angesprochen worden...und selbst wenn es so wäre? Hat es mein Leben bislang in irgendeiner Art und Weise negativ beeinflusst bzw. beeinflusst es mein Leben jetzt negativ? NEIN.


    Wie hoch ist denn die Einschaltquote (nicht nur im Sendegebiet), dass befürchtet werden könnte, der Trabant und dessen Fahrer(in) stünde plötzlich überall ganz furchtbar da? Ist das nicht vielleicht etwas übertrieben? Es gibt doch seit Jahren Reportagen, wo es nur um das Zur-Schau-Stellen von Defiziten geht. Kognitiv eingeschränkte Langzeitarbeitslose spielen bei RTL2 24h/Tag stümperhaft die Rolle von kognitiv eingeschränkten Langzeitarbeitslosen und zufällig ist immer eine Kamera dabei... *gähn*....dieser Reiz ist doch nun auch bei dem Letzten übersättigt - wen interessiert sowas noch und wer sucht da ernsthaft einen Zusammenhang zur Realität? Warum sollte "Mein Sommer im Trabant" jetzt so hohe negative Wellen schlagen?


    ..sein Ruf als grottige, pannenanfällige Aushilfsschaukel verfestigt sich bei den Leuten noch mehr.

    Wer sind denn DIE Leute? Tausende?Hunderttausende? Millionen?Milliarden? Ich brauche mich nur in ein Auto zu setzen, 15km zu fahren und dort weiss fast niemand, dass der MDR überhaupt existiert, u.a. ein Fernsehsender ist und wo irgendeiner der angefahrenen Orte im Osten liegt (letzteres ist aber wieder ein ganz anderer schlimmer Missstand).

    Die Leute, die mit dem Auto groß geworden sind, oder die, die schon "groß" waren, die wissen doch aus Erfahrung, wie es war und ich unterstelle denen, zwischen damaliger Realität und einer Doku-Soap von 2018 differenzieren zu können...kann man hier auch schon aus einigen Beiträgen rauslesen.

    Standard. weniger ist mehr.

    Suche Kastenschürze für den W311.

    Suche Innenausstattung grau oder rot für P50/0 Standardausführung.

    Suche P50 Felgen von 6/59.

    Edited once, last by toppimoppi ().

  • Deluxe: Unterstellst du mir jetzt, dass ich eine klischeehafte Darstellung des Trabi nicht so dramatisch finde, wie du, nur weil Teile meiner Familie in der selben Sendung auftauchen? Da kann ich dich beruhigen. Das liegt eher daran, dass mir der gesellschaftliche Status meines Besitzes generell ziemlich egal ist!

    Noch weniger interessiert mich nur, was DIE LEUTE reden.


    Ansonsten: "Was toppimoppi sagt!"


    Btw. die Einschaltquoten liegen bisher bei 523000 im Mittel je Folge.

    Ich denke, der Schaden am Ruf des Trabant hält sich in Grenzen.

    Herr gib Regen und Sonnenschein, für Reuß - Greiz, Schleiz und Lobenstein,
    und woll'n die annern auch was haam, so soll'n 'se es dir selber saa'n!

  • Tja - wenn es Teilen der Szene schon egal ist, wenn das Auto so schlecht wie nur irgend möglich dargestellt wird, dann kommt es wahrscheinlich wirklich nicht mehr drauf an.


    Dann dürfen die Medien gern noch mehr solchen Müll fabrizieren. Je mieser der Trabant darin wegkommt, umso besser.


    Wenn UNS diese "Qualität" schon genügt, dann wird sie für die Menschen da draußen erst Recht genügen. Denn die sind ja ohnehin nichts Anderes gewohnt.


    :thumbdown:

  • Ich stelle fest, dass das MDR-Machwerk auch in anderen Foren thematisiert wird. Und gut kommen dabei weder der Trabant noch die Protagonisten weg. :-(

  • Tja - wenn es Teilen der Szene schon egal ist, ..

    Warum denn gleich so dermaßen überspitzen?


    Ich habe hier nochmal nachgelesen und nicht ein einziger postender Forist hat geschrieben,


    1. dass ihm die Darstellung egal ist,

    2. dass man möchte, dass die Medien Müll über den Trabant fabrizieren sollen,

    3. dass ihm die Qualität genügt und dass das auch für andere Menschen gilt.

  • Siehste Deli, das ist der Unterschied. Meine Einstellung regt dich auf, deine ist mir relativ Wurst.

    Du darfst dein Leben gern an der Meinung anderer ausrichten. Meins is mir zu kurz dafür.


    Ob in Kleinbauernforen genauso herzhaft über "Bauer sucht Frau" debattiert wird? :/

    Herr gib Regen und Sonnenschein, für Reuß - Greiz, Schleiz und Lobenstein,
    und woll'n die annern auch was haam, so soll'n 'se es dir selber saa'n!

  • Du darfst dein Leben gern an der Meinung anderer ausrichten.

    Mir völlig schleierhaft, wie man aus meiner Meinung zu o.g. Fernsehsendung diese völlig krude Schlußfolgerung ziehen kann.


    Ich verstehe lediglich nicht, warum eine solche mediale Nestbeschmutzerei auch noch (Deine) Zustimmung findet und ich finde es nicht gut, wenn ein Fahrzeug, das wir hier alle irgendwie m.o.w. zum Lebensinhalt haben, im Fernsehen durch den Dreck gezogen wird als sei es das übelste Vehikel, was man sich vorstellen kann.

    Der Trabbbbbi als Schenkelklopfer, als Deppenmobilo, das nichtmal einen 11%-Berg hochkommt. So wird das Fahrzeug dargestellt.


    Du kannst dieses TV-Format doch meinethalben gut finden.

    Ich aber finde es einfach grottenschlecht und vertrete diese Meinung auch weiter.

    Ob Dir das nun gefällt oder nicht, ist mir völlig wurst. Soviel zu "an der Meinung anderer ausrichten".


    dass das MDR-Machwerk auch in anderen Foren thematisiert wird

    Wo genau?

  • Das das Pendel scheint auszuschwingen....