• Gerade jetzt auf dem MDR: Umschau mit einem Beitrag über B 1000 ?

    und der war nichtmal schlecht :thumbup:Ob die Russen das am ende geschafft hätten ist fraglich;(

  • Lt. Hr. Rehm, den ich kennenlernen durfte und der mir viel erzählt hat, war eh geplant dort den Moskvich Motor einzubauen. Ich fand es nur Wahnsinn, das die Russen nur 4 Millionen DM + Transportkosten für die komplette Fertigungsstrasse zahlen sollten....

    Für das ganze Inventar des Museums hat Frankenberg gerade mal 40000 DM bezahlen müssen....

    Das Leben ist zu kurz, um langweilige Autos zu fahren!

  • JL ,das wird an der Umspurung bei der Esienbahn gelegen haben, da nun die Russen Breitspur haben.

    Wer ein Rechschreibfehler findet,kann ihn behalten.......habe eine andere Sammlung. 8)


    ;( Hat der Schlosser gefuscht, wird`s mit Farbe übertuscht 8o

  • Auch mit Moskwitschmotor hätte der Barkas hinsichtlich seiner Karosserie und des Fahrwerks in den Weiten Rußlands keinen Stich gegen die einheimische Konkurrenz gesehen.


    Der B1000 war für befestigte Straßen konzipiert und fahrwerkstechnisch zu seiner Zeit vor allem auf Modernität und Komfort ausgelegt. Schon auf DDR-Straßen wechselte man gebrochene Drehstäbe im Akkord. Wie hätte das wohl im Rußland der neunziger Jahre ausgesehen?

    Und mit reinem Frontantrieb kommt man dort bei bestimmten Witterungsverhältnissen auch nicht besonders weit.


    Klar kann man mit einem Barkas bequem von Moskau nach Wladiwistok fahren und dabei geht auch nichts kaputt. Aber man muß ja an den Verkehr außerhalb dieser großen Trassen denken - und der findet im ländlichen, abgelegenen Raum bis heute zum großen Teil auf unbefestigten Straßen statt.

  • Denk aber dran, das nach 10-15 Jahren umzukopieren, oder nimm es auf Videoband auf. ;)


    Gruß

    Benjamin

    Fährt und schraubt gern IFA *Simson S50B1* *Schwalbe KR51/1* *Trabant 601 LX '88* :love:

  • Die derzeit gängigen Datenträger sind alle nicht für die Ewigkeit gemacht.

    Wenn man was speichern will fürs nächste Jahrtausend, dann muss man die Daten in Steinplatten meißeln.

    Meine Erfahrungen sind gut mit USB Sticks. Ich hab mal am Ostsee Strand einen Schlüsselbund mit einem Stick dran gefunden. Das Schlüsselbund war ein kompletter Rost Klumpen. Nachdem ich die Kontakte von dem Stick wieder Blank gekratzt hatte, waren alle Daten perfekt lesbar. Wie sich später herausstellte hatte er über 2 Jahre dort im Sand gelegen.

    Eigentlich eher die schlechtesten Lagerbedingungen für elektronische Produkte.

  • Wie gesagt, Videoband.

    Habe Bänder aus den Anfangszeiten von VHS, die laufen immer noch manierlich.

    "Schärfer als die Realität" darf man allerdings nicht erwarten.


    Dasselbe gilt für LP und MC, alles wesentlich haltbarer als der Mist heutzutage.


    Ist wie Trabant gegen Neuwagen.



    Gruß

    Benjamin

    Fährt und schraubt gern IFA *Simson S50B1* *Schwalbe KR51/1* *Trabant 601 LX '88* :love:

  • Ist halt im wesentlichen von der Lagerbedingungen abhängig.

    Bei Magnetbändern braucht nur mal zu dicht ein stärkerer Magnet rankommen und schon ists vorbei mit der Aufzeichnung.

  • Selbst Kauf-VHS, die jetzt bald ihren 30. Geburtstag feiern, allesamt aber keinesfalls jünger sind als 20 Jahre, machen doch beim Betrachten keinen Spaß mehr. Magnetband ist ganz sicher nicht das Mittel der Wahl.


    Mir ist aber in den letzten 20 Jahren auch noch nie eine DVD kaputtgegangen.


    Ewig hält nichts - soweit klar. Aber Festplatten und USB-Sticks habe ich schon mehrere eingebüßt. Silberscheiben noch nie...


    LP ist quasi das erdölbasierte Äquivalent zu "in Stein gemeißelt" - das hält tatsächlich ewig, ist voll abwaschbar und verschleißfrei, solange man es nicht abspielt.

  • Also dann doch Steinplatten! ?

  • Aber die Erosion beachten!


    Gruß

    Benjamin

    Fährt und schraubt gern IFA *Simson S50B1* *Schwalbe KR51/1* *Trabant 601 LX '88* :love:

  • Insbesondere Korrasion und die folgende Deflation in äolischen Faziesräumen!

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    Das tut uns leid.

  • Die Archivscheiben im Bundesarchiv sind von der Beschichtung ähnlich einer Bluray. Bei DVD ist es schlimm wichtig welche Beschichtung der Datenlayer hat und die Brennqualität vom Laser. Ich hab Filme die nach nach 5 jahren nicht mehr funktionieren und Filme die mitlerweile 20 jahre alt sind und noch gehen. Allerdings ist die Qualität der Beschichtungen in den letzten jahren massiv schlechter geworden.