Bester Trabi-Reifen: Würdet ihr Reifenfabrikate empfehlen?

  • Die P33 sind aber unter 1,8 auch nicht fahrbar, fahre alle mit 2,0 - 2,2bar je nach Belastung und Nutzung.

    „Die Zensur ist das lebendige Zeugnis der Großen, dass sie nur verdummte Sklaven treten, aber keine freien Völker regieren können.“

    (Johann Nestroy)


  • Die gibt es im Ölthread auch...
    Liegt alles im Auge des Verfassers, solange keine wissenschaftlichen und objektiven Messmethoden angewendet werden ;-)


    Gruß
    Benjamin

    Fährt und schraubt gern IFA *Simson S50B1* *Schwalbe KR51/1* *Trabant 601 LX '88* :love:

  • Mit Luftdruck kann man aber besser experimentieren als mit dem Öl.
    Wenn ich zum eine Kurve fahre und die Fuhre schwimmt, dann erhöhe ich den Druck. Poltert es, dann wird was abgelassen. Und dann kommt es noch auf dem Reifen an, beim Wabu mit 195/50R15 fahre ich beispielsweise einen anderen Druck als mit 185/70R13 und beim Trabant sind auch Unterschiede zwischen 145/80 und 165/70.

    „Die Zensur ist das lebendige Zeugnis der Großen, dass sie nur verdummte Sklaven treten, aber keine freien Völker regieren können.“

    (Johann Nestroy)


  • Ich fahre 2,1 (min. 1,9) mit 155/80. Diese hohen breiten Radialreifen sind dann immer noch schwabbelig genug. Rein vom Gefühl her würd ich sogar noch mehr Luftdruck wollen.

    Vielleicht ist es im Winter ratsam, sie abzulassen oder noch höher zu gehen, damit eine größere/kleinere Aufstandsfläche entsteht. Das hat bei Schnee/Matsch vielleicht Vorteile.

    Wo sind die Trabifrauen?


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  • Genau Toni, und nach mehreren 100.000 Kilometern mit dem Trabant kann ich auch was zum Verschleißbild der Reifen sagen.
    Ist in der Mitte noch mehr Profil übrig als außen, dann war der Druck zu gering, und andersherum.
    So konnte ich mir in 15 Jahren Trabifahren unter Westbedingungen, den für mein Auto, seine Reifen und deren Belastung richtigen Reifenfülldruck, hochwissenschaftlich und objektiv ermitteln. :-)


    Der ist übrigens bei Urlaubsfahrten mit Heimbringer im Kofferraum und HP am Haken, hinten sogar noch höher!

  • Reifendruck merke ich vor allem beim Fahrrad, wenn er zu gering ist. Dann gehts schwerer bergauf ;-)

    Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Muthes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen.

  • Um das ganze hier mal etwas zu versachlichen, erst die physaklische Erklärung, danach die persönlichen Erfahrungen:


    Im Winter ist ein breiter Reifen mit weniger Reifendruck (viel Auflagefläche) besser gegen rutschen, als ein dünner Reifen mit viel Reifendruck (wenig Auflagefläche). Das liegt Begründet in den Amontosschen Gesetzen, die sich aus der Formel:
    F = A * s
    herleiten. F ist die Reibungskraft, welche wir haben möchten, damit wir nicht rutschen. A ist die Auflagefläche der Reifen und s ist die Reibungskraft je Fläche (ähnlich dem Reibungskoeffizienten). Je größer die Fläche oder je klebriger der Reifen, desto mehr Reibungskraft ist vorhanden.
    Richtig ist aber auch, das mehr Gewicht die Reibung erhöht. Da:
    FR = y * FN
    FN = m * g
    Soll heißen, die Reibungskraft ergibt sich aus Reibungskoeffizienten (den der Reifen mit seiner Gummimischung, Profil und Reifendruck (Auflagefläche) vorgibt) und der Normalkraft, die sich aus der Masse und der Fallbeschleunigung (konstant = 9,81m/s2 ) errechnet.


    Fazit: Für Winter möglichst breite Reifen und eher geringen Reifendruck und im Sommer die dünnen Reifen mit viel Reifendruck für geringeren Verbrauch.


    - Ab hier persönliche Erfahrung -
    Mit dem Trabi habe ich diesbezüglich gar keine Erfahrung, meine Freundin fährt, da ich noch keinen Führerschein habe. Allerdings bin ich seit einiger Zeit im Mountainbike Sport unterwegs. Dort heißt es, wenn man schnell sein und lange durchhalten will, Reifen so dünn wie möglich, viel Druck und wenig Profil. Ganz extrem sieht man das bei Rennrädern. Bei MTBs gehören zu dieser Kategrie die Marathon und CrossCountry Fahrer. Danach kommen die Trail- und Endurofahrer (Enduro = AllMountain), welche schon mehr technisch unterwegs sind und auch in gröberen Gelände fahren. Hier sind breitere Reifen mit weniger Druck und mehr Profil im Einsatz. Das Schlusslicht bilden dann die Freerider (fahren den Berg noch selbst hoch) und Downhiller (die nehmen ausschließlich den Lift), die extrem breite Reifen mit richtig dickem Profil fahren. Um das Ganze in Zahlen auszudrücken:

    CrossCountry/Marathon

    Druck: 2,5 - 3,5bar
    Breite: 2,0"-2,25"
    Trail/Enduro
    Druck: 1,5 - 2,5bar
    Breite: 2,3"-2,4"
    Downhill
    Druck: 1,0 - 2,0bar
    Breite: ab 2,4"

    Im Winter fahre ich auch häufig. Mit dünnen Reifen kann man da kaum fahren. Breite Reifen mit viel Profil sind da Pflicht. Den Druck kann man hier bestens dem Wetter anpassen. Fährt man in Pappschnee oder auf nasser Fahrbahn, ist der Grip noch recht gut und man kann mit mehr Druck fahren. Auf matschigem, gefrorenem und tief zugeschneitem Boden empfiehlt es sich jedoch noch mehr Druck abzulassen. Da muss man aber experimentieren, was am Besten funktioniert.



    MfG


    FrankyFire.

  • Danke für den Beitrag, werd´es ausprobieren - sobald es wieder entsprechende Fahrbahnverhältnisse gibt!