Zustand Laufbolzen

  • Heute bin ich endlich dazu gekommen, die defekte Dichtung vom Laufbolzen vorn links zu ersetzen. Der Bolzen sieht aus wie auf dem Bild zu sehen; ist aber spielfrei und beim Lenken merkt man nichts.
    Mangels Neuteilen (hab nur die Dichtung bestellt) hab ich also alles gereinigt und neu abgeschmiert.
    Was empfehlen die Experten hier? So lassen weil spielfrei oder Neuteile verbauen?


    Vielen Dank für Eure Tipps.

  • Bis dein neu bestellter Laufbolzen eintrifft, kannst du den gezeigten noch als Übergangslösung verwenden.
    Tut mir leid, das Ding muß raus. Vergiß nicht ne neue Buchse zu bestellen, wenn du neu im "'Geschäft" sein solltest (und somit keinen Fundus hast), order gleich noch ein paar Ausgleichsscheiben dazu. Zugang zu Reibahlen muß auch sein. Viel Erfolg!

  • Mach mal den Rost ab, dann hat er Spiel, wie gesagt muss neu.

    Biete Serienmotoren, Sportmotoren, Rennmotoren, Sport-VSD, Vergaserumbauten, Regenerierung Drehschieberflächen, Gehäusereparaturen, Aluschweißen, Sandstrahlen mit verschied.Material auf Anfrage

  • Hallo,
    hat jemand einen guten Tip, wie man neue Laufbolzen ordentlich wieder eingezogen/eingedrückt bekommt?
    Das Rausmachen war ja schon schwer, aber jetzt...


    PS: Suche immernoch original neue Laufbolzen. Nachbau kommt nicht Infrage. Oder es gibt ein Shop, der neue originale verkauft.


    Liebe Grüße
    Marius

  • Weil ich bedenken was die Qualität betrifft habe. Und das ein einem solch wichtigem Teil. Die alten haben jetzt immerhin 27 Jahre gehalten. Und dann werden die Nachbaulaufbolzen meist im Set mit diesen grünen Plastikbuchsen verkauft. Und was deren Qualität und Brauchbarkeit angeht, naja.

  • Ich müsste noch Laufbolzen und Pertinaxbuchsen da haben. Ich schau mal ob ich die bei meinem 1.1er noch irgendwo brauche ;-) und wenn nicht kann ich Dir die verkaufen.

  • Ich habe weder Reibahlen noch anderes Spezialwerkzeug. Da ich auch nicht weiß, wie es um den Zustand der Federgabeln bestellt ist, tendiere ich zu folgender Lösung:


    https://www.trabantwelt.de/Tra…0p3vu483g89fijm0hrroo4874


    Oder hat jemand hier was vergleichbares zum Verkaufen? Gern sende ich auch meine Teile zum Aufarbeiten zu, gegen Honorar natürlich ...

  • Und die andere Seite ist bestimmt nicht besser.
    also 400 € :(

    Du bist doch in einem Trabant - Club? Da kann Dir vieleicht da jemand helfen?

  • Ich habe zwischenzeitlich Hilfsangebote per PN bekommen, die ich gerne annehme. Da die betreffenden nicht öffentlich genannt werden möchten, gebe ich hier keine Detailinformationen bekannt.
    Vielen herzlichen Dank für Eure Hilfe.


    Fakt ist, dass ich beide Vorderachsen komplett überholen lasse, also Laufbuchsen, Federgabeln und Radlager. Dann sollte erstmal Ruhe sein. Je nachdem wie die Bremsbacken ausschauen, gibt's die evt. auch gleich neu.

  • Na schön das Dir geholfen wird.
    Und schau Deinen Helfern über die Schulter, dann lernst Du gleich für das nächste Mal dazu.

  • Der vollständigkeithalber, das habe ich noch übrig:



    Bei Bedarf melde Dich einfach per PN.
    Gruß Sven.


    EDIT: ich hoffe das verstößt nicht gegen irgendwelche Forenregeln :hä:

  • Nachtrag weil die Frage aufkam:


    Es gibt Laufbolzen die haben die Kerbe für den Stift schon dran (siehe meine auf'm Foto), andere eben noch nicht. Kann man daraus auf original DDR und Nachproduktion schließen?

  • Bei den Buchsen ist es klar, wurde mehrfach erwähnt das der Nachbau Mist ist, trotzdem werd ich die mangels Alternative verbauen, habe keine Pertinax hier liegen.


    Aber zu den Bolzen direkt, ich kann mir nicht richtig vorstellen das die Materialgüte der Bolzen heute schlechter ist als damals.

  • Hab noch einige Sätze Laufbolzen liegen.
    Die sind alle aus DDR-Bestand und haben keine Kerbe für den Sicherungsstift.


    @massel210
    Hast ne´ Konversation

  • Das auf Sv-t´s Bild sind Nachbauten. Die DDR-Teile haben in der Regel keine vorgefertigte Stiftaussparung und je nach Fertigungsort und Charge haben sie auch mal zwei umlaufende Nuten.


    Die Stiftaussparung macht auch vorher garkeinen Sinn. Es kommt auf den Zustand der oberen Anlagefläche für das Schwenklager am Achskörper an. Wenn die schon eingearbeitet ist, so kann bei einer vorgefertigten Stiftaussparung der neue Bolzen am Ende wieder zu lang sein und das Schwenklager hätte sofort wieder Höhenspiel.
    Wenn die Anlagefläche eingearbeitet ist, so plant man sie etwas, oder trägt sie ganz ab und dann gibts es ja sone konischen Scheiben (die warn auch dafür wenn man die alte Schwenklagerbauform P50/60, erste 601, auf neu umgebaut hat) zum unterlegen. Dann wenn man den neuen Bolzen einzieht, dann wird das ja soweit gemacht, dass das neue Schwenklager noch Höhenspiel hat und man es mit Scheiben ausgleichen kann bis es spielfrei ist. Ich mach da so immer 0,5-1mm.
    Und erst wenn man soweit ist, kann man dann mit einer kleinen Rundfeile vorarbeiten und den Rest dann mit einer Reibahle machen. Ist etwas müßig, denn das Material ist ja hart. Meist messe ich mir auch vorher alles genau aus und arbeite dann die Aussparung an der richtigen Stelle etwas vor.

  • Ich dremel das im eingebauten Zustand vor und Reibe dann nach. Klappt ziemlich stressfrei.


    Ansonsten so wie Tim es schrieb;-)

  • Reden wir jetzt von der Aussparung in der dieser fiese Kegelkerbstift sitzt den man so bescheiden raus bekommt?


    Ich habe die passenden Bilder gerade nicht im Kopf und bei mir liegt alles schön zerlegt auf der Werkbank.