Aufarbeitung eines ehemaligen Hycomaten Baujahr 88

  • Ja, aber nichts von den Nachbarn und eigentlich auch nichts Sportliches mehr. Mir kam neulich beim Treffen in Baalsdorf eine kleine Erleuchtung, als ich in einen P 50 blicken konnte^^.

  • ^^


    Das sich die Uhren immer schneller drehen ist mir ja bekannt, aber daß ich mein Arbeitsziel vom Juli erst heute erreiche hätte ich echt nicht gedacht.


    Sei es drum, nun zum fachlichen.


    Erste Runde Grundierung auf blanken Blechen mit 2K Epoxy Grundierung und nach dem austrocknen füllern mit Colormatic 2 K Filler.
    Ich werde dann erstmal alle Bereiche der Nahtabdichtungsflächen mit einem Papyrusbasiston lacken und dann die Nahtabdichtung auftragen. Danach wird der sichtbare Berich des Motorraums nass geschliffen und ich dann hoffe noch auf paar goldig warme Oktobertage.

  • Ich bin wieder ein Stück weiterkommen, jetzt muss ich nur noch die spritzbare Nahtabdichtung aufbringen. Ich bin gespannt wie nah ich an die Originaloptik rankomme. :-)

  • Öhm, muss ich glatt nochmal schauen. Die bringt mir ein Kumpel mit, von dem ich mir den Kompressor leihe.
    Ich geb da aber nochmal eine Rückmeldung.


    Schönes Wochenende euch allen.


    Kai

  • Mensch, was habe ich lange nichts mehr machen können, also zumindest direkt an der Karosserie.


    Das zerlegen, entrosten und aufarbeiten der Vorderachse geht ganz gut voran. Zu meiner Überraschung habe ich bis auf die Manschetten für die Radbremszylinder und Silentbuchsen für die Querlenker, alle benötigten Buchsen und Teile da. Die Querlenker und Achsschenkel kosten mich zwar beim entlacken und entrosten ein paar Haare, aber es geht Stück für Stück voran. Irgendwie ist dort eine teerartige Beschichtung frauf, die sich teilweise gelöst und ordentlich mit Pest unterwandert ist.


    Am gestrigen Tag wurde dann das erste mal ein überarbeiteter Hilfrahmen probehalber angeschraubt. Mich verwundert jedoch, daß der jeweilige Flansch von Hilfrahmen zum Geweih etwas versetzt aufeinander liegen. Leider kann ich mich nicht mehr erinnern wie es mit dem originalen Hilfrahmen aussah. Gut dann werde ich mal die Datein durchblättern. Sind die Differenzen eurer Meinung nach bedenklich oder eher normal. Flächig liegen Flansch auf Flansch absolut plan.


    Viele Grüße


    Kai

  • Ich glaube die wurden abgebohrt.
    Das könnte den Versatz erklären wenn das nicht der orginale Hilfsrahmen ist.
    Ich finde den seitlichen Versatz etwas bedenklich.
    Das heißt ja übertrieben das die Vorderräder in einer anderen Spur als die Hinterräder laufen oder?

  • Nein, die Löcher im Geweih wurden auf einem Bohrwerk bei ausgerichteter Karosse hergestellt, sieht man im Film von damals.
    Das ist auch mit etwas seitlichem Versatz in Ordnung.

  • Na da bin ich aber froh das es so passt :-).

  • Ich gehe mal davon aus daß ich die tauschen werde... wenn ich den Kerbstift lösen kann.


    Ne im Ernst, der Kerbstift sitzt wirklich verdammt fest. Habt ihr vielleicht einen Tip wie ich den besser gelöst bekomme?

  • Ja, das weiss ich doch, ich dachte man kann den Sarkasmus erkennen ;-).


    Aber dafür einen riesigen Dank für den Link und die Anleitung. @ Hegautrabi

  • Es gibt mal wieder ein paar Neuigkeiten.


    Die Achsen sind soweit grundinstandgesetzt, der alten Lack ist komplett entfernt worden, neue Radlager in die Achsstümpfe eingepresst und die Laufbolzen getuscht. Federgabeln kommen auch neue rein und die Buchsen sind auch schon drin. In den nächsten Tagen werden ich die Pertinaxbuchsen noch aufreiben lassen und dann kommt noch der neue Decklack auf die grundierten Teile. Die Radblemszylinder werden natürlich auch nochmal einer Kur unterzogen.


    Ich kann also demnächst endlich die Vorderachse montieren.


    Ausserdem habe ich heute meinen Tacho aus Eilenburg zurück bekommen. Leider ist mir der Ausführende dieser Arbeit bisher noch unbekannt, da das über einen Bekannten von mir lief.


    Wie auch immer, mein Tacho wurde mir so wie von mir gewünscht aufbereitet und eine Kleinigkeit repariert.

  • Mensch, ich habe ja lange nichts mehr zum Thema beigetragen.


    Aber dennoch geht es, wenn zzt auch nur in kleinen Schritten weiter.


    Der Motor liegt gerade bei einem befreundeten Schrauber zerlegt auf der Werkbank. Soviel steht fest, er hat bereits eine neue Welle bekommen, was auch die Umbauten an der Antriebswelle im Getriebe erklärt.


    Es wird jetzt alles sauber gemacht, vermessen und danach wieder montiert.


    Drückt mir die Daumen, daß ich mich dieses Jahr nicht wieder so sehr von der Arbeit auffressen lasse, dann geht es endlich einmal zügiger voran.


    Viele Grüße


    Kai

  • Am Donnerstag war es so weit, Bitzer ist das erste mal seit 5 Jahren wieder auf die eigenen Achse gelassen worden und damit wieder rollbar. Der Motor ist auch drin und heute Abend kommt noch der neue HBZ rein, dann kann ich alle Verschraubungen wie vorgeschrieben fest ziehen.


    Ich bin buff wie weit die Feder von hotwheelz Bitzer den Boden näher gebracht hat, da bin ich froh das es keine TF 70 etc ist. An der HA wird auch noch etwas Höhe reduziert.


    Bilder kommen diese Woche noch.


    Kai:S

  • War das keine 70er? Irgendwo habe ich noch das Vergleichsbild zwischen der und meiner jetzigen wo die hintereinander stehen.

    Matt ist das neue Hochglanz
    Zwei Zylinder, zwei Takte und ein Mikuni: da geht was! :thumbsup:

  • Das war kein Vorwurf hotwheelz . So ist es schick.