schwarze flecken in der trommel, schlechte bremsleistung

  • Ich hatte geschrieben, dass die Trommeln neu waren bei mir.

    Ich hatte schon Neutrommeln in den Händen, die konntest du als Nagelfeile benutzen.

  • Ein My ist ein Mikrometer. Wenn " dein" my etwas anderes bedeutet, musst du es dazu schreiben.

    Schon aus meiner Kinderzeit kenne ich , daß ein My/Mü einfach ein kleines Bischen ist:ura:

    1/1000 von der Trommel drehen, hat das überhaupt Sinn, wo spielt 1/1000 am Trabbi eine Rolle :gruebel:

    Aber vielleicht sollte für ein Bischen einfach "ein Mü" geschrieben werden,

    und dann sind alle glücklich :grinsi:

    Noch zu den Übermaßbacken:

    Muß bei den eingeschliffenen Trommeln nicht nur der überstehende Rand weg, damit die Übermaßbacken in die Trommel passen,

    davon ausgehend, daß die alten Trommeln, keine schotternden Trommeln sind :hä:

    Trabant - seit 1958 ohne Rückruf --- smilie_gr_136.gif

    und auch den Elchtest bestanden

  • Übermaßbacken haben ja 5mm, also 1mm mehr Belag, somit müssten deine Trommeln einen Innendurchmesser von 202mm haben

  • @Atomino.: hast du nun Trommeln die du dringend ausgedreht haben möchtest?

    Dann schicke sie mir. Aber bitte nicht nur um sie dann wieder einzulagern, ich habe genügend zu tun. :-)

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Hegautrabi ()

  • Ich habe heute mal Trommeln von dem 88er gemacht. Laufleistung sind ewta 50tkm. Die waren etwa 2-3/10mm unrund. Das kommt auch von dem Fading.

    Ich hab sie jetzt auf 200,5 mm ausgedreht. Soviel brauchte ich bis sie wieder rund waren.

    Ein wirklicher Rand war da auch noch nicht fühlbar. Wenn die also richtig eingeschliffen sind, dann haben sie entweder entsprechend viele Kilometer runter, oder die Backen haben ständig etwas geschliffen (klemmende RBZ o.ä.).


    Bei ausgeschliffenen Trommeln nur den Rand wegdrehen und einfach Übermaßbacken reinmachen wird nicht funktionieren. Und selbst wenn man die Trommel noch raufbekommt wird das ganz sicher nicht besser mit dem Rubbeln. Nach 50tkm und zwei bis drei Zehntel Millimeter wird es noch bis 100tkm gehen. Dann sollte man ausdrehen auf die 202mm und Übermaßbacken nehmen oder eben neue Trommeln kaufen.


    Ich würde also nicht soviel Zauber um die Trommeln machen. Neue kaufen und gut. Die sind verfügbar und die Bremse ist schließlich wichtig.

  • @Atomino.: hast du nun Trommeln die du dringend ausgedreht haben möchtest?

    Dann schicke sie mir. Aber bitte nicht nur um sie dann wieder einzulagern, ich habe genügend zu tun. :-)

    Nein, habe ich nicht, aber wenn es so weit sein sollte und Du dann Zeit hast, komme ich gern auf Dein Angebot zurück - vielen Dank.

    Die Bremsen an unserem Trabbi haben bisher nicht gerubbelt/geschottert o.ä. und ich hoffe sie tun es auch jetzt nicht,

    aber dazu kann ich erst am WE was sagen, denn dann wird der Gute endlich wieder auf die Räder gestellt.

    Ich frage Interesse halber, weil dazu im Netz außer das es so etwas gibt, ich nichts genaueres gefunden habe.

    Sollte meine meine Neugierde und die damit verbundene Fragerei einigen sauer aufstoßen oder auf die Nerven gehen,

    Ihr müßt es weder lesen noch darauf antworten.

    Trabant - seit 1958 ohne Rückruf --- smilie_gr_136.gif

    und auch den Elchtest bestanden

  • Übermaßbacken haben ja 5mm, also 1mm mehr Belag, somit müssten deine Trommeln einen Innendurchmesser von 202mm haben

    Nach den alten Anweisungen werde die Übermaß-Belege ab einem Trommelinnendurchmesser >201mm benutzt. Maximal Maß nach Ausdrehen: 202mm.

  • Was sind das für Anweisungen? Hast du die mal zur Hand? Ich kenne bis dato auch nur, dreh auf 202 und nimm dann 5mm Backen.

    WIe soll bei nur 1mm ausdrehen, insgesamt 2mm mehr Backe Platz haben?

  • Das hätte ich jetzt gern nachgeschlagen, weil es mir bei meiner digitalen Sammlungen vor geraumer Zeit mal wieder begegnet war. Aber ich bin einfach viel zu weit von meiner HDD entfernt.

  • WHIMS von 1990 Pkt. 6.2. Satz 7:


    Zitat

    Weitere Kontrollpunkte sind die Bremsbeläge und die Gummistopfen der Radbremszylinder. Als Verschleißgrenzen der geklebten Bremsbeläge gelten folgende Werte:

    Bremstrommelinnendurchmesser 200,0 mm (Normalzustand), der Belag mit 4,0 mm Dicke darf bis zur Restdicke von 1,0 mm abgefahren werden.


    Bremstrommelinnendurchmesser 201,0 mm (nachgearbeitet), der Belag darf bis zur Restdicke von 1,5 mm abgefahren werden.


    Bremstrommelinnendurchmesser 202,0 mm, der Belag darf bis zur Restdicke von 2,0 mm abgefahren werden.


    Man kann also, laut WHIMS, sogar die originalen 4mm Backen beim Ausdrehen von 202 mm weiter verwenden, nur muß man auf die Restdicke von 2 mm achten.

  • Moin!


    Was ist denn von diesen Trommeln hier zu halten? Eine ist neu, die andere ohne nennenswerte Spuren aber schon gefahren.

    Sind natürlich beide falsch gelagert worden.

    Schrott oder nich brauchbar?

    Wenn ich innen mit Stahlwolle rüber gehe werden sie wieder schön glatt.

    Bremsscheiben sehen nach einer Woche draussen stehen auch so aus, da würde ich mir keine Gedanken machen.

    Kann ich das bei Trommelbremsen auch so handhaben?



  • Lass mich die mal strahlen, dann sehen wir weiter. :-)

    Auf den ersten Blick und ohne sie vermessen zu haben, durchaus brauchbar.

  • Alles klar, Pack ich sie mal mit auf den Haufen.

    Ist noch gute Friedenswaren, die würd ich gerne nutzen.

  • Zu 95% kannst du die fahren nach dem die fein gestrahlt sind.

  • Ich hab mir bisher alle Trommeln mit weniger als 50 TKM Laufleistung aufgehoben da die immer runder und besser laufen als alles was ich in den letzten 10 Jahren käuflich erwerben konnte (abgesehen von den wirklich nachweisbar originalen).

    Wenn die Trommeln auf den Bildern das entsprechende Maß aufweisen (200 bis 200,5mm): Herzlichen Glückwunsch!


    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von areasunshine () aus folgendem Grund: Scheiss Rechtschreibfehler ;-)