Detailfrage zum 601er Lenkgetriebe: Zahnstangen-Spiel

  • Hallo Allerseits,


    das Spiel am Lenkrad ist an meinem '88er 601 so gut wie die einzige technische Sache, die ich noch nicht in den Griff bekommen habe (und ich mich wahrscheinlich mal wieder viel zu sehr heiß mache deswegen).


    Symptom: Am Lenkrad-Kranz sind außen 1-2 fingerbreit Spiel vorhanden.
    Dieses Lenkradspiel geht vom Lenkgetriebe aus. Weder durch Einstellung des Radial- und Axialspiels des Ritzels verringert sich das Spiel; es bleibt immer dasselbe, eher klemmt die Lenkung.
    Die Spurstangengelenke (innen / außen) sind spielfrei, in den Schwenklagern ist auch kein von außen fühlbares Spiel vorhanden (Spurstangen abgekoppelt).
    Die Eingangswelle am Lenkgetriebe folgt auch im Spielbereich brav jeder Lenkrad-Bewegung.


    Da ich jetzt endlich wissen wollte, wo dieses Spiel denn nun noch herkommen kann, habe ich das Lenkgetriebe ausgebaut (übrigens ein wahnsinns Gewörche mit angebautem Lenkhebel und Spurstangen).
    Folgende Feststellung: Zwischen Ritzel und Zahnstange ist absolut null Spiel vorhanden (Radialspiel entsprechend eingestellt).

    Aber:
    Die Zahnstange lässt sich leicht im Lenkgehäuse verdrehen. Es ist also Spiel zwischen Führungsnut der Zahnstange und ihrer Führung vorhanden. Und genau dieses Spiel merkt man, wenn man leicht das Lenkrad bewegt: Erstmal verdreht sich die Zahnstange, bis das Spiel weg ist, dann erst wird sie linear bewegt.


    Nun zur Frage: Ist dieses Spiel durch diverse Einstellungen wegzubekommen?
    Wodurch ist es entstanden? Verschleiß, Toleranz in der Fertigung oder ist das gar vollkommen normal?



    Würde mich über eine hilfreiche Antwort sehr freuen! :)



    Danke und Gruß
    Benjamin

    Fährt und schraubt gern IFA *Simson S50B1* *Schwalbe KR51/1* *Trabant 601 LX '88* :love:

  • Beantworten kann ich das leider nicht, aber die Erfahrung teile ich durchaus. Ich hatte das auch schon mal, bei mir hat es sich aber geäußert als Spiel, was man an den Rädern gespürt hat, wenn man sie drehen wollte.
    War ein K.O.-Kriterium beim TÜV, kann ich auch irgendwie nachvollziehen. Aber selbst mit neuem Lenkgetriebe war es immer noch zu spüren, nur halt etwas weniger, hat aber dann für den TÜV gereicht. Es schien eine Mischung aus Verdrehen (wie bei Dir) und gaaaaanz ganz leichtem Kippeln der Zahnstange zu sein.
    Was mich zu der Überlegung bringt:
    a) entweder ich hatte ein lausig regeneriertes Lenkgetriebe erwischt (weil das Spiel ja nicht ganz weg war)
    b) oder es ist bauartbedingt. Dann aber müßte irgendwo mal etwas dazu niedergeschrieben worden sein. (SRI?)


    Jedenfalls ist das ein ganz schöner Horrorgedanke, wenn man mal an einen sehr exakten Prüfer gerät und dann ein Lenkgetriebe nach dem anderen einbauen darf, bis das Spiel einigermaßen weg ist...

    sapere aude! incipe! (Horaz)
    (bzw. frei nach F. v. Schiller: "Erdreiste Dich zu denken!")

  • Hallo Gunnar,


    danke schonmal für den Beitrag! Also bin ich ja nicht der Einzige, der nicht wegstellbares Spiel im Lenkgetriebe hat.
    Die Frage ist nur, wieviel ist "normal" bzw. unbedenklich und woher kommt das Spiel. Ich trage mich ja mit dem Gedanken, ein neues Lenkgetriebe zu kaufen (grade ist eins im Marktplatz drin), aber das nutzt mir ja wenig, wenn das dann genau solch ein Spiel hat bzw. nach wenigen Kilometern bekommt.


    An den Rädern kann man bei mir so gut wie nichts merken.



    Gruß
    Benjamin

    Fährt und schraubt gern IFA *Simson S50B1* *Schwalbe KR51/1* *Trabant 601 LX '88* :love:

  • Naja, theoretisch würde ich sagen, da darf gar kein Spiel sein. Normalerweise sollte das schon alles so passen, daß sich die Zahnstange weder dreht, noch kippelt, andernfalls müßte das Getriebe eben neu ausgebuchst werden. Prinzipiell sollte das ohne weiteres möglich sein.
    Die Frage ist nur: inwieweit wurde früher bei der Herstellung/Regenerierung tatsächlich so gearbeitet? Vielleicht wurden da nicht groß die passenden Paarungen gesucht, sondern verbaut, was da war...?


    Ich werde jedenfalls am WE mal wieder (in einen anderen Trabant) ein neues Lenkgetriebe einbauen. Danach kann ich ja berichten, wie sich das verhält.

    sapere aude! incipe! (Horaz)
    (bzw. frei nach F. v. Schiller: "Erdreiste Dich zu denken!")

  • Da ist die Führung ausgeschlagen. Einstellen geht hier nicht. Du mußt nun feststellen, ob es die Nut in der Zahnstange ist, oder das Führungsstück im Lenkgetriebe. Die Nut in der Zahnstange vermessen und als Anhaltspunkt nimmst du die Enden der Nut, die in der Regel keinen Verschleiß aufzeigen. Das Führungsstück ist relativ weich, das nuddelt eher aus.
    Wenn mann nichts hat, so könnte man die Nut der Zahnstange nachfräsen und einfach ein neues passendes Führungstück anfertigen.
    Das würde theoretisch sogar an einer Ständerbohrmaschine gehen, wenn man ein verstellbares Bett hat.

  • Sehr hilfreiche Antwort; danke, TV P50!


    Wie schnell verschleißen denn diese Teile der Führung? Die Zahnstange ist ja noch soweit in Ordnung (Verschleiß der Verzahnung), hat allerdings eine "harte Stelle" im letzten Drittel einer Seite, wenn ich das Radialspiel zu sehr reduziere.



    Gruß
    Benjamin

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  • Na fein, da wissen wir ja schon mal, daß es tatsächlich eigentlich nicht so sein darf. Danke!


    Wurden die Führungsstücke bei der Regenerierung eigentlich immer mit ausgetauscht? Oder warum haben auch regenerierte Lenkgetriebe (manchmal) Spiel?

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    (bzw. frei nach F. v. Schiller: "Erdreiste Dich zu denken!")

  • Wenn ich was angeblich regeneriertes in die Hand bekomme, schiebe ich die Zahnstange so weit raus wie es im zusammengebauten Zustand des LG möglich ist und prüfe dann die Nut der Zahnstange, ob dort Frässpuren zu sehen sind. Wenn ja, dann ist es sicher regeneriert wenn es kein Spiel hat.
    Wurde es nicht ordentlich reg. dann sieht man dort schon die Lauf/Schleifspuren des Führungsstückes.


    Ich hab bei Reg. aber noch nie nachgemessen, ob die Nut entsprechend einer Aufarbeitung breiter ist und das Führungsstück ein Übermaß passend zur aufgefrästen Nut hat.


    Edit. 60-100tkm sollte je nach Beanspruchung (in den Bergen und Kurven, oder viel Stadtverkehr, sicher mehr als Langstercke auf der AB) das LG schon aushalten können bis es reg. werden muß.


    Edit 2. wenn du irgendwo eine harte Stelle hast, dann würde ich die Geradheit (Rundlauf auf die Länge der Zahnstange) prüfen. Es kann durchaus sein, das sie einen dezenten Bogen hat.

  • Hallo,


    das Kuriose ist ja, dass das Getriebe natürlich dieselbe Laufleistung wie mein Trabi hat: Knapp 25000km.
    Aber wer weiß, was das Lenkgetriebe schon mitgemacht hat (falsch eingestelltes Spiel z.B. ist hier ja Gift) oder ob ein schlecht regeneriertes reinkam, man wird das nicht mehr nachvollziehen können.


    Quote

    Edit 2. wenn du irgendwo eine harte Stelle hast, dann würde ich die Geradheit (Rundlauf auf die Länge der Zahnstange) prüfen. Es kann durchaus sein, das sie einen dezenten Bogen hat.


    Ich werde nun so verfahren, dass ich mir das angebotene Getriebe vom Marktplatz hole und mein altes regenerieren lasse und als Ersatzteil hinlege bzw. als regenerierungsbedürftig verkaufe. Die Zahnstange werde ich demnach genau prüfen, ob da auch nichts krumm ist.



    Gruß
    Benjamin

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  • Überprüfe mal das Spiel der Ritzelwelle in der Exenterbüchse.


    Wenn du seitlich von links unter den Radkasten schaust und am Rad wackelst, hast du den Eindruck, die Zahnstange kippelt. Ich musste aber feststellen, dass sich diese Kippbewegung über das Ritzel auf die Welle zur Lenksäule überträgt.


    Nach Demontage der Exenterbüchse samt Ritzel hatte die Welle knapp einen mm Spiel im Aluexenter. Diesen habe ich neu ausgebüchst. Der Exenter hat nur 2, etwa 10... 15 mm lange Tragflächen am oberen und unteren Ende. Unten, wo das Ritzel sitzt hatte ich keinen Verschleiss, am Ende des Wellenausganges dafür um so mehr.


    Nachdem das Lager wieder straff ist, kippelt auch nichts mehr in der Lenkung.

    Wenn irgendein Teil in einer Maschine falsch eingebaut werden kann, so wird sich immer jemand finden, der dies auch tut.
    - 5. Murphysches Gesetz -

  • Hallo,


    guter Gedanke, aber die Zahnstange lässt sich definitiv im Getriebegehäuse verdrehen... Radialspiel an der Ritzelwelle konnte ich nicht von außen feststellen, hatte das aber nicht auseinandergebaut.
    Wahrscheinlich ist das leichte Spiel, das ich am Lenkrad spüre, eine Mischung aus beiden.



    Gruß
    Benjamin

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  • ..so etwas habe ich auch, bei mir kippelt aber nur das linke (Fahrerseite) Rad leicht. Ist es da dieses Symptom? Buchsen neu (VA) und Spurstangenkopf neu...überträgt sich es auf das Lenkgetriebe so? Oder spürt man/merkt man es nur wenn es ausgebaut ist?

  • N'abend! Ritzel und Zahnstange arbeiten mit Schrägverzahnung: richtig? Gedankenspiel : Wenn das Lenkrad/ die Lenkstange vollkommen "unverdrehbar" fixiert sind und die Zahnradstange sich aber trotzdem verdrehen lässt, dann wird dabei die Zahnstange wegen der Schrägverzahnung entweder minimal nach links oder nach rechts verschoben. Auch Axialspiel ( also in Längsrichtung ) der Lenkstange könnte eine Ursache sein. Sitze momentan zwar gerade beim Osterbier, habe aber trotzdem erst mal die Trabi-Lenkungen in der Trabitechnikcom durchleuchtet. 500-er wahrscheinlich noch Geradeverzahnung, 601-er mit Schrägverzahnung. Gegenargumente gestattet und erwünscht. Gruß!

  • ..nu genau deshalb ist ja ne Nut in der Zahnstange für die große Paßfeder, damit sich diese nicht "verdrehen" kann.
    Desshalb guggt TV P50 ja auch die Frässpur bei einem "reg. LG" an um sicher zu gehn.
    Ich dachte bloß ob es bei mir auch sein kann, da ich dieses kippeln am Rad niemanden an der VA zu ordnen kann...

  • Hallo Tüftler,


    ganz recht, deine biernebligen Gedanken passen schon soweit. :)


    Deswegen verdreht sich meine Zahnstange ja auch erstmal, bis das Spiel ausgeglichen ist. Erst dann folgt die Linearbewegung.



    Gruß
    Benjamin

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  • Ich hab eine kleine Frage, die in eine ähnliche Richtung geht und wollte keinen extra Thread erstellen.


    Es geht um folgendes: Das Lenkungsspiel ist bei mir denke ich i.O. (je ein halber Finger breit nach links und rechts am Lenkrad). Jedoch ist mir schon vor längerem aufgefallen, dass das gesamte Lenkrad Spiel nach oben und unten hat. Das Lenkrad lässt sich ganz leicht je einen halben cm nach oben und unten kippeln. Dabei bewegt sich die Lenkrad mit samt Lenksäule, dass Lenkrad ist also fest. Die Säule hat im Lager, neben dem Zündschloss Spiel.
    Nun die Frage: Ist das normal, kann das bei der HU bemängelt werden?



    PS: die Frage ist aufgekommen, als ich im TV was gesehen hab, da wollte jemand ein Auto kaufen und da war das gleiche Problemchen. Der "Experte" meinte, dass kann beim TÜV bemängelt werden... Schlagt mich nicht, ich bin halt Neugierig ^^



    lg, Marc

  • Sind die 3 Plastebuchsen und der Gummi ausgenudelt...


    Tüv? Kommt auf den Prüfer an... Grundsätzlich können sie dir die Plakette verwehren.

  • Hallo Marc,


    das Spiel ist mir auch bekannt. Es ist in der oberen Lenksäulenführung. Mach mal die Plaste-Verkleidung ab hinterm Lenkrad, dann siehst du es schon:
    Die Führung besteht aus einer Gummibuchse und darin eingedrückt drei Drittelschalen aus weißem Plaste. Das Spiel kommt entweder durch verschlissene Plasteschalen oder eine Gummibuchse, die sich "gesetzt" hat.


    In welcher Größenordnung dieses Spiel normal ist, kann ich nicht sagen. Mich hat es beim Fahren jedenfalls noch nie gestört, im Gegensatz zum Lenkungsspiel. Überraschend aufgefallen ist mir das aber schon ziemlich schnell, dass das Lenkrad nach oben ausweicht, wenn man es hochdrückt. Wie gesagt, ist mir nur im Stand aufgefallen.


    Ich denke mal, dass man es ziemlich simpel beheben kann, indem mal einen Gummistreifen zwischen Plasteschale und Gummibuchse einfügt. Oder eben gleich alles austauscht.


    Wie bekommt man es denn ausgetauscht? Dazu muss das Lenkrad ab, oder? Ich gehe von einer Lenksäule mit geschweißtem Sicherungsteller hinterm Zündschloss aus.



    P.S. Am WE kommt das neue Lenkgetriebe in meinen Trabi - Voraussetzung ist aber, dass ich den Lenkstockhebel vom alten Getriebe herunterbekomme ^^
    Das alte Getriebe ist bereits _wieder_ draußen und die Spurstangen aufgearbeitet.



    Gruß
    Benjamin

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  • Danke für die Antworten :)


    Dann werde ich bei Gelegenheit mich der Sache widmen, HU ist erst im September fällig, bis dahin hab ich das im Griff. Mich stört das eigentlich auch nicht, aber was muss, das muss.



    Ich wünsch dir viel Erfolg bei dem Lenkgetriebe :)

  • Hallo mal wieder,


    ein nagelneues Lenkgetriebe hat heute den Weg in meinen Trabant gefunden.
    Danke nochmal ans Foren-Mitglied TrabiTim! :thumbup: Es war zwar kein Oberschnäppchen, aber inkl. Versand immer noch günstiger als ein regeneriertes. Und bei dem neuen hatte ich einfach ein besseres Gefühl.


    An der nackten Zahnstange des neuen Getriebes war fast kein Dreh-Spiel zu bemerken. Nur soviel, dass ich gesagt hab "naja, ein wenig Spiel zwischen Nut und Passfeder muss ja sein, sonst klemmt es".
    Heute kam dann der Spurstangenhebel vom alten Lenkgetriebe runter, was mit einem Universal-Abdrücker recht gut gelang. Die Manschette wollte ich evtl. auch wieder verwenden. Da sich aber gezeigt hat, da sie doch Ansätze von Porosität aufweist, habe ich eine neue Manschette genommen (hab noch eine im "Teilelager" gefunden).
    Nachdem ich den Lenkstockhebel dann aufs neue Getriebe montiert hatte, merkte ich, oha, der lässt sich doch auch wieder ein ganzes Stück verdrehen (samt Zahnstange natürlich). Das ist schonmal unschön aber es war deutlich weniger Drehspiel als beim alten Getriebe.
    Radial- und Axialspiel hab ich gleich am ausgebauten Getriebe eingestellt.


    Direkt am Lenkrad kann man nun immer noch ein Spiel bemerken ;(
    Es hat sich von 1-2 fingerbreit aber auf 1/2 fingerbreit reduziert. Vorhin während der kurzen Probefahrt habe ich nichts vom Spiel bemerkt. Also ist das schonmal deutlich besser als beim alten Getriebe. Das Lenkgefühl ist ungleich besser :thumbsup: Das Spiel merkt man anscheinend nur im Stand, wenn man gefühlvoll am Lenkrad hin- und herdreht.


    Ob man bei der Fahrt wirklich nichts davon merkt, wird eine größere Probefahrt zeigen (dieses Wochenende hoffentlich).



    Da ich jetzt erstmal ein Lenkgetriebe "auf Halde" habe, werde ich dieses bei Gelegenheit mal komplett zerlegen und sehen, ob man durch Einsatz einer geeigneten Passfeder (und ggf. Auffräsen der Nut) das Spiel annähernd herausbekommt.
    Das alte Lenkgetriebe ist übrigens schwarz lackiert. Soweit ich hier gelesen habe, sollte das ein Zeichen sein, dass es ein regeneriertes ist? Das neue Lenkgetriebe ist unlackiert. Die Manschette ist scheinbar auch gleich mit lackiert worden, man hat nämlich immer Brösel an den Händen, wenn man die anfasst und ein wenig zusammendrückt.



    Ach ja, da einmal alles ausgebaut war, habe ich gleich die Spurstangen und -außengelenke aufgearbeitet. Mechanisch entrostet und frisch lackiert. Die Außengelenke (die von der Sorte "selbst nachstellenden Kugelgelenke") sind noch einwandfrei, hier habe ich gleich das alte Fett rausgeputzt und mit frischem geschmiert.
    Und da die Spur ohnehin mal eingestellt werden muss bzw. zumindest mein leichter Lenkrad-Schiefstand korrigiert, habe ich auch gleich die Sicherungsbleche aufgebogen, alle Kupplungsstücke und Muttern abgeschraubt, die Gewinde gereinigt und alles mit frischen Sicherungsblechen wieder zusammengebaut. Diese aber noch nicht umgeschlagen.
    So gibts nachher keine Probleme, wenn das im eingebauten Zustand zwecks Spur-Einstellung wieder aufgemacht werden muss.



    Gruß
    Benjamin

    Fährt und schraubt gern IFA *Simson S50B1* *Schwalbe KR51/1* *Trabant 601 LX '88* :love: