Hallo zusammen,

in Kürze steht ein größeres Update der Forensoftware an. Da der Umfang noch nicht genau abschätzbar ist, wird das Forum einige Zeit (Stunden/Tage?) offline sein.
Das Installieren des Update wird aus zeitlichen Gründen kurzfristig und ohne weitere Ankündigung geschehen.

Vielen Dank für Euer Verständnis,

Jan
  • Die FIN zu ändern ist illegal.


    Mit der eidesstattlichen Versicherung und dem ganzen Procedere drum'rum ist lediglich eine Möglichkeit geschaffen worden, ahnungslose Käufer vor größeren Problemen zu bewahren. Und ich bin mir relativ sicher: wenn es hier um einen hochpreisigen Oberklasse-Oldtimer ginge, würde da intensiver nachgeforscht. So geht es "nur" um einen Trabant und das behördliche Interesse an Aufklärung hält sich in gewissen Grenzen. Sonst würde sich die Behörde jetzt erstmal an den Verkäufer wenden und von ihm aus ggf. weiter ermitteln.


    Bei einem Weiterverkauf des Fahrzeuges an jemanden, der die Liste kennt und dem das alles nicht egal ist, wird der Preis jedenfalls stark sinken. Das ändert auch die Legalisierung nicht. Für Dich ist es natürlich günstig, weil es der einfachste Weg ist und Dir das Auto erhalten bleibt.
    Dem Verkäufer würde ich aber trotzdem nochmal auf den Zahn fühlen...

  • Das beantwortet aber nicht die Frage was sie für ein Baujahr annehmen werden gegebenfalls das von 76 oder das in der Karro eingeschlagene 8/88 .


    Ich denke sie werden vermerk im Brief machen das Trabser neue Fin bekommen hat und gut is. Kostet natürlich sinnlos Geld .

  • Man wrd 1988 nehmen - denn daß die Nummer von 1976 ist, weiß ja wieder keiner. Klar - er kann dem Amt das sagen, aber die 8/88 steht ja nunmal in der Karosse. Das hat im Zweifel mehr Gewicht als eine Liste, deren Herkunft die Tante hinter der Theke gar nicht nachvollziehen kann.

  • Jut aber wen ihr ihm nen Auszug aus der Liste bereit stellen könntet wo man erkennt welcher Monat in 76 der Herstellungszeitraum wäre könnte er doch versuchen dieses Datum eingetragen zu bekommen .



    Alles nicht so einfach .

  • entscheidend ist doch das, was der Prüfer zur §21 Prüfung feststellt. Und ohne Papiere, fehlendem Typenschild, angeklebter FIN und und wiederum anderen eingeschlagenen Baujahresangaben wird jeder Prüfer, der seine Konzession behalten will, nachdenklich. Und dann erzähle ich was von einem Bauzeitraum von 76?


    Das Konzept ist nicht schlüssig. Die Zulassungsstelle trägt das ein, was der Prüfer bescheinigt und sichert sich lediglich über die eidesstattliche Versicherung rechtlich ab.

    Wenn irgendein Teil in einer Maschine falsch eingebaut werden kann, so wird sich immer jemand finden, der dies auch tut.
    - 5. Murphysches Gesetz -