Trabant durch TÜV gefallen, brauche Fachmann im Raum Freiburg

  • Hallo. mein Trabi (601 S Deluxe, Bj 1986) ist heute durch den TÜV gefallen. Mängel waren
    -ausgeschlagener Spurstangenkopf links und Öltropfen unten am Motor.


    Nun brauche ich jemanden der mit hilft, die Fehler zu beseitigen. Habe leider nur bedingt Ahnung davon ausserdem müsste nach dem Wechsel der Spurstangeköpfe die Spur neu eingestellt werden.


    Wer kommt aus dem Großraum Freiburg/Breisgau und kann mir hier helfen (habe bis zum 9.8. Zeit, bis dahin muss ich zu nachuntersuchung)


    Bitte auch per Mail melden
    erik_werner@gmx.de


    Dankeschön!!

  • Auch auf die Gefahr, dass ich da von manchen Haue bekomme für die Antwort ;) , aber wenn die Spur vorher gestimmt hat, würde ICH einfach nur den neuen Kopf so einbauen wie der alte drin war. Das hab ich bei meinem Wabu so gemacht und hatte da kein Problem mit der Spur-der lief (wie ja eig au net anders zu erwarten-wenn man den Abstand net verändert) nach wie vor einwandfrei gradeaus.
    Aber wenn Du magst, kannst Du ja die Spur trotzdem in der nächsten Werkstatt einstellen lassen-ist ja so teuer au net...(aber wie gesagt, für mich eher unnötig)
    Ja gut, und Ölflecken einfach abwischen (wenn der Motor soweit dicht ist)

  • Na so ein Blödsinn hab ich ja noch nie gehört, bzgl. Spur einstellen. :uglyhammer: <-- Haue! ;) Nein ehrlich, woher soll er wissen ob die Spur vorher gestimmt hat. Und du machst das nach Gefühl, @Sil?? Hervoragend! ;) Die Spur muß eingestellt werden, laß dir nix erzählen....

  • Ich hab mal bei meinem Skoda Fabia den Spurstangenkopf gewechselt und auch die Spur nicht einstellen lassen, weil mein Nachbar, ein KFZ Mechaniker meinte, dass wenn man sie mit dem gleichen Abstand wieder aufschraubt nix passieren kann.
    Ich durfte mir dann nen Satz neue Reifen kaufen. Scheinbar war der der Kopf doch etwas anders als der alte.
    Gut, über die Spurstange und das Einstellen mach ich mir weniger Gedanken, denke zur Not wird eine Werkstatt wissen wie das geht. Sollte ja nicht anders sein als bei heutigen Autos, oder?


    Das mit dem Öl macht mir aber mehr sorgen. Ich habe keine Werkstatt um ein Auto zu zerlegen und auch keine Ahnung wie ich nen Moto oder Getriebe abdichte..
    Es ist nicht so, dass ich ne Öllache unterm Auto habe. Aber es ist doch eben schwarzes schmieriges Öl an der Unterseite des Motors und das soll laut TÜV-Tante da weg.

  • Siehste, dann haben wir das mir der Spur ja schon geklärt. ^^ Das sollte jeder Mechaniker hinbekommen. Dann reinige doch mal dein Motor(natürlich nur da, wo es erlaubt ist ;) ) und schau nach deiner nächsten Fahrt/Fahrten wies drunter aussieht.

  • und dann fährst du einfach zum Tüv und legst dich eine Kurve vorher unter deine Trabi und wischst mitm Handtuch alles trocken. Sollte er nicht aus allen Löchern süffen dann ist er dann auf der Bühne beim Tüv immer noch trocken und der Mängel ist beseitigt.
    Ansonst wäre dann erfahrenswert zu schauen wo das Öl denn herkommt. Zylinderkopfdichtung?

  • Na die Zylinderkopfdichtung wird es nicht sein , wenn der Tropfen unten am Motor hängt. Meist kommt es irgendwo vom Getriebe!!Wenn ich auf Treffen bin und schau mal unter das Fahrwerk bei den Trabis ,da haben fast alle nen troppen hängen .Da hast du ja echt ne Tüvzicke erwicht :thumbdown:

  • Klar können die Öltropfen von einer defekten Zylinderkopfdichtung bzw Zylinderfußdichtung kommen...

  • Eben genau das hatte ich im März nämlich und die Tage war mir die Dichtung wieder flöhten gegangen. Da kannste mal schaun wie das süffen kann. Ansonst finde ich den Trabi eigentlich ziemlich trocken.

  • mir mir tropft nischt, bei keinem wagen!
    und ich denken wenn man sich alles mal genauer anschaut, dann sieht man auch woher das zeug kommt und was dann die ursache ist!

  • Erik


    mein Trabant 601 Bj. 83 tropfte schon vom ersten Tag an als ihn mein Großvater von der Verkaufsstelle holte aus dem Getriebedifferenzial-Simmerringen.
    Zwar nur wenig aber stetig.
    Als ich letzten Winter den Motor von Simmerring auf Kolbenringdichtung umgebaut hatte, habe ich auch das Getriebe ausgebaut und neu abgedichtet.
    Dabei habe ich festgestellt das an einigen Stellen zuviel und an einigen Stellen fast keine Dichtmasse vorhanden war.
    So war z.B. am Adapterring des Getriebeeingangssimmerring soviel Dichtmasse verwendet worden das sie durch das Lager hindurch, bis zum Freilauf
    gelangt war und an einigen Stellen der Aluringe von den Differentialsimmerringen war fast nis zu sehen von der Dichtmasse.


    Ich habe die Dichtflächen sorgfältig gereinigt, abgedichtet und alles mit neuen Simmerringen aus aktueller Produktion versehen, ebenso die O-Ringe von den Blinddeckeln,
    anschließend habe ich die Stellen welche mit Harz vergossen waren mit 5Minuten Epoxyd wieder vergossen.
    Nun tropft nix mehr alles schön trocken und das seit mehreren 100km, trotz das ich Simmerringe am Diff ohne Rücklaufnut verwendet habe.

    Ein Oldtimer ist wie die Freundin Deines besten Freundes, Du kannst Sie ansehen, ja bewundern aber bitte nicht berühren!

  • Ich bin aus Freiburg, Werkzeug etc. hab ich, möglichkeit zum Schrauben gibts im Parkhaus. Mail solltest du auch gleich bekommen von nem Kumpel der mitkommt. Ab Mittwoch wäre da was machbar.


    Viele Grüße
    BAsti

  • eigendlich sollte man das merken wenn die Kopf bzw. Fußdichtung durch ist...wenn schon das öl unten ankommt

  • Moin moin,
    das mit dem Spurstangenkopf wurde ja schon gesagt.
    Das mit dem "Ölen" is eben bei fast allen normal, kannste wie schon gesagt wurde, nur vorm TÜV unten rum nochma abwischen und gut is.
    Bei mir steht im TÜV-Bericht auch nur "Motor leicht Ölfeucht" aber der TÜVer meinte nur "Da muss bei so ner alten Technik sowas in der Art drinn stehen. Wenn die alte Technik komplett dicht wäre, würdes nich laufen" :uglyhammer: :tuev:
    Allerdings musste ich dem TÜVer noch selber sagen wo er hingucken muss bei nem Trabi, der hatte ja mal garkeinen Plan von Ostmobilen und wo er fertig war hat er dann seinen Kollegen, der aus Brandenburg kam, dazu geholt... :depenalarm:
    Soveil mal von mir dazu (auch wenns nix produktives is).


    Mfg aus Niedersachsen

  • Also das mit den Kopfdichtungen kann ich auch nur bestätigen als ich das Auto gekauft hab bin ich schon davon ausgegangen der Motor wäre hinüber. Alles versifft und der hat gepfeiffen und getuckert, aber nach der Demontage hat sichs dann als harmlose kaputte Dichtung herausgestellt und dann war noch der ölige Pamp im Motorraum und zwar sowohl am Motor und am Getriebe und über der Lima ...

  • Als ich letzten Monat beim Tüv war, habe ich die Untersuchung nach § 21 mit folgenden Mängeln bestanden:


    Motor/Getriebe leichter Ölverlust (also auch ein dicker Tropfen Öl-Regenwassergemisch am Getriebe)


    Radlager hinten zuviel Spiel



    Beim Öltropfen meinte der Prüfer, diese Maschinen schwitzen ja von Haus aus...

  • Hai@Leonardo


    Das mit dem Öl hat fast Jeder Trabi, Motorwäsche vom Tüv und mann hat kein Problem.Das Radlager ist auch kein große Aufgabe.

    Am 12.06-14.06 2020, 25. Trabi Treffen Weimar Süssenborn bei REAL. 3 Tolle Tage


    Infos auf: Trabi-Team-Thueringen.de


    Dieser Beitrag wurde nach besten Wissen und Gewissen von mir erstellt und auf Rechtschreibefehler überprüft, sollten dennoch Fehler enthalten sein, entschuldigung.

  • So zwischenzeitlich hat die Plakette bekommen. Aber nun hat er nen anderes Problem.


    Bei der letzten Spazierfahrt, brachte er plötzlich keine Leistung mehr. Im 4. Gang kam ich kaum über 80km/h hinaus. Er ruckelte und nahm dann das Gas zwischendurch wieder an.. das hielt aber nicht lange. Nach etwa 10km ging der Motor während der Fahrt auch mal aus. Konnte ihn dann wieder duch Einlegen des 2. Ganges wieder starten. Im Leerlauf tourte er dann unwahrscheinlich hoch. Es gab auch zwischen 60- und 80 km/h nen leises klingeln im Motorraum.


    Ich habe am Trabi nichts verändert. Hab ihn 3 Wochen vorher in die Garage gestellt und da lief er noch wie ne eins.


    Die Kerzen sehen gut aus und sind auch gleichmäßig heiß.


    Was ist los und was kann ich dagegen tun?


    Suche auch immernoch kundige Trabifahrer im Raum Freiburg.

  • der Sumpf aus deinem Tank wird nunmehr im Vergaser angekommen sein. Diesen reinigen....

    Wenn irgendein Teil in einer Maschine falsch eingebaut werden kann, so wird sich immer jemand finden, der dies auch tut.
    - 5. Murphysches Gesetz -

  • Genau, Tank raus, spülen, Tank rein, benzinfilter im benzinleitung und los gehts! (aber nicht vergessen der Vergaser auch zu reinigen, da warscheinlich der auch verstopt/verschmutzt ist)

    Trabant 601L & Wartburg 353W Tourist (alltagsauto) & HP 750 & Barkas B1000 KB :top:
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