Was macht ihr denn gerade?

  • Hauptsache Alessio geht's gut!

    Herr gib Regen und Sonnenschein, für Reuß - Greiz, Schleiz und Lobenstein,
    und woll'n die annern auch was haam, so soll'n 'se es dir selber saa'n!

  • DLR 2 schnell mal gegooglt und palim, palim: http://www.wartburgpeter.de/te_lima2.htm
    Sogar mit Beschreibung des Testaufbaus.

  • An sich versuche ich ja, mich an das Politikverbot zu halten. Naja, die "Zonenfrage" ist nur bedingt politisch, also: Ich sage Negerkuß. Ich sage Student. Ich war selbst mal einer. Ich habe gegen Pegida demonstriert. In einem Buch "Kunterbunte Kinderlieder" von 1991, das neben mir liegt, ist "Zehn kleine Negerlein" drin. Das werde ich meinem Jungen nicht vorsingen/-spielen. Ich sage nicht (Ost)Zone. Ich bin 1975 in der BR Deutschland geboren. Ich habe in Offenbach, Mainz und Weimar gelebt und lebe nun in Chemnitz. Ich habe in Offenbach, Mainz, Weimar und Chemnitz freundliche und unfreundliche Menschen erlebt. Subjektiv waren die Menschen in Weimar am freundlichsten. Das besagt nichts, denn ich bin statistisch irrelevant. Ich versuche hingegen, immer höflich und rücksichtsvoll zu sein. Probiert das mal, man fühlt sich besser damit. Ich gebe auch unfreundlichen Bedienungen ein gutes Trinkgeld, vielleicht sind sie beim nächsten Gast freundlicher. Ich möchte nicht Bedienung sein müssen. Ich denke, ein Student, der sich nen Nebenjob aussuchen muß, hat eine andere Perspektive als die mehrfache Mutter, die dringend auf den Job angewiesen ist, weil vielleicht das Familienauto abbezahlt werden muß usw. Ennatz sollte die Menschen mal mehr in ihren Nöten und nicht so schwarz-weiß betrachten. Ich habe ein Nordmende-Radio von 1957. Auf dem daran angeschlossenen Plattenspieler Marke Dual von 1959 laufen Platten wie "Ein Männlein steht im Walde", "Vom Pustewind und anderen Sachen" und "Schallplatte für Vorschulkinder" (alles VEB Deutsche Schallplatten, alles ohne "zehn kleine Negerlein". Die Negerlein gibts nur auf meiner Westkassette.) Auf dem Radio steht folgendes:


    Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Muthes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen.

  • Ist schon komisch, dass ich hier den Verweis der schwarz-weiß-Betrachtung erhalte, Deluxe aber nicht erwähnt wird. Dann möchte ich mal darauf hinweisen, dass nur er hier von den bösen Arbeitgebern und den ach so ausgebeuteten Arbeitnehmern sprach. Wenn das nicht dem typischen schwarz-weiß-Denken entspricht, dann weiß ichs auch nicht mehr.


    Geht wohl mal wieder darum auf den einzuhauen, der hier eh keine Lobby hat :D Etwas Objektivität wäre doch angebracht.

    Die Alten sagen, nichts im Leben ist for free
    Ich will’s nicht glauben
    Seh da drin kein’ Sinn
    Ich bin so high wie nie

    Türen aus Glas
    Sehen mich kommen
    Machen sich auf

    Slideshow
    Slideshow

    Und da steht sie
    Dieses sweete Thing
    Die Verkäuferin
    Ja ja
    Die Verkäuferin

  • Betrachten wir es einfach ironisch - das verpflichtet zu nichts.....

    Wozu Ventile? 0,6 EDS Hemi


    Seine Freunde nennen ihn Mossi, die Anderen sprechen nur vom "dicken Typ mit der Zigarre".


    www.trabant-original.de

  • Eigentlich müßte doch der Arbeitnehmer "Arbeitgeber" heißen,denn er stellt doch seine
    Arbeitskraft zur Verfügung aus der Kapital geschlagen wird.
    Wenn dann die andere Seite " Arbeitnehmer" heißt,erklärt sich vieles von selbst.


    Ich vermute mal,daß das kein Zufall ist,denn der Geber steht moralisch immer auf einer höheren
    Stufe als der Nehmer.
    Steht übrigens schon in der Bibel so -" Geben ist seliger denn nehmen" ;)

  • Nicht wirklich, schließlich hat der Arbeitnehmer wie du schon sagst seine Kraft, um Arbeit zu erledigen. Er hat aber keine Arbeit, die anfällt. Diese wiederum hat der Arbeitgeber, also kauft er sich jemanden, damit diese vom Gekauften geleistet wird. Er gibt ihm also zu verrichtende Arbeit.


    Ergibt also recht wenig Sinn, was du schreibst.

    Die Alten sagen, nichts im Leben ist for free
    Ich will’s nicht glauben
    Seh da drin kein’ Sinn
    Ich bin so high wie nie

    Türen aus Glas
    Sehen mich kommen
    Machen sich auf

    Slideshow
    Slideshow

    Und da steht sie
    Dieses sweete Thing
    Die Verkäuferin
    Ja ja
    Die Verkäuferin

  • Naja, das ist halt wie beim Kinderschnitzel. Das kann man so und so verstehen. Im Übrigen bezog sich mein Hinweis an Dich auf die Pauschalisierungen im folgenden Zitat

    Du findest die Menschen im Osten angenehmer? Wenn man mit ihnen warm geworden ist, stimmt das wohl. Wurde allerdings auch noch nie so oft vom Service im Gastronomiebereich oder Handwerkern so enttäuscht, wie in den neuen Ländern. Da hat sich noch nicht überall die Erkenntnis durchgesetzt, dass der Kunde König sein sollte und kein Bittsteller..

    Im Übrigen meine ich, daß sich "König Kunde" im Sinne eines "Noblesse oblige" auch etwas benehmen können sollte. Allzu gern tritt er weniger durch königliche Manieren sondern durch das Gebaren eines Räubers Hotzenplotz hervor.

    Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Muthes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen.

    Edited once, last by Marlene ().

  • Wo gibt denn ein Beschäftigter dem Beschäftigenden eine Tätigkeit, die auf die Befriedigung der Bedürfnisse anderer Menschen gerichtet ist?! Ich gebe Rewe doch keine Arbeit, sondern eben jene Kraft, die dazu in der Lage ist, bei diesem Einzelhändler anfallende Arbeiten zu verrichten! Er ist also der Arbeitgeber und ich der Arbeitnehmer, denn ich nehme diese Arbeit an und leiste sie ab. Vielleicht hab ich da auch einen Denkfehler, aber ich verstehe nicht so ganz, warum da ein Problem mit den Begrifflichkeiten aufgemacht wird.


    "Noch nie so oft [....], wie in den neuen Ländern" ist also gleichbedeutend mit "im Westen noch nie, im Osten immer". Verstehe.


    Keine Ahnung was "Noblesse oblige" bedeuten soll, aber ja, als Kassenkraft weiß ich genau was du meinst. Und auch den unfreundlichsten Kunden kann man sanft aus dem Laden grinsen, auch wenn man nur den Mindestlohn verdient.

    Die Alten sagen, nichts im Leben ist for free
    Ich will’s nicht glauben
    Seh da drin kein’ Sinn
    Ich bin so high wie nie

    Türen aus Glas
    Sehen mich kommen
    Machen sich auf

    Slideshow
    Slideshow

    Und da steht sie
    Dieses sweete Thing
    Die Verkäuferin
    Ja ja
    Die Verkäuferin

  • Einen meiner Gedankengänge hast Du aber unterschlagen.
    Wer schlägt Kapital aus der Sache,und wer profitiert in erster Linie ?
    Dem Arbeitnehmer gibt man meist gerade soviel,daß er überleben kann.Die dicken Brocken
    bleiben auf der anderen Seite.
    Die Relation stimmt doch einfach nicht.


    Und komm mir jetzt nicht mit dem Totschlagargument "Werde doch auch Arbeitgeber".

  • Wie kann ich denn das Abo für dieses Thema beenden?
    Ich habe hier neulich dummerweise mal gepostet, "was ich gerade mache" ... :augendreh:


    Im Moment finde ich nur das Symbol, welches mir anzeigt, dass ich das Thema abonniert habe...

    Standard. weniger ist mehr.




    Suche 2-teilige Auspuffanlage für den P601.

    Tausche Bouclé-Teppich einteilig für den 64er P601 gegen zweiteiligen Teppich für den P601 von 65 bis 67.

    Suche Frontschürze mit "Kasten" für den W311/9 (Modelljahr 1963).

  • Nein, sowas liegt mir fern.


    Hast du das jetzt rein moralisch betrachtet oder wie? Geber-gut, Nehmer-doof? Dann verstehe ich es. Aber das ist schon sehr um die Ecke gedacht, die Begriffe Arbeitnehmer und Arbeitgeber beschreiben ja nun einfach die tatsächlichen Realitäten.


    Mehrverdienst sehe ich erst dann wirklich kritisch, wenn es maßlos wird... Nur wie begrenzen? Früher war ich voll auf der "staatlich begrenzen"-Schiene, denke aber inzwischen, dass das nicht wirklich effektiv ist und es im Endeffekt wieder zu Lasten der Effizenz und Leistungsfähigkeit unserer Volkswirtschaft geht. Aber auch da könnte der Markt ja wieder alles durchpendeln: "Wie, die Deutsche Bank zahlt ihren unfähigen Managern auch noch dicke Boni und finanziert Raubbau in Afrika, der wiederum diese ekligen, verlausten Geflüchteten zu uns treibt? Ich geh zu einer anderen Bank!"


    So einfch ist es doch. Auf dem Papier.

    Die Alten sagen, nichts im Leben ist for free
    Ich will’s nicht glauben
    Seh da drin kein’ Sinn
    Ich bin so high wie nie

    Türen aus Glas
    Sehen mich kommen
    Machen sich auf

    Slideshow
    Slideshow

    Und da steht sie
    Dieses sweete Thing
    Die Verkäuferin
    Ja ja
    Die Verkäuferin

    Edited once, last by Ennatz1902 ().

  • Oder gleich im profil deaktivieren das man Themen nicht automatisch aboniert wenn man darin mal was gepostet hat ;)



    Finde die Standart einstellung das man gleich alles aboniert etwas nervig.

  • Ich versuchs mal mit Backen...Morgen ist ja son komischer Tag