Was macht ihr denn gerade?

  • Wem es eh egal ist, was der Sprit kostet, den stört der deutliche Preisunterschied natürlich auch nicht. Mich schon... ;)

    Ehe ich die völlig überteuerte 'Edelsuppe' in meine Winterstehzeuge fülle, mache ich ggf. lieber 1x zu Saisonbeginn den Mockick-Versager sauber (was ja eh nicht schaden kann und auch keine wirklich aufregende Arbeit ist :) ).

  • Wenn du Kraftstoff ohne E bekommst, mag das gehen, bei uns aber z.b. bekommst du im Umkreis von 30km keinen, auch das Ultimate von Aral hat E-Anteil bei uns.

  • Wem es eh egal ist, was der Sprit kostet, den stört der deutliche Preisunterschied natürlich auch nicht.

    Also ich habe nicht gesagt das mich der höhere Preis stört. Lediglich das der Mehrpreis am Moped wenig Gewichtung hat.


    Wenn ich da statt 12,30€ dann 13,80€ bei der Tankfüllung bezahlen muss dann stört mich das tatsächlich nicht!

    Bei ca. 3-4 mal Tanken im Jahr (was etwa meine Mopedfahrleistung ist, also rund 1000km wenns viel wird) kann ich mir das leisten den Mehrpreis zu ignorieren.

    Da kann ich tatsächlich mehr sparen das Kennzeichen erst im April zu holen und genau zu vergleichen bei wem ich die Versicherung abschließe.

    Und wenn noch dazu kommt, dass hier 2 Mopeds und ein Roller stehen und am laufen sind, so leiste ich mir gern 20€ im Jahr mehr und verzichte auf 3x Vergaser putzen.

    Im Übrigen werden die davon ja auch nicht besser sie jedes mal abzubauen zu zerlegen und zu reinigen. Ganz zu schweigen von den Düsen. ;)


    Ich wollte lediglich nur darauf hinweisen, dass man sich das durch E freien Sprit ersparen kann (nicht muss!).

    Wer Vergaser putzen mag, der soll das gerne tun und wer keine Tanke mit E frei im Einzugsgebiet hat ist natürlich schlecht dran.

    Da tendiere ich dann eher (am Moped) zum vollständigen entleeren.

  • also musst den ja auch einmal im Jahr ausbauen zum komplett leer machen. Nur solange laufen lassen bis er aus ist, bleibt ja auch nen Rest in der Wanne ;)


    Aber ich glaube wir verstehen schon was du sagen willst.

  • Für die Freizeitsfahrzeuge (Trabant und Boot) nehme ich auch nur das Beste, weil mir da die paar Euro mehr im Jahr auch egal sind und ich dadurch mehr Zuverlässig und weniger Reperaturen habe. Gleichzeitig setzte ich hin und wieder auch auf Additive. Ich weiß, eigentlich braucht man das nicht, bilde mir aber ein das es vor allem meinen kleinen Bootsmotoren immer geholfen hat, im Frühling springen sie das erste Mal viel besser an, ohne sich Blasen an den Händen zu ziehen.

    Aber das A und O bleibt bei meinen Gelegenheitsfahrzeugen ein hochwertiger, wenn auch etwas teuerer, Tankinhalt. Vielleicht muss das nicht sein, schaden tut es aber auch nicht.

  • Nicht gerade, sondern gestern gemacht: Kleine Inspektion anlässlich des bevorstehenden Saisonstarts.


    Dabei machte ich eine überraschende Entdeckung, nämlich den seit längerem vermissten Tropfenfänger vom Tankdeckel.


    Und da hatte er sich versteckt =O :


    Das erklärt natürlich die ausgesprochen gute Kaltstartfreudigkeit bei den letzten Ausfahrten im Oktober ;) . Außerdem dürfte es der Standzeit des Luftfilters zuträglich sein, denn bevor ich den Schaumgummi vermisste, war er noch sauber :D . Hatte das Teil nur wegen der nostalgischen Optik dran, und sogar beim Tanken weg genommen, damit es sauber bleibt :whistling::P .


    Aber mal Spaß beiseite, das ist ein gutes Beispiel, dass modischer Schnickschnack auch mal die Betriebssicherheit gefährden kann. Jedenfalls kommt das Ding jetzt nicht wieder dran.


    Schade dass ich morgen wieder arbeiten muss, so werde ich wohl einige Wochen warten müssen bis ich endlich die Probefahrt machen kann. Meine Mutter hat sich für ihren Geburtstag ein echt doofes Datum ausgesucht. Zum ersten Mal seit Jahren wäre ich in diesem Jahr pünktlich zum 1.3. startbereit gewesen. Ich hab aber leider im Vorfeld überhaupt nicht auf den Kalender geschaut, sonst hätte ich ggf. noch einen Tag an den Heimatbesuch angehängt.


    Viele Grüße, und allen bei denen es morgen losgeht, einen guten Start.

    Steffen

  • Aber dann braucht man doch wenigstens die erste paar freie Tage um wieder in einen normalen Tagesrhythmus zu kommen?

  • Auch, das geht aber recht fix. Nach dem letzten Nachdienst z.B.schlafe ich meist nur drei Stunden, dann bin ich auch abends wieder rechtzeitig müde und kann nachts normal schlafen.


    In dem Zusamnenhang verstehe ich das Rumgeheule der Massen und angeblichen Experten nicht, wenn es um die Zeitumstellung geht. Millionen von Menschen arbeiten doch im Schichtdienst, die haben in kurzen Abständen Zeitumstellungen um mehre Stunden. Und sie bekommen es auch hin ohne depressiv zu werden oder an sonst was zu erkranken. Meistens sind die Jammerer eh Leute, die jedes Wochenende frei haben und feste Arbeitszeiten haben.


    (jetzt habe ich wohl das regelmäßige Thema Sommerzeit wieder aus den Sack gelassen ^^, besser als immer nur Corona hier und Corona da..)

    Edited 7 times, last by Tomsailor: Ein Beitrag von Tomsailor mit diesem Beitrag zusammengefügt. ().

  • Erwischt. Hab geregelte Arbeitszeiten und am WE frei (wie man als Lehrer eben so frei hat ;-) ) und gehöre auch zu den Jammerern :-)

    Ich persönlich hab mit der Zeitumstellerei keine gesundheitlichen Probleme und kann das auch nicht einschätzen, bei wie viel % der Leute es ernsthaft Probleme gibt. Allerdings halte ich die Umstellerei in der derzeitigen Form schlicht für sinnfrei. Für den Astronomielehrer in mir muß die Sonne um 12 Uhr kulminieren ^^

    sapere aude! incipe! (Horaz)
    (bzw. frei nach F. v. Schiller: "Erdreiste Dich zu denken!")

  • Wann die Sonne kulminiert ist mir ziemlich Wurst - was mir nicht Wurst ist, daß ich jeden Sommer das lange abendliche Tageslicht genieße und dank dieses Umstandes zum Feierabend mehr fertig wird. Mag sein, daß das für andere egal ist, weil sie weder gern draußen sind noch vielleicht einen Garten haben, wo man die langen Sommerabende genießen kann. Mir ist das jedenfalls wertvoll...


    Mir konnte auch noch keiner erklären, was so reizvoll daran ist, wenn die Morgendämmerung im Sommer statt um 4 Uhr morgens schon um 3 Uhr beginnt, man dafür aber abends eine Stunde weniger Tageslicht hat.


    Ich bleibe dabei: Die Zeitumstellung finde ich persönlich gut und die darf auch gern so weitergehen wie in den letzten 40 Jahren. Zjm Glück ist die EU so schwerfällig, daß aus der einstmals als beschlossen geltenden Abschaffung jetzt vielleicht nix wird. Ich glaube, bei der Abstimmung waren viele Leute dabei, die nur den Aufwand des Uhren-Umstellens gesehen haben, sich aber der anderen Konsequenzen nicht so bewußt waren.


    Und was ich besonders neckisch finde sind Leute, die zwecks Urlaub regelmäßig und gern auch mehrfach im Jahr per Flugzeug in fernste Länder reisen, dort 6...8...10 und mehr Stunden Zeitversatz völlig problemlos verkraften, aber zuhause wegen einer Stunde Zeitumstellung wochenlang "Jetlag" haben und fast arbeitsunfähig sind.

  • Und schon wieder grüßt das Murmeltier, das alles haben wir hier und nebenan schon gefühlt wenigstens 1 Dutzend mal durchgekaut... 8o


    Es ändert aber alles nichts daran, dass die "Normalzeit" für die jeweilige Zeitzone nicht ohne Grund mal unter Berücksichtigung des Sonnenstandes festgelegt wurde. Und genau bei der normalen Zeit sollte es m.E. auch bleiben, sommers wie winters. Schon alleine wegen des zu erwartenden Energie-Mehrverbrauchs, den man für die Sommerzeit längst festgestellt hat. - Was sollte das also erst im Winter werden, wenn's teilweise erst gg. 10 hell würde?

    Denn bei Abschaffung der Zeitumstellung tendiert "man" ja offenbar eher zu genereller (und eigentlich falscher) "Sommerzeit" :verwirrter: .


    Erfahrungsgemäß steckt man solche Zeitverschiebungen allgemein auch besser weg, je jünger man ist.

    Ich habe früher z.B. jahrelang 3-Schicht incl. WE gearbeitet und das hat mir die ersten Jahre auch herzlich wenig ausgemacht. Mit jedem Jahr und damit steigendem Alter wurde es aber deutlich schwieriger, insbesondere beim Wechsel in bzw. aus der Nachtschicht wieder in einen normalen Schlafrythmus zu kommen. Genauso verhielt es sich auch mit der Empfindlichkeit gg.über der Zeitumstellung, in jungen Jahren hat man das einfach nicht gemerkt. Heute dafür umso mehr... :verwirrt:


    Aus dem Alter, wo ich im Sommerhalbjahr bis nach 22.00 draußen krücken musste und wollte, bin ich inzw. irgendwie lraus. Um spätestens 20.00 fällt heute auch im Sommer i.d.R. der Hammer, ich brauch meinen Feierabend (und die älter gewordene Seelenhülle ihre deutlich längere Regenerationszeit :schnarchnase: ).


    P.S.: Auf der Terrasse sitzen kann ich ggf. auch prima im Dämmerlicht. :zwinkerer:

  • Nicht nur die nicht mehr so ganz junge Menschen; erzähl mal das Hausvieh, daß ihr Essen erst 'ne Stunde später kommt!


    Also so nah am Dreiländerpunkt wie ich wohne, ist es schon bequem wenn alle drei Länder zu jedem Zeitpunkt den gleichen Zeit wahren. Leider tendiert man an der Küste, wo nicht nur die meiste Niederländer wohnen, aber auch die nationale Entscheidungen getroffen werden, eher zur englischen Zeit, und eigentlich aus kein anderer Grund, daß der Sommer angenehmer ist als der Winter.

    Für den Astronomielehrer in mir muß die Sonne um 12 Uhr kulminieren

    Scheinbar kommt es die meisten -und vor allem diese aufdringliche Frühaufstehterroristen- als faul vor, wenn die um 09.00 Uhr mit der Arbeit beginnen, statt um 08.00. Wo man dann am andere Ende des Arbeitstages diese Stunde eben korrigiert, aber das ist die Meisten wohl zu viel nach vorne geschaut. Lieber verstellt man die Uhr und verneint somit die Naturgesetze.

  • dass die "Normalzeit" für die jeweilige Zeitzone nicht ohne Grund mal unter Berücksichtigung des Sonnenstandes festgelegt wurde

    Die sogenannte 'Normalzeit' wurde von den Briten festgelegt. Die sind ja sowieso der Nabel der Welt: Die messen in Zoll, Fuß und Klafter und die fahren auf der falschen Straßenseite. Da könnte man gleich noch verlangen, dass für den Reifendruck psi gelten solle oder der Sprit nach Gallonen verkauft wird.

    Fakt ist, dass Deutschland eine halbe bis ganze Stunde östlicher liegt. Damit wäre eine dauerhafte Zeitverschiebung gerechtfertigt.

  • Ich war von je her für die Sommerzeit. Mir ist es auch piep egal wann es früh hell wird. Ich mag die Stunde Abends länger hell.


    Vor allem in der "dunklen" Jahreszeit ist es mir zuwider, wenn es anfängt um 16 Uhr dunkel zu werden.


    Und ich arbeite 2 Schicht und das gefiehl mir auch noch nie, ich gebe aber zu, dass es auch Vorteile mit sich bringt, die aber eher organisatorischer Natur sind.

  • Das tut Schichtarbeit definitiv - ich habe damals auch zu Hause weitaus mehr geschafft, als heute auf Normalschicht. Aber die hat eben vor allem ihre sozialen Vorteile.


    hjs : Und ich dachte glatt, es hätte was mit Sonnenstand und Zenith zu tun, statt mit Zoll, Fuss und Fahren auf der falschen Seite... ;)

  • "Zuvor wurde ein Pfund Sterling in 20 Schilling und jeder Schilling in 12 Pence unterteilt, sodass ein Pfund 240 Pence entsprach."


    Wie aber zu hören war, soll wohl demnächst auch rechts gefahren werden. Dafür ist eine Übergangsphase geplant, von der erstmal nur LKWs und Busse betroffen sind.