Was macht ihr denn gerade?

  • Ich hatte 1990 auch so einen C64 und dazu ein Spiel - Tetris. Nach schätzungsweise 3 Wochen hatte ich die Schnauze voll davon und hab das Teil verschenkt.

    Ich hatte dann erst so um 2000 rum wieder einen Computer.

    Auch heute tu ich mich noch etwas schwer damit. Nur so das notwendigste.

  • Bei uns kam der 1. PC wohl noch etwas später ins Haus. Und das war dann auch der Zeitpunkt, wo Junior allmählich die Lust verlor, an den Trabanten mitzuwerkeln und zu Treffen mitzufahren. Leider...?(

  • Frühe Achtziger. Ein Kumpel konnte über sein Arbeitsgeber ein Computer bekommen. Irgendein dicke Tastatur die man mit dem Fernseher verband. Ich war damals schon 'diplomiert Maschinenschreiber' und habe mich von ihm fünf oder sieben Seiten Code aus einem Elektrozeitschrift diktieren lassen.

    Das Ergebnis hieß Pong.

    Erst als es wieder licht wurde, ging ich nach Hause.

  • fahrgast Ich kann mich noch gut dran erinnern, das muß so 1991/92 gewesen sein. Unser ausgesprochen unsympathischer Physiklehrer fragte, wer noch keinen PC habe. Außer ein paar Mädels hob nur ich den Finger. Wir bekamen dann einen Vortrag über unseren drohenden sozialen Abstieg gehalten... Naja, bis zum ersten Rechner hats dann trotzdem noch 9 Jahre gedauert, weil sich Hausarbeiten mit der Schreibmaschine doch etwas mühsam schreiben lassen ;-)

    Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Muthes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen.

  • Das war ja ein Lehrer zum verblieben. Zu der Zeit gab es an vielen Schulen noch nicht einmal Informatikunterricht, aber noch bis fast Ende der 90er Schreibmaschinenkurse.

    So etwa 1995 ging es mit Info.an unserer Schule los, aber die ersten Computer waren so überaltert, da schaffe man auch in einer Doppelstunde nicht wirklich viel. Die waren noch ohne Windows, aber in vielen Haushalten der Schule gab es schon PCs mit Windows, keine alten mehr, man konnte zu Hause teilweise nur schwierig das neu Erlernte erproben, weil da einfach Welten zwischen lagen. Bei uns hatten viele das Interesse schließlich schnell wieder verloren. VIVA und MTv waren wichtiger für uns.

  • Ich hab seit 1999 so ein Gerät - damals ging es nicht mehr anders, weil man uns Studenten unmißverständlich klarmachte, daß Schreibmaschinen-Dokumente nicht mehr akzeptiert werden. Ich hatte doch tatsächlich in meinem jugendlichen Leichtsinn eine kurze Zeit lang geglaubt, daß ich vielleicht für mein Leben noch drumherum komme, um die ganze Computerei. Eigentlich zum Totlachen, aber so war's. :lach::lach::lach:


    Mir gingen die Jungs, die schon ab 1990 sowas zuhause hatten und sehr schnell gar nichts anderes mehr interessant fanden, immer ein bißchen auf den Keks. Die saßen in ihren Buden mit viereckigen Augen und aschfahler, blasser Haut vorm Amiga oder C64 und interessierten sich nicht mehr für ihre Fahrräder oder womit wir uns sonst so beschäftigt hatten. Plötzlich war nur noch die Klimperkiste spannend.


    Ich hatte weder PC noch Spielkonsole und es ging auch - mit analoger Beschäftigung wie Lesen, Musik machen und ähnlichem. Irgendwann hat mir einer der Nerds mal eine Musikkassette mit Computerspielmusik aufgenommen - die hörte ich dann im Walkman. :grinser:

  • Sehe ich auch so. Aber Texte am PC verfassen ist schon praktischer als mit der Schreibmaschine,z.B. falls man nochmal was ändern muss.


    Ich hatte auch mal versucht zu studieren, weil ich nach der ersten Berufsausbildung sehr unzufrieden und unglücklich mit der Arbeit war, ich wollte es wenigstens mal versucht haben, bevor ich mir ein Leben lang Vorwürfe gemacht hätte, weil ich es nie versucht hatte. Jedenfalls mussten wir uns auch ohne Wenn und Aber so ein modernes Teil anschaffen, aber da waren sie noch einen Schritt weiter, PC hatte da schon wirklich jeder, also mussten es Laptops sein, natürlich nicht irgendwelche.


    Stimmt es eigentlich, das Druckertinte die teureste Flüssigkeit der Welt ist, zumindest für den Endkunden? Hatte ich mal gehört.

  • Ja das stimmt. Pro Gramm ist Gold billiger.


    Und die Bequemlichkeit noch mal schnell was in der Text ändern zu können, verursacht eine neue Art von Fehlern, die eigentlich auf Schlampigkeit zurück zu führen ist. Besonders wenn man einem Satz umbaut, bleibt gerne die Hälfte vom Alten stehen, und der Leser stolpert.

  • So sieht es leider aus... Feilen am Ausdruck erzeugt häufig Späne in der Grammatik....

  • Ohne PC (oder äquivalenter Technik) wäre das Pappenforum sinnlos. ^^


    Was die Druckertinte angeht, ich hol mir immer etliche Patronen (mein Drucker frisst 3x Farbe und 1x schwarz) für um die 20 Euro herum. Natürlich nicht “original“. Damit komme ich, obwohl relativ viel gedruckt wird, mehrere Jahre lang hin. Von der Flüssigkeitsmenge her wäre da mancher Whisky teurer. ;)

    Aber bzgl. der Kosten habe ich mich halt schon vor Anschaffung eines konkreten Druckermodells informiert, die Preise schwanken da ganz erheblich.


    Gruß

    Benjamin

    Fährt und schraubt gern IFA *Simson S50B1* *Schwalbe KR51/1* *Trabant 601 LX '88* :love:

  • Ich kaufe mir immer die Tinte in der Flasche und dann mache ich die Patronen selber wieder voll.

    10€ für ca 1/4 L. Damit kommt man schon eine ganze Weile aus.

  • Jedenfalls mussten wir uns auch ohne Wenn und Aber so ein modernes Teil anschaffen, aber da waren sie noch einen Schritt weiter, PC hatte da schon wirklich jeder, also mussten es Laptops sein, natürlich nicht irgendwelche.

    So ändern sich die Zeiten. Ab 1990 wurden die meisten Unis und Hochschulen in Windeseile mit großzügigen Rechnerpools ausgestattet. Die mussten sich nicht mal Mühe geben, denn die Hardwarelieferanten standen Schlange und unterboten sich gegenseitig was das Zeug hielt. Niemand wollte sich diesen riesigen Umsatz entgehen lassen. Eigene Hardware wäre nichtmal für ein Informatikstudium notwendig gewesen. Viele Aufgaben wurden damals tatsächlich analog auf Papier erledigt. Der gute alte Xerox war das wichtigste Arbeitsmittel ;). Mit den Bezahlkopien wurde damals sicherlich auch ein Vermögen umgesetzt.


    Anfangs waren diese Rechnerpools natürlich gnadenlos "ausgebucht", weil die wenigsten Studenten eigene Hardware besaßen, das hat sich aber sehr schnell relativiert. Diese großzügige Ausstattung muss es noch recht lange gegeben haben. 2003 war ich mal zu einem Absolvententreffen an meiner letzten FH eingeladen. Dort präsentierte man uns stolz das gerade erst angeschaffte neueste Equipment, was für damalige Verhältnisse absolut Stand der Technik und in ausreichender Menge vorhanden war.


    Tja, das war dann wohl mal. Ich könnte mir gar nicht vorstellen, ein eigenes Laptop mitbringen zu müssen, um studieren zu können. Ich hab bis heute keins. Wobei das viellleicht anders wäre, wenn ich nicht mein Dienstgerät auch privat nutzen dürfte.


    Gruß Steffen

  • damals ging es nicht mehr anders, weil man uns Studenten unmißverständlich klarmachte, daß Schreibmaschinen-Dokumente nicht mehr akzeptiert werden.

    Ich hab die gegenteilige Erfahrung machen müssen. Eine nicht näher bezeichnete Arbeit bei einem nicht näher bezeichenetem Gremium einreichen müssen. Der Text war mit Computer erstellt und mit Laser ausgedruckt. Mir wurde zum Vorwurf gemacht, dass ich irgendwelche Kopien eingereicht hätte. Man wolle die Originale sehen. Da hab ich denen dann die Dateien auf Disketten eingereicht. Damit waren die so leidlich zufrieden. Allerdings waren das dann tatsächlich Kopien. Denn die Originale waren ja noch auf der Festplatte.

    Alles Betonköpfe!

  • Wir konnten als Sprachstudenten ein Zusatzkurs 'Alpha-Informatica' machen. Ich hatte gehofft etwas mehr über Art und Wesen des Computers zu lernen, da war es leider nur ein Dampfkurs Textverarbeitung; wahrscheinlich war's Edlin oder Edit.

    Später, aber noch immer in den frühen Neunzigern, habe ich mich an einem 286er zugunsten der Clubzeitschriften De Blauwe Walm und HVTB nächtelang mit WP5.1 herum gequält.

  • Die oben erwähnten Schreibmaschinenkurse wurden bei uns in der Schule auch angeboten, natürlich NACH dem Unterricht. Daran ist die Teilnahme (aus reiner Faulheit) dann auch gescheitert, was ich bis heute bereue. X/Also heißt es sich an PC und Co mit dem 2-Finger-Suchsystem herumplagen, was mit dem damaligen Kurs zweifelsohne wesentlich flüssiger von der Hand gehen würde.

  • Gewöhnungssache...

    Ich hab nie einen Tipp-Kursus besucht und bin mit 2-6 Fingern nicht wesentlich langsamer als die Profis. Und beinahe blind geht es mittlerweile auch. Allerdings kommt das von täglicher, ausgiebiger Routine, glaub ich. Gute 20 Jahre Dauertraining.

  • Naja gelernt habe ich das auch mal, 10 Finger blind.

    Damals in der Grundausbildung bei der Volksmarine als Funker,

    aber heute ist das alles verlernt, genau wie das Morsealphabet.

    Mit dem Hammer gehts recht zügig.....8)

  • Hallo,

    ich habe mir soeben beim Einbau meinen alten grauen Fenstergummi zerstört und bin nun auf der Suche nach einem Ersatz. Da dies offensichtlich so gut wie unmöglich ist, wollte ich mal fragen, wie eigentlich der Stand bezüglich des Grau - Färben von Gummis ist. Hat hier möglicherweise jemand Erfahrung gesammelt. Ich habe im Forum von vor 10 Jahren gelesen, daß mal das Färben mit Schlauchbootfarbe "Flexy ...." im Gespräch war.

    Danke und Gruß

  • Die kannst du leider vergessen. Sämtliche solcher Farben sine nur ein oberflächlicher Auftrag.

    Und sowas hält leider nur kurz an.


    Ich hab das auch probiert und es ist am.Ende nichts geworden.


    Grauer Gummi ist grauer Gummi und Schwarzer ist Schwarzer.

    Das ist wie: aus Kuhfladen kann man keine Pizza machen.

  • dede Welchen Gummi brauchst du denn?

    Zerstört - was hast du damit gemacht?