Zweitaktöl im 60L Fass

  • Wer sich einen Diesel kauft um damit nur im Kurzstreckenverkehr zu fahren, hat von Anfang an was falsch gemacht. Und nur von solchen Autos kenne ich diese Probleme, wir haben auch mal eine Zeit lang DPF gereinigt. Da das aber eine ziemliche Sauerei ist, wurde das wieder eingestellt. Sicherlich gibt es gelegentlich auch mal Ausreißer, über den Normalfall berichtet bloß nur selten jemand ausführlich.

  • Da hast du Vollkommen recht, in allen Punkten. :)


    Gruß

    Benjamin

    Fährt und schraubt gern IFA *Simson S50B1* *Schwalbe KR51/1* *Trabant 601 LX '88* :love:

  • DPF muss auch bei "Langstreckenfahrzeugen" gereinigt oder getauscht werden. Die bei der Regeneration entstehende Asche verbleibt im Filter und der meldet irgendwann "überladen".

  • DPF muss auch bei "Langstreckenfahrzeugen" gereinigt oder getauscht werden. Die bei der Regeneration entstehende Asche verbleibt im Filter und der meldet irgendwann "überladen".

    Aktuell hat Arbeitskollege 300tkm drauf bei einem N47 Motor und Dpf ist immer noch nicht voll. Nur Langstrecke....

    Das Leben ist zu kurz, um langweilige Autos zu fahren!

  • Den 16er oder 20er?


    Gruß

    Benjamin

    Fährt und schraubt gern IFA *Simson S50B1* *Schwalbe KR51/1* *Trabant 601 LX '88* :love:

  • Vom Kollegen mit tägl. Fahrstrecke von 100 km kann ich auch was vermelden... 320d E91, DPF bei rund 200Tkm getauscht. Selber hat' s mich erwischt bei ca.180Tkm....anderes Fahrzeug, selber Motor.....tägl.Fahrstrecke 15 km. Aussagen, dass es nur Kurzstreckenfahrzeuge betrifft sind mir zu pauchal.

    Aber....falsches Thema;-)

  • Ob Langstrecke oder nicht, ist nicht hauptsächlich ausschlaggebend, wenn der Motor ständig Last bekommt kommt es schneller zur Sättigung des DPF und der Reinigungsprozess läuft öfters ab, somit ist die Beladung mit Asche auch höher, zu sanfter Umgang mit den Motor ist aber genauso schlecht, da der Filter nicht richtig regeneriert und schneller zur Überladung im Filter kommt, die nicht 100% abgebaut wird.

  • Halb ausgegoren eben...



    Gruß

    Benjamin

    Fährt und schraubt gern IFA *Simson S50B1* *Schwalbe KR51/1* *Trabant 601 LX '88* :love:

  • Je geringer der Restwert des Fahrzeugs, desto geringer ist doch auch der jährliche Wertverlust. Also kann man auch umso mehr in die Instandhaltung investieren. Mit dieser eigentlich schlüssigen Logik können sich leider aber nur wenige anfreunden, da von der Konsumgesellschaft eine andere Denkweise diktiert wird.

  • Damit sprichst Du mit mir ggf. den Falschen an - unser Westblech ist gut 15 Jahre alt und wurde kürzlich erst für gute 800 € HU-tauglich gemacht.

    Ein Partikelfilter für z.B. 3000 oder 4000 €uronen wäre aber defin. eine ganz andere Größenordnung, selbst bei einem nur rund halb so alten Auto. Und würde ggf. auch völlig anders (und weitaus ärgerlicher) ins Kontor schlagen...=O

  • Am Honda meines Ex-Schwagers z.B. (incl. Arbeit natürlich).

    Es gibt bestimmt auch Nachbaufilter, die erheblich (!) billiger sind. Wie weit es mit deren Wirksamkeit her ist, wäre aber die Frage hierbei. Von so manchen der billigen Nachbau-Kats hört man diesbezüglich ja auch nichts sonderlich gutes...:/

  • Nunja, so ist das eben, die Einen "mogeln" mit Emissionen und die Anderen mit Ersatzteilpreisen....von Problemlösung mit Nachbauteilen war aber keine Rede😆.

  • Ach herrjeh, hier ging es ja um Zweitaktöl. Und nun sind wir zum Dieselpartikelfilter abgeglitten... aber was solls... ;-)

    Ein Partikelfilter für z.B. 3000 oder 4000 €uronen wäre aber defin. eine ganz andere Größenordnung,

    Ja, das sehe ich definitiv genau so. In diesem Fall kommt es natürlich darauf an, wie lange man überhaupt noch vor hat, das Fahrzeug zu nutzen, und welche weiteren Wartungskosten zusätzlich zu erwarten sind.


    Hat man ohnehin vor, das Fahrzeug binnen 1-2 Jahren für vielleicht noch 1000 EUR zu veräußern, ist die Investition natürlich ein Schuss in den Ofen. Plant man jedoch eine weitere Nutzung von 5 oder mehr Jahren, und kann weitere anstehende Wartungskosten halbwegs überschauen, dann kann sich diese Investition durchaus von Jahr zu Jahr relativieren.


    Gruß Steffen


    PS: Mein Alltags-Japaner ist jetzt knapp 20 und wurde bisher fast nur in der Fachwerkstatt gewartet. Mein Serviceheft ist vom ersten Tag an jährlich lückenlos auschließlich in der Heimatwerkstatt in Dessau abgestempelt. Dieses Jahr gab es ein neues, weil das originale voll war. Und ich muss sagen: Die Kosten sind immer halbwegs konstant geblieben. Abgesehen von einigen Ausreißern, wo es auch mal 4stellig wurde, weil eben bestimmte Verschleißteile irgendwann mal ganz normal erneuert werden müssen.

    Wenn ich aber mal 30 Jahre zurück denke, dann hätte ich in diesem Zeitraum sicherlich schon mehrere Generalüberholungen des Fahrzeugs gebraucht. Egal ob in Ost oder West.