79er Kombi

  • Rene, für so etwas hat unser Denni seine Adleraugen. Manchmal weiß ich auch nicht wie er das immer findet.

    je mehr man weiß, desto weniger weiß man nicht!

  • Der Vollständigkeit halber auch noch mal hier die Bilder des Karosserietransports nach Rostock zum Klempner.
    Irgendwie war es doch etwas komisch gewesen das Auto da zu lassen, obwohl ich weiß, dass es in besten Händen ist.
    Ich bin überglücklich dass es jetzt richtig losgeht, alles andere war bis jetzt ja eigentlich nur spielerei.
    Ich bin sehr dankbar so tolle Freunde zu haben, die mich so tatkräftig beim verladen und Transport unterstütz haben. Danke Jungs !










  • Es waren ja auch welche dabei, die nicht in diesem Forum aktiv sind :P

  • Die Auspuffanlage ist nun komplett und wartet auf den Einbau.
    Natürlich mussten auch hier die Teile zum Baujahr des Autos passen.



    neuer Vorschalldämpfer aus IV/78



    neues Mittelrohr,mit aufgearbeiteten Schellen und Schraubmaterial
    Zum Glück haben die Rohre keine Baujahresprägung :D




    neuer Nachschalldämpfer, ebenfalls aus IV/78
    mit schrägen Endrohr


    Kann mir jemand was zu dem schrägen Endrohr erzählen. Wurden die so schon als Erstausrüster-Teile verbaut oder gab es die nur als Ersatzteile ?
    Hatte das ganze irgendeinen Sinn oder wurde das nur aus optischen Gründen gemacht ? In welchem Zeitraum wurden die so hergestellt ?

  • Die sollte es so ab werk gegeben haben.
    Weiß aber nicht genau wann.
    Glaube aber ende 70 passt schon.
    Aber das Thema gabs auch schon Mal irgtwie irgtwo...

  • Mein Klempner wurde schneller fertig als erwarter. Am Freitag haben viele Faktoren Zusammengepasst und ich konnte die Karosserie relativ spontan wieder nach Hause hohlen.



    Ich bin mit dem Ergebnis mehr als Zufrieden. Ich lasse einfach mal Fotos sprechen :love:

















  • ( Zur Lackanaylse und zum Erhalt der Fettstiftmarkierung wurde hier nicht gestrahlt,
    außerdem soll es "Experten" geben, die behaupten, es habe keine Kristallblauen Kombis gegeben)



    Fotos vom Unterboden sowie von den einzelnen Arbeitsschritten bei der Instandsezung folgen.

  • Ich finde es ist sehr gut geworden. Es wurde so viel Original Substanz erhalten wie möglich und nicht gleich alles getauscht. Mache weiter so :top:

    je mehr man weiß, desto weniger weiß man nicht!

  • Ich hab zwar bisher nur 3 komplett instandgesetzte Karossen gesehen, aber deine hat der Klempner gut gemacht. Fehlt ja nur noch der Lack und denn is das schlimmste geschafft :top:

  • Schöne Arbeit. :thumbup:


    Sowas erhoffe ich mir auch bald.

  • Ich finde es ist sehr gut geworden. Es wurde so viel Original Substanz erhalten wie möglich und nicht gleich alles getauscht.


    Das war mein größtes Anliegen und das hat er auch in meinen Augen perfekt umgesetzt.
    Besonders Kleinigkeiten wie die angedeuteten Schweißpunkte an den Einstiegen runden die ganze Sache ab.
    Es war die absolut richtige Entscheidung mein Auto nach Tessin zu bringen


    Mache weiter so :top:


    Bleibt mir denn was anderes übrig ? Ich glaube nicht.


    Ich hab zwar bisher nur 3 komplett instandgesetzte Karossen gesehen, aber deine hat der Klempner gut gemacht. Fehlt ja nur noch der Lack und denn is das schlimmste geschafft :top:


    In meinen Augen war das Blech das Schlimmste und auch mit der größte finanzielle Posten, dass ich den nun gestemmt habe macht mich Glücklich und lässt mich auch wieder etwas ruhiger schlafen.
    Die Sache mit dem Lack wird jetzt nochmal ne richtig eklige Nummer, denn ich WILL!!! den hier unbedingt ,zumindestens außen, auf dem Auto haben.


  • Das nenne ich eim ambitioniertes Projekt! :thumbup:


    Die 3,8kg sollten für außen locker reichen - man kann nur hoffen, daß der Lack noch fit ist. Könnte aber durchaus sein - die DDR-Lacke sind erstaunlich lange haltbar. Wenn er sich noch vernünftig lackieren läßt, wäre das natürlich die perfekte (und wohl bisher auch fast einzige) Original-DDR-Neulackierung des 21. Jahrhunderts.


    Schöne Arbeit - man freut sich auf's Ergebnis.

  • Aber schau nochmal genau nach dem aufrühren nach, ob der Farbton noch stimmt.


    Ich hatte mal originales Leifalit Gletscherblau und es war ein ganz anderes Blau geworden.

  • Natürlich wird es zuvor einige Lackproben auf Blech ( Lampenring und/oder Stoßstange) und nem Stück Pappe geben um Verlauf, Farbe und vorallem auch die Aushärtbarkeit zu prüfen, bevor das ganze Auto geduscht wird. Ich bin aber von den DDR Lacken überzeugt, ich habe schon das ein oder andere Moped mit diesen "alten" Lacken entstehen sehen und das Ergebnis war immer Klasse.

  • Welche Art oder Sorte Lack käme denn aus heutiger Sicht dem Original noch weitesgehend nahe?


    Bei vielen Neulackierungen fällt mir auf, dass sie entweder die Unebenheiten des Trabantkleides zu sehr betonen (was der Originallack sehr gut kaschiert) oder die Pappen sind spiegelblank gefillert und geschliffen, was im Resultat wiederum unnatürlich so einen "Speckschwarteneffekt" erzeugt.

  • Alkydharzlacke gibt es doch immer noch, diese werden sicherlich aus Gesundheits- und Umweltverträglichkeitsgründen nur nicht mehr so gerne benutz. Außerdem haben sie ja, so kenne ich das zumindest von den alten DDR Lacken mit denen ich bis jetzt zu tun hatte, den großen Nachteil, dass sie ewig nicht trocken werden.



    Bei vielen Neulackierungen fällt mir auf, dass sie entweder die Unebenheiten des Trabantkleides zu sehr betonen (was der Originallack sehr gut kaschiert) oder die Pappen sind spiegelblank gefillert und geschliffen, was im Resultat wiederum unnatürlich so einen "Speckschwarteneffekt" erzeugt.


    Genau das ist das, was mir auch immer missfällt. Ich bin ja eigentlich gar kein Freund von restaurierten und besonders neu gelackten Fahrezeugen. Ich hätte auch nie gedacht, dass ich sowas mal selber machen werde. Aber bei dem Auto war es nicht anders möglich. Deswegen auch der unheimliche Wunsch diesen originalen Lack da rauf zu pusten, denn es gibt in meinen Augen nichts schöneres als originalen Lack, am besten noch mit einer gesunden Patina.

  • Patina kann man nicht raufpusten.....


    Alkydharzlacke (nachweislich an eingelagerten Wenigfahr-Referenzfahrzeugen) zeichnen sich durch 2 Aspekte aus:


    Eine sehr orangige Oberfläche und einen intensiven, seidigen Glanz.


    Beides ist in Zeiten von 800er nassgeschliffenen Metalliclacken a: nur mit viel Engagement zu bekommen
    und b: eigentlich gar nicht mehr erwünscht.....


    Ich würde, sofern das Leifalit-Experiment fehlschlägt oder der Farbton in Leipzig nicht mehr bestellbar ist LKW-Lack nehmen, andicken und vielleicht noch 100g Mattierungspaste auf den Liter dazukippen.....

    Wozu Ventile? 0,6 EDS Hemi


    Seine Freunde nennen ihn Mossi, die Anderen sprechen nur vom "dicken Typ mit der Zigarre".


    www.trabant-original.de