Trabifahrer von dem anderen (Elb)Ufer

  • Äähhmmmm.....hä?
    Ansonsten Variante 1 und es gibt immer einen Esel, der das Popcornzeugs ausgraben muß :thumbsup:


    Weiterhin: rein statistisch hat jeder 10. zumindest bisexuelle Neigungen.....


    Soll ich mal - ganz unwillkürlich - durchzählen? ^^

  • zehn :thumbsup:^^;)

    Jetzt wo ich tot bin ist alles soviel leichter,
    ihr müsst alle aufstehen und ich schlaf einfach weiter.


    Nicht lange raten, recherchieren! Original-Trabant.de

  • Drölf - Hete. Und für Variante 1.
    Mir is egal wer wen behüpft. Hab zwar aktuell niemanden vom andren Ufer in der näheren Bekanntschaft um damit anzugeben, aber selbst wenn wär mir das egal.


    Um es mal ganz deutlich auszudrücken:
    Wenn ich mal durch die große Stadt laufe und sehe da gegenpolige genetische Freilandexperimente an sich rumfressen und weiß die paaren sich über kurz oder lang, find ich das schlimmer als wenn zwei halbwegs passable Kerle die das gleiche tun. :)

    Spaß mit Hanf :rolleyes:


    Gruß,
    Trabiwurstaffblonkelgungradieschenaffenaffprivatsauna601sdeluxe


  • Wenn ich mal durch die große Stadt laufe und sehe da gegenpolige genetische Freilandexperimente an sich rumfressen und weiß die paaren sich über kurz oder lang...


    Wunderschön gesagt ;)


    Zum Thema,
    Ich bin ja nun doch eine andere Generation (Bj. 90), in Berlin/Wien aufgewachsen und hatte immer Homosexuelle (egal ob Männlein oder Weiblein) im Freundeskreis. Für mich macht es keinen Unterschied wie oder warum jemand gepolt ist wie er ist. Es ist und bleibt der gleiche Mensch, egal ob ein Volltrottel oder Sympathieträger. Die Sexualität ändert daran nichts.
    Da schaue ich eher auf politische Orientierungen, denn die sagen meiner Meinung nach (oft) weit aus mehr aus.... Aber wie immer gilt, nie Leute in eine "Schublade" stecken! (Auch wenn mir das bei einigen "politischen" Ideologien schwer fällt)


    Mit den besten Grüßen!

  • Weiterhin: rein statistisch hat jeder 10. zumindest bisexuelle Neigungen..... Soll ich mal - ganz unwillkürlich - durchzählen?


    Die Idee ist zwar grundsätzlich gut, aber glaub mir: Sie funktioniert nicht!


    Ich hab' das nämlich schon probiert und spreche aus Erfahrung. Der Glückliche hat sich einfach gewehrt, weil er nicht einsehen konnte, dass ausgerechnet er die Nr. 10 in der Statistik ist...
    Er sah auch plötzlich gar nicht mehr so glücklich aus - warum nur?! Leute gibt's, tsss...
    :lach:


    genetische Freilandexperimente an sich rumfressen und weiß die paaren sich über kurz oder lang


    Neee, oder? Was für eine Formulierung ! Wie krass ist das denn ? Du bist ja aber auch cool drauf ! :thumbsup:

  • Ich hätte nie gedacht, dass mein Beitrag solche Wellen wirft. Trotzdem finde ich die Diskussion interessant und möchte meinerseits noch ein paar Dinge dazu beisteuern.


    Man sollte auch sehen welchem Druck ein Betroffener ausgesetzt ist. Man weiß ganz genau, was man falsch macht und welche Konflikte es auslöst, wenn man darüber offen spricht. Auch wenn ich kein Freund des Selbstmitleids bin, mein Weg war steinig und schwer. Die Akzeptanz der Eltern, der restlichen Verwandschaft und teilweise auch im Freundeskreis fehlte. Nachdem böse Zungen die Tatsachen auch im Geschäft verbreitet hatten, blieb mir schier keine andere Wahl, als weit weit weg zu flüchten. So kam ich also nach Pirna. Aus heutiger Sicht gesehen war meine Flucht sicherlich falsch und ich bin froh, wieder zurück in der Heimat zu sein. Als 18-jähriger war es für mich damals eben psychisch unmöglich, gegen solch eine Wucht der Ablehnung anzukämpfen.


    Das ist das, was viele vergessen, wenn sie abwertend über homosexuelle Menschen reden. Am Tag der Homosexuellen hatte ich einen großen Artikel über Homophobie in der Stuttgarter Zeitung gelesen. Demnach haben viele normale förmlich Angst vor Homosexuellen. Besonders groß sind dabei die Bedenken, selbst einmal in eine solche Situation zu kommen. Getroffene Hunde bellen und umso lauter in solchen Fällen. Man verachtet lieber, wovor man Angst hat, statt sich selbst mit dem Thema eingehend zu beschäftigen. Ich möchte bis heute nicht wissen, wieviele Menschen sich verstecken, um in der Gesellschaft nicht aufzufallen. Es muss schlimm sein, mit einer Frau zusammen zu leben und zwei Kinder zu haben, während man sich nach einem Mann sehnt...


    Grüße aus der Spätzleshauptstadt,
    Martin

  • Ich hatte immer sehr große Angst vor meinem Outing, aber als ich mich dazu entschlossen habe in meinem Bekanntenkreis "reinen Tisch" zu machen, ging es mir besser. Ich hatte auch bis jetzt durchweg positive Resonanz, es gab aber auch verwunderte Reaktionen. Ich kann nur jedem dazu raten erst mal mit sich selbst ins Reine zu kommen und dann über andere zu urteilen. Es lebt sich einfach besser so. :)

  • Genau! Ich bin zwar nicht vom anderen Ufer, aber ich muss zugeben, dass ich früher auch mal "schwul" als Schimpfwort missbraucht habe. Diese Zeiten sind lange vorbei und ich habe genug Freunde, die "anders" sind, einige fahren auch Trabant.


    Wissen hat eine wunderbare Eigenschaft: Es verdoppelt sich, wenn man es teilt.