Zündeinstellung 12V Unterbrecher

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  • Hallo Zusammen



    habe nichts passendes gefunden im forum.


    gestern habe ich versucht die Zündung meines Trabis mit der Spreizvorrichtung, Kontrolllampe und Messuhr einzustellen.


    Nach dem ich die Kontaktabstände auf 4mm eingestellt hatte, hab ich also spreichvorrichtung montiert, Kolben durch Drehen am Lüfterrad auf den [lexicon]OT[/lexicon], Messuhr bei Zyl. 1 rein, Zeiger auf 0, Kontrollampe an Masse und Unterbrecher 1, am Lüfterrad im gegenuhrzeiger gedrecht bis etwas mehr als 4 Umdrehungen auf der Uhr (=4mm v.OT) und dann die Unterbrecherplatte so gedreht, dass die Lampe leuchtete.
    So habe ich den 1. Zyl. sehr genau auf 4mm v. [lexicon]OT[/lexicon] einstellen können.


    Beim 2. Zyl. kam ich höchstens auf 2mm v.OT. Der Unterbrecher 2 lässt sich nicht weiter verstellen.


    Gibt es einen Trick, damit man den 2. Zyl. auch ohne grosses Verstellen auf 4 mm v. [lexicon]OT[/lexicon] bringt?


    danke & gruss


    seb

  • Verdreh doch mal die Grundplatte, dann den ersten wieder Einstellen und dann den zweiten. :zwinkerer: Würde mir zumindesten jetzt mal spontan einfallen.

    Matt ist das neue Hochglanz
    Zwei Zylinder, zwei Takte und ein Mikuni: da geht was! :thumbsup:

  • hab ich alles auch schon durch...naja vielleicht war ich einfach zu müde und genervt gestern Abend....


    zumal ich noch festestellen musste, dass die Ladekontrollleuchte + Blinkerleuchte im Tacho nicht mehr brennen...


    an der Karre funktioniert selten alles..... :doh:


    (aber erst zündung einstellen, dann Tacho untersuchen....


    als ich vor ca. 3 jahren die zündung mal einstellte (beim selben Trabi) mit neuen unterbrechern, kondensatoren (seither knapp 3500km gefahren)


    hatte ich auch erst probleme mit dem 2. zyl...und am tag darauf beim 2. anlauf hats dann mal geklappt....



    naja hoffen wir auf morgen abend, wenn ich mich wieder an die Zündung mache


    ehm...getraue mich kaum zu fragen:
    Wenn es heisst "lüfterrad der entgegen ges. Drehdrichtung des Motors drehen" Dann ist das gegen den Uhrzeigersinn, wenn ich mich auf der Beifahrerseite hinstelle und auf das lüfterrad schaue???? :augendreh:

  • Haste dich nur vertippt? Wenn du die Kontakte auf 4 mm eingestellt hast, wird er nie laufen........
    0,4 sollten es sein :zwinkerer:

  • Das habe ich gar nicht erst kommentiert, aber auf 4mm geht auch gar nicht, oder? :verwirrt:

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  • stimmt hab mich verschrieben...sollte 4cm heissen :-D
    nein natürlich 0.40


    so heute abend nochmals in ruhe Zündung eingestellt....
    1 Zyl auf 4mm vor [lexicon]OT[/lexicon], 2 Zyl ohne grosse Fummelei auf 4mm vor [lexicon]OT[/lexicon]


    Probefahrt....erst hatte er im 3. gang bei höheren touren zündausetzer bzw. der motor ging aus
    dann nach ca. 5km auch im 2. ...


    was hab ich falsch gemacht...? muss am SA nochmals die abstände prüfen und ob der Keilriemen wirklich fest ist.

  • Probefahrt....erst hatte er im 3. gang bei höheren touren zündausetzer bzw. der motor ging ausdann nach ca. 5km auch im 2. ...
    was hab ich falsch gemacht...?


    Es ist unwahrscheinlich, dass Dein Problem irgendwas mit der Gangschaltung oder dem Keilriemen zu tun hat.
    Was mir mal passiert ist: Ich hatte den Filz mit zu viel vom falschen Öl geflutet. Gute Kriecheigenschaft ist an dieser Stelle nämlich genau falsch. Jedenfalls war die Schmiere dann bis zwischen die Kontakte gekommen und hat somit den Stromfluss verhindert.


    MfG
    hjs

  • Oder aber es ist überhaupt kein Öl dran. :schock: Dann läuft der Unterbrecher ein und nix geht mehr. (So passiert an ner Murmel in Podelwitz, wobei die immerhin 100km gefahren sind bis er angefangen hat mit rumzicken.)

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  • Dass es nicht mit den gängen zusammen hängt hab ich mir gedacht.


    Eher mit der Drehzahl oder Belastung. das wenn ich voll beschleunige. Erst Aussetzer gab es anfänglich ab 80km/h dann ab 60km/h und später schon bei knapp 30km/h...


    Was ich noch festgestellt habe. Ich habe bei der einen Kerze diesen kleinen Ring vergessen miteinzurschrauben.
    Auf die Zündung sollte das doch keinen Einfluss haben. Die Ringe haben doch nur etwas mit der Wärmeaufnahme (?) zu tun...


    Ev. könnte es der Kondenasator sein. Da ich beim einstellen der zündung mal mit dem Schraubendreher kontakt hatte und am kondensator ein funken sprang....

  • Der Ring wirkt als Dichtung und dem Kondensator ist der Funke egal. Wenn Du mit dem Schraubendreher dort dran warst und es ist ein Funke gekommen, dann war der Unterbrecherkontakt gerade offen und Du hast ihn überbrückt, sozusagen normales Betriebsverhalten simuliert.


    MfG
    hjs

  • beim anziehen der schrauben kann es zur veränderung der einstellung kommen, also nochmals prüfen.
    ähnliches verhalten hatte ich auch und fand die ursache an den gelockerten schrauben des kondensators.
    kommt auch sehr selten vor. bist du dir sicher, das die zündspulen in ordnung sind? ebenso die kondensatoren?

  • hab heute nochmals die Zündung unter die Lupe genommen.
    leider ging der Motor nach ca. 400m wieder aus....da habe ich festgestellt, dass ich nur noch knapp 4 Liter im Tank hatte.
    Als ich auf Reserve umgestellt hatte, sprang er wieder an. Die Testfahrt war ein Erfolg. Lief ohne einen Aussetzer bis 110km/h.


    ich habe nun 3.5mm vor [lexicon]OT[/lexicon].
    Er läuft ohne Klingeln. Ich habe schon gelesen, dass die 4mm vor [lexicon]OT[/lexicon] werksvorgabe nicht zwingend so eingestellt werden müssen...
    es gibt ja auch eine gewisse Toleranz.


    Soll ich es nun so lassen oder nochmals auf genau 4mm vor [lexicon]OT[/lexicon] einstellen?


    Ach ja...der Grund für die Fehlzündungen war übrigens das Kabel das von den Unterbrechern zu den Spulen führt. Es war an einer Stelle durchgescheuert. Isolierband hat gereicht.


    :-D

  • Jaja - kurz vor Reserve...darauf ist schon so manch gestandener Kraftfahrer hereingefallen/nicht gleich gekommen... :zwinkerer:
    3,5mm sind okay, wenn alles fein und rund läuft (meiner Murmel konnte ich auch nur so die böse Klingelneigung halbwegs austreiben).

  • Hallo miteinander, gleiches Thema anderes Problem.

    Heute habe ich den halben Tag mit dem Versuch die Zündung einzustellen verbracht.

    Unterbrecher auf 0,4mm, Zündung mit Spreizvorrichtung und Uhr auf 4mm vOT.

    (Die Spreizvorrichtung verdreht sich nur geschätzte 20° ?

    Kann man das nicht umrechnen auf Werte ohne Spreizvorrichtung ?

    Es war ein elendiges Gewurschtel, da beim Anziehen der Schrauben sich alles immer verstellte :wacko:

    Irgendwann dachte ich, ich habe es geschafft, aber Pustekuchen, die Unterbrecher hatten nicht mehr die 0,4 :doh:

    Also habe ich noch eine Runde gedreht von ganz vorne.

    Da gab es plötzlich bei Zylinder 2 (BFS) den Effekt, daß die Kontrollämpchen geklemmt zwischen Masse und Kondensator dauerhaft brennen,

    wenn ich am Lüfterrad rundherum dreh, obwohl sich der Unterbrecher öffnet bei Zylinder 2.

    Allerdings funktioniert es manchmal auch normal :hä:

    Also habe ich den Zündfunken kontrolliert und gesehen das Z1 OK ist und Z2 von gefühlten 10 Funken nur einer kommt. Kerzen und Stecker habe ich schon getauscht. Hilft nicht.

    Unterbrecherkontakte habe ich mit dem Lappen dazwischen geputzt.

    Hat jemand eine Idee was hier los ist ? Was könnte seinen Geist aufgegeben haben ?

    Kondensator, Zündspule ... ???

    Verbaut ist zwischen Zündspulen und Kerzensteckern ein Entstörsatz (fürs Radio ).

    Ich hoffe, das sind genug Infos um in die Glaskugel schauen zu können.

    :verwirrt:


    Trabant - seit 1958 ohne Rückruf

    und auch den Elchtest bestanden

    Edited 2 times, last by Atomino. ().

  • Wenn die Lampe dauernd brennt, geht der Strom bei "geschlossenem" (ist er das wirklich?) Kontakt nicht durch den Ver-, äh, Unterbrecher. Obs nun an vergammeltem oder nicht schließendem Kontakt liegt? Müßtest halt mal an den Kontakten etwas drücken und sehen, ob die Lampe ausgeht. "Mit nem Lappen" saubermachen ist halt so ne Sache. Wenn da Oxyd drauf ist, kann das schon Probleme machen, die Teile sind ja auch schon etwas älter. Ggf. etwas ruppiger reinigen, aber dann ist die Wolframschicht in Gefahr.

    Das könnte dann auch Zündaussetzer erklären. Die können aber auch an allem liegen, was in der Zündung verbaut ist, natürlich auch am Störgeschirr.

    Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Muthes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen.

  • Danke Dir, Du bist ja gleich um die Ecke. Ich muß aber morgen wieder nach Hause.

    Als die Autoelektrik verteilt wurde, habe ich gerade geschlafen ;)

    Aber stimmt, wenn der Hammer hoch geht, geht die Lampe an.

    Das schaue ich mir morgen genauer an. Vielleicht lungert dort etwas dazwischen rum.

    Das wäre die einfachste Lösung.

    Unterbrecher haben wir letztes Jahr erst eingebaut und Kerzen und sind keine 1000km gelaufen.

    Der Rest ist noch Erstausrüsterqualität. :grinser:

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  • Am Rande verstehe ich nicht, warum die Lampe an geht, wenn der Schalter öffnet :hä:

    Eigentlich ist doch: Schalter zu, Licht an, warum funktioniert das hier genau anders herum ?

    Allen einen schönen Tag :winker:

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  • Die Lampe ist parallel zum Unterbrecher geschaltet, bedeutet:


    Unterbrecher zu, Lampe ist aus, weil der Stromkreis durch den Unterbrecher geschlossen ist und der Strom über diesen fließt.


    Unterbrecher auf, Lampe ist an, der Stromkreis durch den Unterbrecher ist geöffnet und der Strom muß über die Lampe fließen.


    Sollte bei Augenscheinlich geschlossenen Unterbrecher die Lampe Leuchten, schließen entweder die Kontakte nicht sauber, durch Oxidation, Abbrand oder Verschmutzung, oder die Zuleitung zum Unterbrecher ist unterbrochen.

  • Habe ich die 4mm vOT aus dem WHIMS S. 89 Bild 2.83 richtig rausgelesen ?

    Oder welcher Wert ist für den 1985er der Richtige ?

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  • Ich nehme mal an, du hast einen P65/66 Motor (Motornummer 5B... oder 6B...). Dann würde ich aus dem WHIMS von 1990


    Zylinder 1: 4mm voT,

    Zylinder 2: 3mm voT


    herauslesen (Bild 2.83). Warum die Zylinder bei der Unterbrecherungzündung verschieden und bei der EBZA gleich eingestellt sein sollen habe ich aber bisher nicht verstanden.