Bild des Tages

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  • Ich bin auch ein Sachse den es ins Berliner Umland /Brandenburg verschlagen hat. Ich hab mir da auch schon genügend entsprechende Sprüche anhören dürfen. Bisher konnte ich da immer nur drüber lachen, weil meistens der doofe Sachse dann doch irgendwie mehr drauf hatte als erwartet.

  • UDO


    Unser Dummer Ossi

  • Dass zu DDR - Zeiten die Sachsen in Berlin nicht gern gesehen waren

    ist ja bekannt.

    Das dürfte aber auch dem speziellen Gehabe des Genossen Walter Ulbricht

    geschuldet gewesen sein.

    Das sind doch viel ältere Vorurteile. Die gründen noch in der Zeit vor dem Kaiserreich. Und Bayern hat in der Bundesrepublik sogar heute noch einen Sonderstatus. (siehe CSU)

    Herr gib Regen und Sonnenschein, für Reuß - Greiz, Schleiz und Lobenstein,
    und woll'n die annern auch was haam, so soll'n 'se es dir selber saa'n!

  • Heute würde man sagen: eine gut ausgestattete Facharbeiterwohnung in der BRD der 80er Jahre....

    Nicht wenige private Handwerksmeister haben damals luxeriöser gelebt, als die (meist älteren) Damen und Herren in Wandlitz. Was man ihnen evtl. vorwerfen könnte, ist der wohl ziemlich große Anteil Westwaren, den es dort im "Ladenkombinat" für schnöde Ostmark zu kaufen gab.

    Andererseits fuhr Margot einen einfachen Wartburg, war wohl oft alleine/ohne jede Security damit unterwegs (zu welchem Zweck auch immer....:lach:). Auf jeden Fall heutzutage unvorstellbar...


    Gegenüber dem oben genannten Schwäbisch ist Sächsisch doch das reinste Hochdeutsch... 8o

    Aber ohne Spaß: ich habe (schon hobbybedingt, aber nicht nur deswegen) eine ganze Menge Freunde und Bekannte in und aus Sachsen - ich höre diesen Slang eigentlich recht gerne. (Was dem einen oder anderen scherzhaften Seitenhieb auf gewisse Endungsdehnungen und -aussprachen natürlich keinen Abbruch tut. Der krapprote Jörg wird das zu bestätigen wissen...:grinser:;))

  • Jagdhaus in der Schorfheide, Ferieninsel Vilm, und was der Schurke sonst noch so an Extras hatte.

  • Ich sehe das mittlerweile viel entspannter. Verglichen mit dem was sich die Herren Politiker heute alles leisten war doch das bei Honni und Co eher ärmlich.

  • Na ja, die eine oder andere "Datsche" war da nebenher schon noch, da hat Steffen schon ganz recht (wobei Erich's Jagdhaus 'Wildfang" ja auch ne relativ bescheidene Hütte war - außerdem war auch die ja "Volkseigentum", gehörte Erich nicht ;))

    Ebensowenig die Feriengäuschen auf Vilm, wo Honecker übrigens nur ultraselten gewesen sein soll. Das war Ferienobjekt für's ganze Politbüro und auch kein Luxusresort. Haben da schon 2 mal die Inseltour mitgemacht, die übrigens sehr empfehlenswert ist, auch für Naturfreunde :))

    Aber oben ging's ja um die Wohnhäuser in Wandlitz, und die waren nunmal nicht hochherrschaftlich...

  • Ich sehe das mittlerweile viel entspannter. Verglichen mit dem was sich die Herren Politiker heute alles leisten war doch das bei Honni und Co eher ärmlich.

    Fahren heute alle Serienfahrzeuge mit Schutzstufe und keine Spezailanfertigungen aus England oder Schweden oder Frankreich...

    Das Leben ist zu kurz, um langweilige Autos zu fahren!

  • In der DDR hätte es wenig geeignete Serien-PKW gegeben, die man mit "Schutzstufe" hätte aufrüsten können...:/

    Es waren ja nun auch nicht gerade S-Klasse-artige Fzge., die da gestretcht (meines Wissens aber nicht gepanzert) wurden.

    Und die Russen hätten ihre schweren manufakturgefertigten Limos sicherlich auch nicht brüderlich verschenkt. ;)

    Ich will das gar nicht schönreden, da wurde schon allerhand an Devisen und (z.B. Bau-) Resourcen "von denen da oben" gebunden oder auch verschwendet.

    Dass die Staatsführung repräsentativ, komfortabel und möglichst sicher chauffiert wird, war und ist doch aber weltweit normal. Selbst Mao ist nicht mit dem Ochsenkarren über den Platz des himmlischen Friedens gefahren, sondern mit der "Roten Fahne". ;)


    P.S.: interessant wäre doch nebenbei mal, was all die "Serienfzge. mit Schutzstufe" uns heutzutage so kosten. Weniger Autos in Regierungsdiensten werden's vmtl. auch kaum geworden sein...

  • Andererseits fuhr Margot einen einfachen Wartburg

    Na na na :dududu:  Es war kein einfacher...immerhin ein 1.3 S :zwinkerer:


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  • Es war ein 1.3 S mit MM Ausstattung. MM steht für Muster Messe. Mit diesen Ausstattungsdetails, wie Heckspoiler, Radkappen usw. standen die Fahrzeug auf der Leipziger Messe 1988.

    Margot fuhr übrigens nie allein aus der Waldsiedlung, das ist eine Presseente. Auch wenn sie selbst fuhr und nicht jede Fahrt vorher anmeldete. Sobald sie zum Tor raus fuhr, war das Personenschutzkommando (HVPS) dran. Das missfiel ihr zwar, aber sie kam nicht drum rum.


    Und falls wieder jemand eine Quelle für die "Behauptung" braucht. Bernd B. - der Personenschützer von Erich ist ein persönlicher Freund von mir.


    Erstaunlich ist, ich habe in meinem vorangegangen Text weder unsere sächsischen noch thüringischen Mitbürgen erwähnt....:/


    Es gab ein schönes Zitat von Helga Hahnemann zum Thema: Hauptstadtversorgung....


    "In Berlin, jibt det allet, sagen die von Außerhalb...!"


    Da es ja auch einige Witze dazu gibt, habe ich auch einen dazu:


    Erich Honecker bekommt Besuch aus Moskau und fliegt mit Leonid Iljitsch Breschnew über die DDR. Das Flugzeug kreist 4 Stunden nördlich von Magdeburg.
    Da fragt Leonid Breschnew entnervt: "Erich, wir fliegen jetzt schon 4 Stunden über dieses Gebiet. Was willst Du mir denn hier zeigen?"
    Da sagt Honecker:

    "Stell Dir mal vor Genosse Leonid Iljitsch, die werden da unten schon 5 Jahre nicht mehr versorgt und leben immer noch....";)


    Ich weiß auch wie es in der "Zone" draußen aus sah und mit welchen Versorgungsengpässen die Menschen dort teilweise leben mussten.
    Eigenartiger Weise, habe ich neue Lada-Stoßstangen, welche es in Berlin oft nur für D Mark gab immer aus Zeitz bekommen.


    Lange Rede kurzer Unsinn, ich wollte hier keinen Missmut stiften. Dennoch haben die Beiträge wieder schön Fahrt aufgenommen. :thumbup:

  • Es gibt dazu einen bekannten Witz, der sich an die Flugzeuggeschichte anschließt:

    Also, im Flugzeug, s. o.

    Breschnjew ist empört und erklärt, wie in der großen UdSSR selbst entlegene Städte mit immensem Aufwand ausreichend versorgt werden. Daran müsse sich die DDR messen.

    Honni winkt ab: Den Aufwand sparen wir uns. Alles kommt gleich nach Berlin, und da holen es sich die Leute schon selber ab.

    Wo sind die Trabifrauen?


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  • Es war ein 1.3 S mit MM Ausstattung. MM steht für Muster Messe.


    Margot fuhr übrigens nie allein aus der Waldsiedlung, das ist eine Presseente. Auch wenn sie selbst fuhr und nicht jede Fahrt vorher anmeldete. Sobald sie zum Tor raus fuhr, war das Personenschutzkommando (HVPS) dran. Das missfiel ihr zwar, aber sie kam nicht drum rum.


    Bernd B. - der Personenschützer von Erich ist ein persönlicher Freund von mir.

    Nunja - diese MM-Ausstattung war aber nun auch nicht sonderlich prall, da hatte mancher private TGL-Tuner mehr Firlefanz am Auto. Mir ging's auch eher darum, dass es eben 'nur' ein Wabu war. ;)


    Du kannst ja interessante Freunde haben...:S

    Wenn, dann war's nicht nur eine Presse-, sondern auch ne TV-Ente (war's in der Politbüro-Doku oder anderswo? :/)

    Ob allerdings ein Chef-Personenschützer im Nachhinein gerne zugäbe, dass ihm und seinen Jungs ausgerechnet die "First Lady" hin und wieder mal durch die Lappen gegangen ist, würde ich mal dahingestellt lassen. ;)


    Wie auch immer - es ist und bleibt erstaunlich, dass sie überhaupt selbstständig (und mehr oder minder alleine) draußen rumgekurvt ist.

  • Ich erinnere mich an ein Interview mit -ich glaube, es war Johannes Rau: Der wollte sich abends noch was holen und dachte, dafür muß er jetzt nicht extra seinen Fahrer wieder bemühen, der schon heimgegangen war. In die Tiefgarage und zum Dienstwagen kam er noch, aber beim Wegfahren gingen sämtliche Alarmeinrichtungen an und beendeten die -soweit ich mich erinnere- ministerpräsidentielle Dienstfahrt ;-) Also, da möchte ich (sowieso) nicht tauschen ;-)

    Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Muthes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen.

  • Tja, ein kleiner Lancia Y auf dem Hinterhof erspart viel Ungemach.....

  • Ich habe da mal was "geborgen".


    51-024893


    Juni/Juli/August 1959?

  • upps Goldstaub

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  • Immer noch deutlich jünger als der Kram aus seinem F 8 und 9 😁

  • Ich habe da mal was "geborgen".


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    Juni/Juli/August 1959?

    Sowas altes hab ich gestern auch gesehen 8)

    Jetzt wo ich tot bin ist alles soviel leichter,
    ihr müsst alle aufstehen und ich schlaf einfach weiter.


    Nicht lange raten, recherchieren! Original-Trabant.de