AutoClassic

  • Weil ichs, wie Deluxe schon geschrieben hat, nicht so ganz verstehen kann, dass er zwei Mal im Bericht erwähnt wird. Halte ich für nicht ganz gerechtfertigt, wenn man im Forum hier mitliest und monatlich feststellt, dass Personen Probleme mit den Motoren von ihm haben.


    Dass das nicht zwangsläufig die Schuld von der Type sein muss, ist vollkommen klar. Meiner Meinung nach gehören da Namen einfach nicht rein ;) 

  • Das ist gängige Praxis, in jeder Kaufberatung.


    Als ich hier noch regelmäßig mitlas, hat man seine Motoren im übrigen immer gelobt. Will sagen: Ich geb' nichts auf Dinge, die in Foren breitgetreten werden ;)

  • Da magst du Recht haben Freddy. Es spielen da ja immer viele Faktoren eine Rolle, nur denke ich daran das der Herr aus D. über einem privaten Ebay-Account ganz offensichtlich gewerblich verkauft. Das kann ich dann aber auch nicht gutheißen.


    Des Weiteren wurde sich hier seit langem sehr viel Mühe gegeben mit der Reproduktion der alten Lenkräder, was ich absolut genial finde da mein Lenkrad auch langsam den Weg des Irdischen geht. Lange Rede kurzer Sinn: Ich finde die Entwickler dieser neuen Lenkräder haben diese negative Bewertung auch nicht verdient. Ich selber habe mir schon eines besorgt und finde es gut gelungen bis auf kleinere Grate.


    Aber bei aller Kritik finde ich den Beitrag dennoch gut und es ist schön das der Trabant langsam den Status eines "richtigen Oldtimers" in der Szene bekommt.


    Die auflockernde Einleitung zum schmunzeln gefiel mir sehr gut, ich denke jeder Trabant-Fahrer musste sich soetwas schon zu genüge anhören. :rolleyes:

  • FREDDY : Ich hatte dir aber schon im Vorfeld gesagt, laß die Sache mit den Prautsch-Motoren raus. Nicht wegen Prautsch, sondern auch sonst.

  • @heck: stimmt, allerdings hatte ich nicht ganz verstanden, warum Du das meinstest! Macht ja aber nix – wie gesagt: wer Fehler findet, sollte unbedingt einen Leserbrief schreiben. Und ja, Leserbriefe werden gelesen UND bearbeitet – sogar von Menschen! ;)

  • Wie Du auf die Sache mit den Lenkrädern kommst würd ich aber doch gern wissen, ohne den Umweg über einen Leserbrief zu gehen... ;)


    Insbesondere der Widerspruch:
    Zuerst wird ganz richtig auf die zerfließenden Originallenkräder hingewiesen - dann heißt es, es gebe "seit Neuestem Nachfertigungen aus Ungarn" (von denen ich noch nie etwas gehört habe, denn die neuen Lenkräder die André Friedrich nachfertigen läßt sind m.W.n. aus deutscher Produktion).
    Und schließlich erfährt man, daß diese Lenkräder nichts taugen und man deshalb lieber nach einem Original suchen soll.


    Ähm - wie jetzt - zerfließendes Original doch besser als Nachbau? Ich glaub, da ist irgend etwas durcheinandergekommen. :grinser:

  • Sorry, aber natürlich: Das hatte mir ebenfalls Prautsch erzählt...André Friedrich? Der arbeitet doch offenbar mit ihm zusammen, zumindest was das Thema Altteile-Ankauf betrifft...So gesehen ist für mich jetzt doppelt unverständlich, wieso ich erzählt bekomme, die neuen Lenkräder seien großer Mist!


    Was den Widerspruch angeht, so sehe ich keinen: Es ist schließlich – wenn überhaupt – ein gutes, nicht zerfließendes Originalteil gemeint.

  • ich habe M.P. zuletzt im Spätherbst gesehen, als ich mir in einem kleinen Eimer die angeblich letzten Reste ehemaliger partieller Zusammenarbeit abgeholt habe.
    Dies beantwortet einen Teil der Fragestellung.
    Zum anderen Teil kann ich inzwischen nur mutmaßen, daß es nicht auszuschließen ist, daß auch Nachbauten der Nachbaulenkräder im Umlauf sind oder zeitgleich eine andere Nachbauentwicklung betrieben wurde. Darauf lassen zumindest die auch hier im Forum benannten abweichenden Gußmarken (Eindruck Rückseite) schließen. Die Quelle des einen Exemplares, welches im Herbst bei M.P. an der Wand hing, kenne ich auch nicht. In Ungarn sind die Teile nicht produziert worden, sondern im Land der Kopie-Weltmeister. So schlecht ist das sicherlich nicht, wenn eh mehr als 50% aller Kunststoffprodukte, Handies, Computer etc. dortherkommen. Und die Kollegen dort sehen es zumindest als ehrenvoll an, wenn sie das Original gut treffen oder sogar verbessern.

  • In der aktuellen AutoClassic (Heft 4/2014) gibt's unter dem Titel "Frischer Wind aus Osten" ein paar offene Ostblock- bzw. DDR-Fahrzeuge auf insgesamt 10 Seiten zu sehen. IFA F8 & F9, Wartburg 311 und Skoda Felicia Cabriolet, aber auch den Trabant 1.1 Tramp des Kollegen Wanni hier aus dem Pappenforum. :)


    http://www.autoclassic.de/


    Es ging weniger um die detailverliebte Historiendarstellung, sondern mehr um eine kurze Präsentation - so unter dem Motto "Ja, sowas gab's auch, im Osten". Und so wurde es eine textlich eher knappe Präsentation mit allerlei Bildern aus unterschiedlichen Quellen.

  • Hallo


    Ich habe mir heute eine Zeitschrift gekauft "Auto classic" . Dort ist eine Top Ten der zuverlässigsten Autos.


    Platz :1 2cv
    Platz:2 Trabant
    Platz:3 Vw Käfer


    Unsere Erfahrungen waren:


    Beim 2cv ist "immer" etwas mit der Benzinpumpe be jedem Auto. Beim Trabant kennt ihr woll die Probleme. Der Vw Käfer hat eigentlich immer ein Problem mit Kühlung , da ja der Motor hinten liegt überhitzen die Motoren.

  • Gut, dass der Trabant keine Benzinpumpe hat. Und auch sonst relativ wenig, das kaputtgehen kann.


    Wo ist denn das Problem mit Heckmotoren? Ist es dem Gebläse nicht egal, ob es die Luft vorm oder hinterm Auto ansaugt und wohin es sie wegdrückt?


    Gruß
    Benjamin

    Fährt und schraubt gern IFA *Simson S50B1* *Schwalbe KR51/1* *Trabant 601 LX '88* :love: 

  • Naja, es gab beim Käfer tatsächlich desöfteren Temperaturprobleme, soweit ich weiß insbesondere bei frühen Modellen. Natürlich speziell bei Autobahnfahrten in heißen Sommern, wenn man dann in einen Stau gerät. MMn ist die Lüftung im Trabant wesentlich optimaler. Der Lüfter samt Gehäuse verhindert selbst im Stand das Überhitzen.

  • Beim Käfer, bzw hauptsächlich bei den VW- Bussen mit Luftkühlung, ist der 3. Zylinder hauptsächlich von Überhitzung betroffen. Das hängt aber auch vob der Wartung ab, wenn das Gebläse verdreckt ist oder die Luftleitbleche weggerostet sind, kommt die Luft halt nicht dahin, wo sie hin soll.


    Ansonsten haben die Fahrzeuge eher wenig Probleme, genau wie beim Trabi ist das alles überschaubare Technik. Aber Käfer und Ente haben ganz oft das Problem, das sie Ölverlust haben. Soviel zum Thema Umweltverschmutzer Trabant :-) Bei dem tropft wenigstens kein Öl in den Boden, das verbrennt er ja. Wobei auch Käfer und Ente oft Öl verbrennen, wegen schadhafter Ventilschaftdichtungen. Dann "bläuen" die genauso wie der Trabi.


    Ralph

    wenn's gekracht hat.... RS Sachverständigenbüro Göttingen


    ...wir bringen ihr Auto ins rollen... RS Automobile Göttingen

  • Ein guter Freund wollte mir gestern eine Freude machen und beschenkte mich mit dem

    "Sonderheft Ost-Klassiker"

    der Zeitung AutoClassic, welches er aktuell im Zeitschriftenregal fand. In diesem 99seitigen, immerhin 7,95€ (!) teuren Druckerzeugnis werden 20 RGW - PKW behandelt (jeweils mit knapper Historie sowie einer Kaufberatung). Gefühlt ein Drittel der Beiträge (IFA F8/F9, Skoda Felicia, P 1.1 Tramp, 311 Cabrio, GAZ 24, B1000) stammt aus der Feder unseres geschätzten Herrn Deluxe, die , wie nicht anders zu erwarten, fundiert und in von ihm gewohnter Qualität zu Papier gebracht wurden (wahrscheinlich schon vor längerer Zeit und aus Anlass des Sonderheftes von der Redaktion wieder hervorgeholt). Lt. Impressum wandelte sich Deli zu einem Mitarbeiter mit Vornamen "Stefan", unter seinen Textbeiträgen dagegen wurde sein Name richtig angegeben. Der den P601 behandelnde Beitrag wurde von Freddy erstellt, mit, wie ich annehme, seiner eigenen, wirklich gut dastehenden panamagrünen Limo als Fotomodell. Auch hier war der Textbeitrag sowie die Kaufberatung grundsätzlich i.O., jedoch hat sich die Warnung vor den "sich unangenehm anfühlenden", "ebenfalls reißenden Ungarn-Lenkrädern","welche es neuerdings (!) als Nachfertigung" gibt, aus der Konservendose wieder eingeschlichen.

    Insgesamt ist die Qualität der verwendeten Fotos, im Gegensatz zu früher, nicht zu beanstanden, da die ins Bild gestellten Autos überwiegend original und in gutem Gesamtzustand daherkommen. Hier scheint sich demzufolge etwas getan zu haben.

    Trotzdem hat mich das in Hochglanzpapier erscheinende (Sonder-)Heft in seinem Gesamtkonzept nicht angesprochen, jedenfalls nicht so, wie es 79Oktan getan hat und immer noch tut. Da legen m.E. Welten dazwischen.


    Gruß Lutz

    Jawohl, Sie haben richtig gehört! Wir machen Hausbesuche! Selbstverständlich ohne langwierige vorherige Terminabsprache! Wir kommen auch zu Ihnen! Stets zu Diensten...Ihre Steuerfahndung! :grinsi:

  • Danke für diese Zusammenfassung. Die Analyse trifft exakt ins Schwarze.


    Das Sonderheft ist eine Sammlung von Zweitverwertungen - also älterer Artikel, die teilweise schon vor vielen Jahren mal erschienen sind. Mehr oder weniger neu bearbeitet. Meist eher weniger, vieles gar nicht..


    Anders ausgedrückt:
    Für dieses Heft habe ich keinen einzigen Buchstaben neu getippt und kein Foto neu geschossen. Das würde sich auch von selbst verbieten.


    Warum dieses Sonderheft nun gerade jetzt erscheint, darauf darf sich jeder seinen eigenen Reim machen. Was Aufmachung und Layout betrifft, so wissen wir bei 79oktan jedenfalls ganz genau, warum wir unser Heft anders gestalten.


    Zur Preisgestaltung wiederum möchte ich sagen, daß 7,95€ nicht zuviel sind. Allerdings relativiert sich diese Aussage, wenn man den Werbeanteil mal ausrechnet und ggf. mit anderen Publikationen vergleicht. Aber das ist Sache des Verlages.

    Rein von der unruhigen, zappelig wirkenden Aufmachung her spricht mich dieses Heft nicht besonders an - egal, unter wievielen Texten da mein Name steht..