Tips und Vorgaben zum Regenerieren der Trabant Kurbelwelle (Zweitakter)

  • Da ist nur diese Arretierung vorhanden, sonst nix... allein sowas ist ja schonmal komisch.

  • Hallo,
    also wir bringen unsere Zylinder und Kurbelwellen immer nach Bürgel, der gute Mann dort macht sehr gute Arbeit zu günstigen Preisen. Ein Satz Trabant Zylinder schleifen lassen kostet 40 Euro (Kolben muss man selbst mitbringen). Eine Kurbelwelle vom Trabant weiss ich jetzt nicht genau aber die vom Wartburg kostet 115 Euro. Wer interesse hat muss einfach mal bei Google suchen unter Zylinderschleiferei Bürgel, der gute Mann heißt Köber.

  • Eine Wartburgwelle für 115€ regenerieren?
    Wie geht das ohne Abstriche bei der Qualität?


    Und wie siehts beim Trabant aus, wo er die Lager nicht von der Stange kaufen kann?

  • Frage zur Mitteldichtung:
    wenn im Gehäuse ein Stift war, muss ich nicht zwangsläufig eine Bohrung in den Alu-labyrinthring machen? Es reicht, wenn ich diesen mit Flächendichtmittel einklebe? Ist es besser oder sollte ich den Mittelring mit dem Stift fixieren?


    danke!

  • Also im Gehäuse ist max. eine Bohrung und kein Stift. Der Stift ist im Ring der Labyrinthdichtung. Also das Pferd von hinten aufgesattelt ;)
    Logo sollte da immer der Stift drin sein, nur verkleben allein würde mir nicht reichen.

  • sicher bei mir eine Frage der Bohrung, denn der Stift blieb in Gehäuse stecken.

    Ich habe die im Bild gezeigte Variante. Ich wollte also die Rundfeder etwas kürzen und die Bohrung für den Stift mittig einbringen. Wenn der Labyrinthring dann so fixiert ist, brauch ich dann noch die Hartpapier-Hufdistanzscheiben?

  • @ Deluxe
    mir ist eigentlich egal wie der das macht solange die Qualität und der Preis stimmen frage ich da nicht nach :) Was die Trabant Kurbelwelle kostet weiss ich leider nicht mehr aus dem Kopf. Der Preis der Wartburg Kurbelwelle ist aktuell, haben wir erst ende letzten jahres geholt. Der macht das schon seit DDr zeiten, vielleicht hat der noch restbestände.

  • Ich kann mir das schon vorstellen, "mein" Schleifer macht ja auch Spotpreise beim Trabantzylinderschleifen. Da zahle ich die Hälfte von wommet1 seinem Preis.


    So ist es gut möglich, das eine alte Ostdeutsche Motorenbude, Wellen für W353 mit Altbestandsteilen für einen so geringen Kurs aufarbeitet.

  • Ich möchte noch mal auf den Labyrinthring ind er Mitte zurückkommen. Die von mir abgebildete Variante weiter oben, hat keinen Bohrung für den Stift. Ich habe jetzt noch 3 weitere, alle ohne diese Bohrungen für den Stift. Würdet ihr diese Variante jetzt mit Stift versehen und verbauen ( die Bohrung kann ich ja einbringen) oder soll ich sie so (also ohne Stift) einsetzen wie es scheinbar original ist.
    Ich habe u.a. ein älteres gutes Gehäuse mit den zusätzlichen Öl-Bohrungen für die KW-Lager. Später fielen diese ja weg. Ist das mit Bohrungen denen ohne Bohrungen vorzuziehen?
    Was habt ihr da für Erfahrungen.
    Danke!

  • Ich würde das alte Gehäuse mit den zusätzlichen Bohrungen bevorzugen.


    Den Mittelring würde ich mit dem Stift versehen.

  • nur bedingt Alex,wenn er eine Welle mit Kolbenringabdichtung verbaut,dann sind die Bohrungen nicht so hilfreich.

    Biete Serienmotoren, Sportmotoren, Rennmotoren, Sport-VSD, Vergaserumbauten, Regenerierung Drehschieberflächen, Gehäusereparaturen, Aluschweißen, Sandstrahlen mit verschied.Material auf Anfrage

  • meinst du etwa weil die Bohrungen für zusätzliche Sauerei bei bei der Kolbenringabdichtung sorgen oder könnte man damit sogar Nebenluft begünstigen ?(

  • @ Darkfish Du schreibst :Die von mir abgebildete Variante weiter oben, hat keinen Bohrung für den Stift. Ich habe jetzt noch 3 weitere, alle ohne diese Bohrungen für den Stift. Würdet ihr diese Variante jetzt mit Stift versehen und verbauen ( die Bohrung kann ich ja einbringen) oder soll ich sie so (also ohne Stift) einsetzen wie es scheinbar original ist.


    Ich kenne die Variante so, dass wenn das Mittellager ohne Stift in der Mitte ist, du seitlich Stifte hast die in die Lager eingreifen. Der äußere Lagerring ist mit Stift und arretiert im Kurbelgehäuse um ein Durchdrehen zu verhindern. Prüfe das bitte nochmal. Wenn nicht, dann würde ich den Stift setzen und die welle mit Miramidscheiben ausgleichen vor Einbau.

  • hallo Klaus, danke
    ich habe diese KW welche absolut neuwertig ist.


    Die Wellendichtringe ( beide Seiten) habe ich auch neu da und auch alle anderen Zubehörteile sind neu, paarig passend und vermessen, von hier allseits bekannten Reg.Betrieben. Das Kurbelgehäuse mit den Bohrungen habe ich leider nicht als Foto da, das wird gerade überarbeitet (ich hätte aber noch andere). Ich wollte jedoch das nehmen mit den zusätzlichen Ölbohrungen, da mir das logisch erscheint. Im Mittelring der KW ist hier kein Loch/Stift. Die Lager, siehe Bild, haben die radialen Paßringe und auch die Stifte, damit sie sich nicht drehen können. (sieh Bild) Wenn ich mich recht erinnere, sind auch im Gehäuse die Ansenkungen für diese. Falls nicht, könnte ich die aber ohne Probleme auch nachträglich einbringen.
    ich habe auch die Hartpapier Hufeisenscheiben zur Distanzminimierung.
    Ich habe eben nur das Gefühl, dass das dann "doppeltgemoppelt" ist. Wenns Sinn macht, mach ich das aber....
    Sind halt meine ersten TrabiMotoren, die ich jetzt komplettieren möchte und es soll ja auch richtig gut werden. Er muss im März laufen , damit ich ihn in Ruhe einfahren kann..
    @ Fg 601 + AV 601 deluxe
    würde mich über Tips freuen, da ich weiß, ihr macht selbst Motoren. Danke!

  • Wie Klaus schon sagte,wenn in den Lagern seitlich Stifte sind,kann sich die Dichtung nicht mitdrehen.Wenn keine Stifte verbaut sind,dann mittig einen einbringen.Ich hoffe Du verbaust bei den Wedis keine DDR-Ware.
    Die Bohrungen sollen ja das ablaufende Öl zu den Lagern leiten,da die Kolbenringabdichtung nicht dicht ist,baut man sich so eine "permanent-Konservierung"
    Oft sind diese Bohrungen auch so schief eingebracht,daß die direkt auf dem Lagerring münden und somit funktionslos sind.


    Quote

    und die welle mit Miramidscheiben ausgleichen vor Einbau.

    Biete Serienmotoren, Sportmotoren, Rennmotoren, Sport-VSD, Vergaserumbauten, Regenerierung Drehschieberflächen, Gehäusereparaturen, Aluschweißen, Sandstrahlen mit verschied.Material auf Anfrage

  • Nein Wedi sind neu. Mit den Stiften hab ich verstanden, danke. Mit den Bohrungen werde ich kontrollieren wenn die Hälften wieder da sind. Eine war zugesetzt, das passiert sicher nur wenn sie blind enden. Mal sehn. Miramidscheiben habe ich gebraucht einige in verschiedenen Größen da. Wie werden die dann eingebracht? Erscheint mir schwierig diese direkt press darein zu bekommen. Da gehen die doch kaputt?

  • wommet1
    Das ist ne Motorenbude? Da steht doch der Lanz davor und jahrelang vergammelte der Camping auf dem Container!!!

  • Darkfish


    Ich Spioniere die Lücke mit den Miramidscheiben aus und lasse die letzte, die dann stramm gehen sollte, erst mal beiseite, dann hebe ich die Welle noch mal raus und positioniere die Ringe inklusive des bei Seite gelegten neu. Wenn dir die Ringe dabei verutschen hilft ein wenig Fett um sie zur Montage zu fixieren.


    Um die Schmierbohrungen in den alten Gehäusen frei zu halten hat der Wellendichtringhalter hinter der Schwungscheibe eine kleine Aussparung, da wo die Schmierbohrung endet, sollte er diese nicht haben kann man die nachträglich einarbeiten :) .

  • Folgeanmerkung zum Thema ; regenerieren von eingelaufenen Hub- und Pleuelzapfen. Im Metallspritzverfahren wird Material auf die eingelaufenen Zapfen aufgespritzt und nachfolgend wieder durch schleifen auf Maß gebracht. Selber die Welle zu verpressen ist ein No Go, erfordert jahrelange Erfahrung über die erforderlichen Drücke, Pressgeschwindigkeiten, Temperaturen etc. Von Vorrichtungen und richten der Welle ganz zu schweigen...