Im Netz gefunden

  • Auf´m MDR haben Sie bewegte Bilder vom Unfallort gezeigt, da wirkt das noch heftiger.


    Leider gibt es keine Regelung bzgl. unser Rentner bzw. anderer Verkehrsteilnehmer unter welchen Umständen der FS auszuhändigen ist.
    An "des Deutschen liebstes Kind" wird erst ganz zu Letzt gedoktert.

  • Mit der Blödheit der anderen rechnen ist immer leicht gesagt. Wenn ein Fahrzeug frontal auf mich zurast habe ich nicht soviele Möglichkeiten , wie dort wohl der Fall gewesen ist.


    Dann kommt noch der Schreckensmoment dazu und schon hab ich selten ne Chance.


    Habs auch gestern in der Röhre gesehen und befand danach meinen Warti als nicht mehr ganz so stabil, etwas Vertrauen habe ich schon verloren, obwohl ich mir im klaren bin das er nach so nem Crash nicht anders aussehen kann.

  • Habe nun im MDR Bericht die Stelle erkannt, schon genug da langgefahren... eig. top aus beiden Richtungen einzusehen, ggf. wenn zu schnell kann es kritisch werden.... egal wie schnell, so frontal :(


    Den Beteiligten viel Kraft dies zu verarbeiten.

    Irgendeiner muss ja Bilder machen..... ;)

  • Das habe ich auch schon oft erlebt , das einige Fahrer bei Sondersignal einfach bremsen und stehen bleiben ,sicher denken viele noch das sie anhalten müssen um die Durchfahrt zu gewehren. Aber meist ist es so das sie eigendlich alles blockieren.
    In solchen Fällen fahre ich zügig weiter und beobachte das geschehen im Rückspiegel und wenn die gelegenheit da ist fahre ich rechts oder links weg .

  • Ich rede mir ja generell ein, dass spontan rechts ins Feld abbiegen immer die bessere Wahl ist. Nur, ob die Reaktion das dann in so einem Fall hergibt, weiß ich auch nicht. Trainieren lässt sich's eher schlecht!


    Auf die beiden Damen im Corsa schimpfen, sollte man erst nach abgeschlossener Ermittlung. Wer sagt denn, dass die Fahrerin fahruntauglich ist?
    Ich finde es nicht gut, dass inzwischen schon beim Wort "älter" alle nach Führerscheinentzug schreien. Was ist denn älter? 45? 50? 70? Da haben meine Kinder sicher eine ganz andere Vorstellung, als ich. Oder als meine Mam.
    Man sollte lieber zu neue Autos verbieten! Die machen oft so viel selbst, oder sind so unübersichtlich, dass sie selbst erfahrene Lenker zu oft ablenken!


    Für regelmäßige Fahrtauglichkeitsprüfungen wie im Lastwagensektor bin ich aber durchaus auch zu haben.

    Herr gib Regen und Sonnenschein, für Reuß - Greiz, Schleiz und Lobenstein,
    und woll'n die annern auch was haam, so soll'n 'se es dir selber saa'n!

  • Kann ich dir sagen Leute die mit 93 noch denken sie machen alles richtig . Und wenn sie einem entgegen kommen im Verkehr bekommen sie nichts mit was um sie herum passiert . Da geht der Blick nur gerade aus und nicht nach links oder rechts . Und so einen haben wir im Haus . Kann kaum noch laufen aber jeder Meter muss gefahren werden . Aber da ist die Einsicht noch nicht da sein Lappen abzugeben .

  • Die Ansicht ins Feld zu lenken ist sehr gut nur verhindert der Bremsreflex in Verbindung mit abwesendem ABS genau dieses Vorhaben.
    Egal wer auf uns aufpasst, er möge in dem Moment noch ein paar mehr Schutzengel senden.....

  • Warum das passiert ist, wird man ggf. nie herausfinden. Klar, statistisch hat ne Oma schneller mal nen Schwächeanfall als ein Mittdreißiger, aber was heißt das schon? Denkt doch mal an die Trulla auf der A 14 vor ein paar Wochen, die war keine 78... (Heute durfte ich eine geschätzt über 70- jährige Radlerin bestaunen, die an der Dresdner Straße seelenruhig bei Rot die Fahrbahn querte, während ich erst mein Rad und dann die Luft anhielt, weil der motorisierte Verkehr nunmehr loszufahren begann...) Für mich selbst habe ich mir vorgenommen, ab dem Rentenalter jährlich so nen Mobilitätscheck zu machen, denn wie schon mal gesagt: Du merkst es nicht, wenn Du nicht mehr fahren kannst. Nur: Was mache ich, wenn ich altersbedingt denke, der Check war gerade erst, dabei liegt er fünf Jahre zurück? Da wäre es schon hilfreich, wenn einen die Fahrerlaubnisbehörde ab, sagen wir mal, 70, dran erinnert und im Weigerungsfalle die Fleppen zieht. Übrigens: Ich finde es Mist von der Presse, wie die sich auf den Wartburg stürzen. Der Corsa sieht genauso zerstört aus, aber der ist zu "normal" (außerdem mußte man da keine Fondpassagiere rausschneiden). Ich bin jedenfalls beeindruckt, daß offenbar die drei Fondinsassen des Wartburg überlebt haben. Hoffentlich kommen sie durch!

    Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Muthes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen.

  • Man soll nicht immer nur auf die "Alten" schimpfen. Und es ist wahr, die modernen Autos haben 1. zu viel unsinn an Bord und sind zu unübersichtlich (Scheuklappen auf Rädern). Aber noch mal darauf zurückzukommen. Der Corsa hat so unglücklich getroffen, daß der Rahmen des Wartburg die Energie nicht aufhehmen konnte. Hätte der Opel mittig getroffen, dann hätten alle im Wartburg eine reelle Chance gehabt. Aber hätte, hätte, hätte.
    Noch mal zum Thema, ich hatte heute gegen 19.30 in Schwarzenberg ein Erlebnis der 3. Art. In Höhe Finanzamt trat ein junger Mensch mit Kopfhöhrern auf den Ohren und Wischtelefon in der Hand auf die Straße und als ich mit meinem Trabant eine Vollbremsung hinlegte und hupte schaute er in Zeitlupentempo zu mir, lief aber dabei weiter. das ist meiner Meinung nach die Gefahr von morgen. ich glaube, wenn ich ihn erlegt hätte, dann hätte er im Sterben den Reset - Button auf dem Wischtelefon gesucht.

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  • In ein paar Jahren/Jahrzehnten wird es sowas nicht mehr geben. Dank der vernetzten Autos die auch vorrausschauend fahren. Problem ist nur für was sich die Elektronik im Ernstfall entscheidet (Selbstschutz oder Fremdschutz)

  • Da wäre es schon hilfreich, wenn einen die Fahrerlaubnisbehörde ab, sagen wir mal, 70, dran erinnert und im Weigerungsfalle die Fleppen zieht.


    Ich denke, regelmäßige Checks ab 50 sind durchaus sinnvoll. Allerdings sollten sie nicht den finanziellen Rahmen einer MPU erreichen. Aus der Kfz-Steuer finanziert, dürfte die Akzeptanz deutlich höher sein. 70 ist deutlich zu spät!
    In dem Alter haben ein paar Verwandte schon ihre Fahruntauglichkeit eingesehen. Auf gutes Zureden hin und für meine Begriffe einige Jahre zu spät.

    Herr gib Regen und Sonnenschein, für Reuß - Greiz, Schleiz und Lobenstein,
    und woll'n die annern auch was haam, so soll'n 'se es dir selber saa'n!

  • Eins sollte man aber bei all dem nicht vergessen:


    Gegen plötzlich auftauchende Ereignisse wie Herzinfarkt oder Schlaganfall helfen diese Untersuchungen überhaupt nicht.


    Nicht jeder Unfall, der mit älteren Fahrern passiert, ist automatisch auf altersbedingte Fahruntauglichkeit oder eingeschränkte Sinneswahrnehmungen zurückzuführen. Wenn einer während der Fahrt abklappt, dann kann das niemand vorhersehen.


    Da kann einer bei der Untersuchung fit wie ein Turnschuh sein und das Reaktionsvermögen eines 30jährigen haben - und trotzdem ereilt ihn auf dem Heimweg ein Schlaganfall.


    Da die Gesellschaft nun aber immer älter wird und damit das Risiko solcher plötzlicher Erkranungen steigt, gegen die keiner im Voraus etwas machen kann, werden wir mit diesem erhöhten Risiko auch in einem gewissen Maße leben müssen...

  • Oftmals ist es aber die fehlende Aufmerksamkeit oder Wahrnehmungsfähigkeit, zusammen mit verminderten Reaktionsvermögen. Gerade gestern auf dem Weg zur Arbeit wieder beobachtet: LKW, dahinter ein Corsa (da haben wir ihn wieder) mit älteren Herrn und Dame.


    Fahren seit 3 km mit 60 Kmh hinter den LKW hinterher, ist auch in Ordnung, da die Strasse frisch Aufgeschottert ist und nur 50 erlaubt sind.


    Plötzlich setzt er zum überholen an, ohne zu Blinken oder auf entgegenkommenden Verkehr zu achten. Zum Glück waren der LKW Fahrer als auch die Fahrerin des entgegenkommenden Audis so geistesgegenwärtig und haben gebremst und sind jeweils rechts rüber, weil der Rentnercorsa hat nicht gebremst und ist selenruhig weiter gefahren.


    Ich wäre absolut dafür, das man ab einen gewissen alter zum Fahrschule muss um die Fahrtüchtigkeit und das Reaktionsvermögen zu überprüfen, wenn bestimmte kriterien nicht erfüllt sind ist der Lappen ebend weg.

  • Und was machst du mit den jungen und unerfahrenen Lenkern die obendrein mit Selbstbewusstsein und Risikobereitschaft gut ausgestattet sind? Nimmst du deren Unfälle als gegeben hin?
    Ich halte das für ziemlich dünnes Eis.

  • Nein, das mit Sicherheit nicht, nur da ist das Problem, das alle immer erst schreien, wenn etwas passiert, Ich wäre dafür, das es für Fahranfänger eine Leistungsbeschränkung gibt für Fahrzeuge aller Art, sowie das allgemein die Strafen für fehlverhalten im Strassenverkehr angehoben werden. Es ist doch ein lacher, womit hierzulande überhöhte Geschwindigkeit, Drogen und Alkoholmissbrauch am Steuer abgegolten werden