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  • Projektfahrzeug für Pulp Fiction.....

  • Deluxe


    Das sprachliche Geschurbel kann man aber nicht der Jugend und den Schulen zuschreiben. Die Probleme werden im Elternhaus geschaffen und vorgelebt. Man merkt vor allem, dass immer weniger gelesen wird. Gibt ja YouTube...:cursing:

  • Die Probleme werden im Elternhaus geschaffen und vorgelebt.

    Ist das (primär) wirklich so? Wieviele eigene Kinder hast du?

    Ausgehend von der Durchschnittsfamilie (2 Erw. 2 Kin.), beide Elternteile gehen Vollzeit arbeiten. Wo halten sich die Kinder dann am meisten, sprich 5 Tage die Woche, auf?

  • Es stimmt:
    Lesedefizite gibt es - auch dort, wo Eltern in ihrer Kindheit und Jugend sehr viel gelesen haben. Es ist auch dann, wenn Eltern gern lesen, extrem schwer, die Kinder ans Buch heranzuführen, wo Schmierfon, Tablett und ähnliches doch so viel angenehmere und vor allem trendigere Möglichkeiten sind, sich zu beschäftigen.

    Und wo Schulen die Benutzung (und die Anschaffung durch die Elternhäuser!) solcher Geräte mehr voraussetzen denn je...gerade im Moment ist Corona zur hochwillkommenen Begründung nicht nur für Schüler geworden, daß es ja ohne Taschenfernsprecher gar nicht mehr gehe... ;)


    Fakt ist aber auch, daß man als Kind Eltern, die in Vollzeit arbeiten und womöglich noch pendeln, nach Feierabend nur sehr selten mit einem Buch antrifft. Da wird dann nämlich der Haushalt geschmissen und alles organisiert, was tagsüber auf der Strecke bleibt. Und ist das geschafft, meist irgendwann zwischen 20 und 21 Uhr, wenn die Kinder bereits im Bett sind, ist der Akku leer und oft genug greift man dann doch eher zur Fernbedienung als zum Buch.


    Der Familienalltag ist alles andere als ein Spaziergang.

    Aber die Leseverantwortung tragen zu nicht unerheblichen Teilen auch die Schulen. Die sind es aber auch, die den Kindern mittlerweile bereits im Grundschulalter diesen Gender-Schwachsinn eintrichtern. Man werfe nur mal einen Blick in die Lesebücher...

    Berufsschulen und vor allem Hochschulen/Universitäten und der öffentliche Dienst treiben das dann später noch auf die Spitze. Was dabei herauskommt, kann man täglich lesen.

  • Also die Gute Nacht Geschichte ist bei meinen Kindern noch Programm, die dürfen auch nur sehr beschränkt Fernsehen oder sonstiges Bewegtes anschauen. Aber das ist halt Einstellungssache und manchmal nicht wirklich leicht durchzusetzen.

    Matt ist das neue Hochglanz
    Zwei Zylinder, zwei Takte und ein Mikuni: da geht was! :thumbsup:

  • Die Probleme werden im Elternhaus geschaffen und vorgelebt. Man merkt vor allem, dass immer weniger gelesen wird. Gibt ja YouTube... :cursing:

    Kann ich auch nicht bestätigen:

    Vater liest teilweise 3 Bücher parallel (Klo, Bett, Wohnzimmer) - Kinder schauen sich Video an, weil sie die Bedienungsanleitung des Gesellschaftsspieles nicht lesen wollen.

    Jetzt wo ich tot bin ist alles soviel leichter,
    ihr müsst alle aufstehen und ich schlaf einfach weiter.


    Nicht lange raten, recherchieren! Original-Trabant.de

  • Ich lese keine Romane, dazu fehlt mir schlicht die Zeit und zugegeben auch das Interesse. Aber es gibt zb seit einigen Jahren ein feines RGW - Blatt, dass quartalsmäßig erscheint und die eine oder andere Fachliteratur wie auch stapelweise Verkehrsmagazine.

    Für unterwegs hab ich einige Hörbücher durch, was aber bei weitem nie das Buch wiedergeben kann.

  • Ich lese überhaupt keine Romane/Märchen/Utopien usw.

    Dafür sehr viel Geschichte, politische und juristische Publikationen (aktuelle und vergangene) und auch sehr viele technische Dokumentationen.

  • Die kritische Grenze zur Zuteilung eines internetzfähigen mobilen Fernfunksprechgerätes wird in letzter Zeit häufig mit dem Übergang zur weiterführenden Schule erreicht.


    Es gibt Ausnahmen - in beide Richtungen: mancher schafft es, dies noch 1-2 Jahre in die Zukunft auszudehnen, bevor der Gruppendruck zu hoch wird, andere sind dankbar, bereits den Zweijährigen damit umfassend bespasst in Ruhe lassen zu können.


    Insofern wird es perspektivisch immer mehr Aufwand und Konsequenz erfordern, die Grenze vom Analogen zum Digitalen zu befestigen und zu halten.


    Ich habe und liebe meine Bibiliothek - und würde den nutzlosen ungenutzten Televisor im Zweifelsfalle sofort dafür eintauschen, andererseits möchte ich das Netz auch nicht missen - solange ich bestimme, was nach einem Tag vorm Bildschirm läuft - z.B. Wikipedia.tv ohne Bild aber dafür mit vielen Untertiteln.

  • Alles richtig was ihr sagt.


    Allerdings scheint auch immer mehr die Ansicht vorzuherrschen, dass man sein Kind in der

    Schule abgeben kann, und am Ende einen allseits gebildeten Mitteleuropäer zurückbekommt .


    Ich bin durchaus der Meinung, dass in erster Linie die Eltern die größte Verantwortung für

    Erziehung und Bildung tragen.

    Ich beobachte immer wieder, dass sich Kinder und Eltern doch sehr im Benehmen ähneln - von

    Ausnahmen einmal abgesehen.

  • Radio, TV, Bücher, ich würde auf ewig nichts hergeben wollen. Nur Tageszeitung brauche ich nicht unbeding.

  • Tageszeitung habe ich auch längst abbestellt.

    Nicht zuletzt aus den von Deluxe genannten Gründen.

  • Ich lese sie nur noch online. Ist billiger und spart bergeweise Altpapier, das man sammeln und irgendwann wegbringen muß. Außerdem bieten die Onlineausgaben mehr Vielfalt - man kann beispielsweise online alle Lokalausgaben anschauen, auf Papier bekommt man nur eine.


    Bei Zeitschriften wiederum kaufe ich viel lieber Print als irgendwelche ePaper oder pdf-Dateien.

  • Meine Tageszeitung auf der Arbeit mag ich nicht missen. Ich mache zwar nur das halbseitengrosse Kreuzworträtsel, aber das ist nach über 20 Jahren ein Ritual. 😁

  • Und andere brauchen die Todesanzeigen, ist bei den Alten mit das Wichtigste.

  • Dann gehöre ich wohl mittlerweile auch schon zu den "Alten". Da gucke ich gelegentlich auch schon mal rein. 🤔

  • Was habe ich da los getreten? =O


    Ich bezog das Defizit seitens der Eltern auf niemand persönlich, beobachte das ganze aber intensiv bei anderen Eltern und meine Familie im Vergleich. Zum einen hat Mundart der Eltern Einfluss auf die Entwicklung des Sprachgebrauchs, ebenso wie die Konsequenz im Bezug auf Menge konsumierter Medien. Das was ich vorher erwähnte war kein Vorwurf an die, die ihren Tag vorrangig mit Arbeit verbringen.

  • Mit Arbeit versaut man sich sowieso das ganze Leben und reich ist damit auch noch keiner geworden.

  • Fahrfusshebel

    Meine Frau bringt auch von der Arbeit diverse Zeitungen und Illustrierte mit.

    Aber, ähnlich wie bei dir, nur wegen der Kreuzworträtsel ( Neusprech wegen den ....;) -

    kann man jetzt sogar in den TV Nachrichten so hören).

    Den Rest der Lektüre erspare ich mir aber.