Trabiunfälle

  • In großen Räumlichkeiten stehen entsprechend große Möbel - daran liegt's also auch nicht. 😉

    Es ist wohl eher das dort (im Gegensatz zu hier offenbar doch deutlich weiter verbreitete) Bewusstsein, dass man sowas einfach nicht macht.

  • Weil's richtig kostet und auch geahndet wird!

    Herr gib Regen und Sonnenschein, für Reuß - Greiz, Schleiz und Lobenstein,
    und woll'n die annern auch was haam, so soll'n 'se es dir selber saa'n!

  • Womit sich wieder fragt, wer das in den Staaten ahndet, wenn da keiner ist, ders kontrolliert...

    Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Muthes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen.

  • Vielleicht sammelt später jemand den Müll auf und stellt anhand möglicherweise vorhandener DNA den Besitzer fest. ?(


    Gruß

    Benjamin

    Fährt und schraubt gern IFA *Simson S50B1* *Schwalbe KR51/1* *Trabant 601 LX '88* :love:

  • Womit sich wieder fragt, wer das in den Staaten ahndet, wenn da keiner ist, ders kontrolliert...

    Es wird schon kontrolliert, nicht immer offensichtlich und wird jemand ertappt, kann es sogar bis zu Gefängnis gehen und da kennen die Amis nix. Allein die mögliche Strafe schreckt dann doch schon ab, anders als hier, wo du max 15 Euro zahlen darfst.

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  • Es ist wohl eher das dort (im Gegensatz zu hier offenbar doch deutlich weiter verbreitete) Bewusstsein, dass man sowas einfach nicht macht.

    Naja das denke ich ja eher nicht, bei "Bewusstsein" der Amis fällt mir spontan deren Diesel Events ein wo das Ding möglichst schwarz und lange rußen muss :rolleyes:

    Denke mal eher wie Sascha und Mario schrieb

    Viele Menschen wurden dazu erzogen, nicht mit vollem Mund zu sprechen. Aber sie scheuen sich nicht, es mit leerem Kopf zu tun (Orson Welles)

  • Aber von den paar verrückten Coal-rollern auf die ganze Bevölkerung zu schließen, welche die Highways benutzt ist schon recht verallgemeinernd.

    Ich würde sagen, es liegt im großen und ganzen eher an der Menge an Fahrzeugen die unterwegs ist. Irgendwelche Ausfallstraßen sehen immer aus wie Sau. Irgendwelche kleinen Landstraßen erscheinen mir doch recht sauber.

    Mich regen da mehr die Leute auf, die vorsätzlich ihr Fahrzeug mit mehreren Müllbeuteln beladen und dann im Wald oder sonstwo abkippen. bei mir in der Umgebung ist das eine riesen Unsitte, ständig entstehen irgendwo Sperrmüllberge in Wald und Flur. teilweise mit Sondermüll, abgeflexten Altreifen und Elektrogeräten.

    Besonders lecker sehen auch Plätze aus, an den LKWs über Nacht stehen. manche Fahrer kennen da garnichts. da wird alles rausgepfeffert von Flaschen voller Pisse bishin zu verdorbenen Lebensmitteln und Verpackungsmüll.


    Grüße, Tom

    "Nicht alles Braune auf der Welt ist Schokoladeneis."

    (Computer Sam in Jonas-Der letzte Detektiv)

  • Daß ausgerechnet die Amerikaner das bessere Bewußtsein in Sachen Umwelt haben sollen, kann ich auch nicht so recht glauben...


    Bisher jedenfalls sind die USA nicht unbedingt durch ihre ökologische Vorreiterrolle in Erscheinung getreten. Das geht bei den offiziellen Nicht-Bekenntnissen zu Klimaschutzvereinbarungen los und endet (für mich weitaus entscheidender) noch nicht beim Thema Einwegverpackungen usw.


    In Weißrußland sieht es übrigens entlang der Straßen auch aus wie geleckt. Fiel uns voriges Jahr sehr auf.

    In Rußland eher so wie bei uns. Im Großen und Ganzen so lala, aber an einigen Stellen katastrophal. Wie dorheeme.

  • Naja, ich weiß zwar, daß das international bis heute für Aufreger sorgt, daß Trump das Pariser Abkommen aufgekündigt hat, allerdings halte ich das eher für eine Art Entrüstung, wie wenn ein Katholik berichtet, am evang. Abendmahl teilgenommen zu haben ;) Denn mehr als ein Glaubensbekenntnis ist das Pariser Abkommen doch eh nicht ... wir glauben (ich nicht) daß es irgendwas bewirkt, wenn wir CO2 reduzieren. Dafür schaffen wir den heimischen Rohstoff Kohle ab und lassen unsere Solarzellen sonstwo unter unklaren Umweltbedingungen produzieren. Und jeder, der das kritisch hinterfragt, wird sofort als Klimaleugner angeprangert (Scheiterhaufen gibts ja leider nicht mehr)

    Von daher darf man das auch nicht überbewerten (was du, Deluxe, anscheinend auch so handhabst) wenn jemand aus dem tralala-Abkommen aussteigt.


    Aber irgend einen Grund muß es schon haben, daß VW erstmals in den USA auf die Schnauze geflogen ist ;)

    sapere aude! incipe! (Horaz)
    (bzw. frei nach F. v. Schiller: "Erdreiste Dich zu denken!")

  • Ich würde das konkrete "keinen Müll aus dem Auto schmeißen" dort weniger als Umweltbewusstsein deklarieren wollen, vielleicht mehr als "Umgebungsbewusstsein". Will meinen: es gibt dort einen stark ausgeprägten Patriotismus, einen großen Stolz auf das eigene Land und dabei insbesondere auch auf die großartigen Landschaften ( wer schonmal dort war weiß sicherlich, was ich meine...). Und dazu gehört offenbar die Erkenntnis, dass diese Landschaften ohne achtlos weggeschmissenen Müll deutlich besser aussehen, als mit. 😉

    - Eine Erkenntnis, die hierzulande nicht wenigen Leuten mehr und mehr abzugehen scheint...😑


    Was die angesprochenen Hardcore-Dieselrußer angeht: m.E. ebensowenig eine repräsentative Mehrheit, wie es all die (mitunter scheinbar teilgehirnamputierten ) Zeitgenossen sind, die hier immer wieder (und vor allem am WE 😲) mit Phonstärken jenseits jeglichen Gesetzesrahmens vorbeilärmen. Oder unsere lieben Raser z.B....oder oder oder...

  • Eine Erkenntnis, die hierzulande nicht wenigen Leuten mehr und mehr abzugehen scheint...

    Das scheint wirklich so zu sein - vielleicht fehlt es ja an Patriotismus?

    An schönen Landschaften jedenfalls herrscht ja auch hier in Mitteleuropa kein Mangel, wohl aber an der Fähigkeit, die eigene nähere und weitere Umgebung entsprechend zu schätzen.

    Übrigens auch eine Frage des Umweltbewußtseins: Die Wahl des Urlaubsziels. Bei manchen offenbar ohne Flugzeug nicht vorstellbar. Ich mag Ziele, die man mit dem Auto erreicht.

  • Da meint dieser Herr aber was anderes dazu, zwecks Sauberkeit auf Highways: ab 1:08


    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von olixon ()

  • Ist mir relativ egal, was der Herr dort meint - ich kann nur sagen, was ich Ende der 90er im dortigen Südwesten gesehen habe (oder eben nicht gesehen - damals zumindest lag da nicht mal ne Coladose rum....😉).

  • Nach nunmehr 6 USA - Aufenthalten in einem Zeitraum von 31 Jahren und ca. 50.000 dort mit dem Auto gefahrenen km kann ich die Viedeo"botschaft" auch keinesfalls nachvollziehen. Über Land vermitteln die Straßen / Straßenränder dort einen im Vergleich zu D überaus sauberen Eindruck!

    Gruß Lutz

    Jawohl, Sie haben richtig gehört! Wir machen Hausbesuche! Selbstverständlich ohne langwierige vorherige Terminabsprache! Wir kommen auch zu Ihnen! Stets zu Diensten...Ihre Steuerfahndung! :grinsi:

  • Na super Vergleich, da wo wenige rumfahren liegt auch kaum oder wenig Müll. Zudem ist ein vergleich der fast 20 Jahre her ist auch nicht gerade repräsentativ. Heute ist der Verkehr mehr geworden und wenn es in den Stadt nahen Stadt randbezirken so aussieht wie im gezeigte Video glaub ich nicht so recht dran das man es in der Prärie nicht macht. Der Mittelstreifen in den USA ist breiter da verliert sich ne Coladose ;)


    Deutschland ist halt dichter besiedelt als Amerika ausgenommen die Städte.

  • Hat zwar nichts mit "Trabbi-Unfälle" zu tun...


    Ich bin im Februar diesen Jahres u.a. einmal "um" Florida gefahren und bin durch Verwandschaft auch "regelmäßig" dort. Polizeipräsenz war in ganz Florida nach meinem Empfinden sehr hoch, egal ob Tampa oder Miami - auch durch die Everglades fuhr man kaum mal zehn Milen ohne Polizei...


    Von dem hier beschriebenen "Bewusstsein" der Amerikaner zum Thema Müll habe ich nicht sooo viel gemerkt - private Haushalte in bspw. Florida haben 2018 genau zwei Tonnen für alles - eine für Papier/Kunststoff/Glas und eine für den Rest. In der Praxis landet(e) dann i.d.R. aber alles in einer Tonne. Das Kompostieren jeglicher Organik ist aufgrund der lokalen Fauna untersagt.


    Und die High- und Freewayränder sind sauber...

    Nun ja - das kommt auch maßgeblich darauf an, wo im Land man unterwegs ist. Hier habe ich auch sehr unterschiedliche Eindrücke gewonnen. Entlang der "A1A" hat man das Gefühl, man würde mit seinen Schuhen beim Laufen die Fahrbahn schmutzig machen und wenn man mal auf ner Interstate durch Mississippi gefahren ist, weiss man, wie schmutzig Straßenränder sein können...


    Allein die mögliche Strafe schreckt dann doch schon ab, anders als hier, wo du max 15 Euro zahlen darfst.

    Strafen für die "Ausbringung" von Abfall im Freien gibt es in D auch genug und satt: je nach Bundesland ist von 10 - 50.000 EUR vieles möglich.


    ...was ich Ende der 90er im dortigen Südwesten gesehen habe...

    Die genannte Zeit passt auch zum beschriebenen "stark ausgeprägten Patriotismus"... ist aber doch etwas überholt.

    Ohne jetzt auch noch politisch werden zu wollen, aber seit Januar 2017 sind nicht mehr alle Nordamerikaner DIE Patrioten, die sie noch in den 90er Jahren waren...

    An schönen Landschaften jedenfalls herrscht ja auch hier in Mitteleuropa kein Mangel, wohl aber an der Fähigkeit, die eigene nähere und weitere Umgebung entsprechend zu schätzen.

    Übrigens auch eine Frage des Umweltbewußtseins: Die Wahl des Urlaubsziels. Bei manchen offenbar ohne Flugzeug nicht vorstellbar. Ich mag Ziele, die man mit dem Auto erreicht.

    Sich andere Kontinente anschauen (und mit dem Flugzeug reisen) bedeutet doch nicht zwangsläufig vielseitig desinteressiert an der Heimat zu sein...:/

    Ja, ein Flugzeug ist eine Dreckschleuder - aber wie komme ich zeitnah umweltfreundlich nach z.B. Südamerika?

    Ich mag auch Ziele, die ich mit dem Auto erreichen kann und möchte aber solange ich physisch, psychisch und wirtschaftlich noch in der Lage bin auch entfernte Länder dieser Erde bereisen...

    Standard. weniger ist mehr.




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    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von toppimoppi ()

  • Nunja, da ich ein wenig Ahnung von Flugzeugen habe, kann ich behaupten das Flugzeuge (wir reden von Passagiermaschinen oberhalb von 100 Sitze, also Urlaubsmaschinen) mit das "sauberste" mit fossilen Brenstoffen betriebene Verkehrsmittel ist, gemessen daran was es pro Kopf verbraucht. Mit einem modernen Dieselvan mit min. 5-köpfiger Familie kann es natürlich auch nur schwer mithalten.


    Würde alle die in so einem Ferienflieger nach irgendwo sitzen mit dem Auto einen Inlandsurlaub machen......na dann gute Nacht.....

    .....find dann mal ein ruhiges Plätzchen und vom Schadstoffausstoss der Pkw sprechen wir da noch garnicht.


    Wie vieles hat auch hier die Medallie zwei Seiten ;)

    Ich bin auch lieber mit dem Auto und Wowa unterwegs. Die Fernreisen hebe ich mir für die Rente auf....wenn ich da noch kann.

    Wir warn dies ja auch auf einer Insel. Ganz nett, aber muss ich auf keinen Fall jedes Jahr haben.