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Unterboden konservieren...

      Tja - es ist eben Öl drin. Mit 1K-Material halbwegs überlackierbar und somit (für meinen Geschmack) überhaupt keine Option an Fahrzeugunterböden.

      Nochmal:
      Rost alleine irgendwie "umzuwandeln" oder besser gesagt: sich einzureden, er wäre weg, ist ja noch nicht alles. Die Autokarosserie ist am UNterboden hoch belastet - und gegen diese mechanische und chemische Belastung schützen 1K-Materialien so gut wie gar nicht.

      Wie schon oben gesagt:
      Man kann sich drehen und wenden wie man will - und noch ewig nach einer Billiglösung suchen. Es wird nie das Ergebnis bringen was ein sauberer 2K-Lackaufbau bringt, den man ggf. noch durch eine Schicht schlagdämpfendes Material ergänzt.
      Sei es nun überlackierbares Material, das nach dem Lackaufbau aufgetragen und am Schluß nochmal überlackiert wird oder sei es Bitumen-UBS. Wobei ich mit letzterem nach den Langzeiterfahrungen auch so meine Schmerzen habe...

      Ansonsten bleibt nur zu sagen:
      Soll jeder draufmachen was er will - aber bei vermeintlich preisgünstigen Alternativen immer schön regelmäßig nachkontrollieren - da ist eher früher als später wieder Arbeit angesagt... ;)
      @deluxe
      du hast ja selber schon geschrieben es kommt auf den einsatzzweck an.
      mein kübel ist letztes jahr ca. 2000 km gerollt. und das nur bei sonnenschein :)

      denke mal mit dem owatrol passt das schon ganz gut.
      dort muss im grunde nicht mal ne zusätzliche beschichtung drauf,
      sondern es wird einfach bei bedarf nach sichtkontrolle ausgebessert.

      habe gestern mal nachgefragt wie das zu tiefsten ddr zeiten war.
      da war es durchaus üblich, z.b. einen wartburg mit penetriermittel im kompletten unterbau zu einzupinseln :)
      und das gute an der sache ist, die autos gibts heute noch :)
      also scheints ja auch vibrationen und andere belastungen längerfristig auszuhalten.
      IFA Gemeinde Leipzig
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      Trabant Kübel Bj.75, Anhänger P50 Bj.68, ETZ 300 Customstyle Bj.81, Citroen Berlingo Bj.2007
      Strahlen bei 7...8 bar, aber die hast du ja auch kurzzeitig. Mehr ist bei kleineren Stellen nicht nötig.
      Ok, Danke. habe vorhin nochmal überprüft, mein Kompressor schafft bei absolutem Dauerbetrieb 4,5bar. Fördermenge schafft er 200 l/min. Den Strahler hier habe ich mir ausgeguckt. Ich bin da sehr sketisch, ob man damit wirklich was anfangen kann. Ich will kein ganzes Auto strahlen, aber z.B. Stoßstangen und Felgen. Würde das gehen? (mit meinem Kompressor und einem Strahler unter 30€)
      Ok, vielen Dank. Das habe ich mir schon fast gedacht. Dann investiere ich lieber in neue Schleifaufsätze für den Dremel. Aber ich hätte noch eine Frage: Womit schützt ihr euren Auspuff vor Rost? Ich habe meinen neuen Auspuff, nachdem er geliefert wurde gereinigt und mit Auspuffschutzlack (extra hitzebeständig stand drauf :rolleyes: ) eingesprüht. Nach nun einem Jahr fangen die neuralgischen Stellen an zu rosten. Ist bisher nur oberflächlich. Wie schützt ihr euren Auspuff? oder muss man den jedes Jahr zwangsweise zwangsweise wieder schick machen?
      Ein Auspuff rostet von innen i.d.R. schneller als von außen. Wo mans sieht bißchen silbernen Auspuff-Lack drauf und gut ist es.
      Gruß Guido
      Stattlicher Satzverständiger für sprachliche Irritationen------------------------------------------------------------------------------- Niveau sieht nur von unten aus wie Arroganz.
      Mercedes Achtzylinder V8 500SEC Coupe--
      Duo Dreirad--Ford Explorer-- Materia--
      Microcar Lyra Bj 1999 Lombardini-Diesel 500ccm,Ligier Ambra Diesel in Restauration,
      Trabant Universal Bj 1983 12Volt Drehstrom-Lima
      Velomobil go-one2
      @Micha88

      Trotz des Öls müßte doch auch beim 2-T wie beim 4-T der Anteil Schwefel im Abgas seine zerstörerische Innenwirkung (wenn auch ggf vermindert) entfalten,zumindest bei Kurz-und-Mittel-Strecken-Fahrzeugen insbesonders in Verbindung mit Kondenswasser im Auspuff..oder ist das bei 2-Taktern soooo anders??
      Gruß Guido
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      Guten Tag, ich habe mir jetzt hir alles durch gelesen und möchte meine Erfahrung auch berichten.

      Thema Sandstrahlen:
      Also ich habe mir einen Kompressor mit 50l Kessel und ca. 200-250L/min gekauft. Die Sandstrahlpistole ist eine die ca. 3l/sek.verbraucht.
      Ich strahle mit 5-6bar und der Kompressor läuft dann fast immer durch, aber das Strahlen bei kleinen Teilen oder Ecken wo die Stahlbürste nicht hinkomme funktioniert es ganz gut.
      Nadürlich muss ein kleiner Wasserabschneiter dran. Sandstrahlmittel ist Ofenschlacke.

      Thema Penetriermittel:
      Ich habe einen Lampenring gestrahlt und dann mit Penetriermittel besprüht. (Bis jetzt kommt kein Rost wieder).
      Also auf denn Penetriermittel hält auch ein anderer Lack mann muss nur das Mittel sehr lange trocknen lassen und dann wieder gut anschleifen.

      Werde wenn es wieder wärmer wird denn Ring noch mit Epoxy-Grundierung besprühen. Werde dann mich noch einmahl melden und berichten ob es gut gehalten hatt.
      MfG tauti91
      ich denke, wenn ich mich richtig erinnere, braucht das damalige Penetriermittel eine gewisse Schichtdicke um zu durchdringen, daher der Ölanteil. Es wurde m.E. auch mit nem Pinsel (mechanisch) aufgebracht.

      heutige modernere Penetriermittel werden auch aufgestrichen. Wenn du das aufspritzt wirst du es sicher verdünnt haben und somit sind die Kriecheigenschaften weg und die schicht zu dünn und abgetrocknet.. Als Grund würde ich das so nicht empfehlen.
      Das Pennetriermittel habe ich fast unverdünnt aufgespritzt und es sind ca. 3 Lagen.
      Sollte auch nur ein Probestück sein.

      Das Pennetriermittel möchte ich erst auftragen, da ich nicht alles auf einmahl Entrosten kann und es lange dauert bis ich die Grundierung aufgetragen wird. (Bis ich mit alles fertig bin, rostet es vorn wieder :thumbsup: , leider ist die Garage wo ich arbeite auch nicht ganz trocken)
      Da ich nicht alles Sandstrahlen möchte/kann, werde ich die größen Flächen mit der Stahlbürste reinigen und die Ecken werde ich strahlen.
      Da mit der Stahlbürste nicht die ganzen Poren sauber werden und die Kanten vieleicht auch etwas bleibt möchte ich erst das Pennetriermittel auftragen.

      Mit 1K.-lack kann mann besser Arbeiten, da man nicht erst anrühren muss. Bei 2K.-lack muss mann richtig anrühren (Verhältnis) und auch die richtige Menge, das ist schwer einzuschätzen.
      MfG tauti91
      Schwer einschätzen? Wie wär`s mit nem simplen Meßbecher? ;)
      1K trocknet elend lange, das ist das größe Manko von dem Zeug.
      du wirst eh nicht so schnell fertig werden, warum machst du das dann nicht im Sommer? Lass alles austrocknen Garage und so, dann kann das bei der Wärme alles besser trocken. Hast doch bestimmt noch andere Dinge vorab zu tun. wenn du so lange brauchst und es ewig lange durchtrocknet, bekommst du das (evtl. kondens) wasser nicht weg. das machst du später allse noch mal
      Wenn man am unterboden rostige stellen hat kann man diese einfetten.fett hilft ja gut. Man kennt ja zb Mike sanders .Wenn ich was von zinkspray und unterbodenschutz höre stellt es mir die Nackenhaare auf. Das schwarze zeug ist nach dem auftragen ja toll , , aber es verdeckt nur Rost. Unterbodenschutz mag auf rostfreiem Blech gut sein aber nicht auf Trabant und co die schon rostig sind.

      Penetriermittel Bleimenege

      Moin! Penetriermiitel kommt von penetrieren, also eindringen. In den Rost eingedrungen wird dieser passiviert, es rostet nicht weiter. Ursprünglich nur sehr langsam trocknend, eine Art fettig, vom den Herstellern eingestellt, konnte es auch länger in die tiefen Rostschichten eindringen. Wurde eben aber auch ewig nicht fest. Ich verwende heute noch weiterhin produziertes PN , welches aber sehr schnell trocknet und tiefe Unterrostungen kaum noch durchdringt, zB Blechüberlappungen. Als tragfähiger Untergrund für einen strapazierfähigen Lackaufbau ist das PN nicht die erste Wahl, schon garnicht auf glatten rostfreien Oberflächen. Gleiches gilt etwa für Bleimenege, weiterhin im Fachhandel erhältlich. Die trocknet auch schneller als vor Jahren produzierte.

      Hat jemand mit LKW-Unterboden ( Farbe/ Lack ) Erfahrung? Wird in der OldtimerPraxis 4/2013 kurz angeschnitten.

      Gute Fahrt mit rostfreiem Unterboden!
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